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Donnerstag, 20. April 2017

Coming Out als Flexitarierin

Ich bin eine Flexitarierin! - Warum manchmal weniger schon mehr ist.

Eine Mitschülerin von mir sagte einmal "die einzige artgerechte Tierhaltung die es gibt ist die Freiheit!". Die Reaktion der meisten anderen Mitschüler: Augenverdrehen. Und das konnte ich gut nachvollziehen. Natürlich bin ich auch dafür, dass Tiere nicht getötet werden sollten und vor allem nicht um nachher als Überproduktion weggeschmissen zu werden, aber wie realistisch ist es, dass jeder Mensch dieser Erde aufhört Fleisch zu essen? Und wie realistisch ist es, dass wir alle Tiere in die Freiheit entlassen? Nun mal ehrlich: ein kleiner gezüchteter Dackel käme genauso wenig in der freien Natur zurecht wie eine hausgezüchtete Kuh. In den letzten Jahren hat es sich nun einmal so entwickelt, dass Tier und Mensch eine dauerhafte Beziehung eingegangen sind, die so einfach gar nicht wieder aufzulösen ist. Die Frage ist doch eher wie diese Beziehung aussieht? Das große gesellschaftliche Problem dass wir meiner Meinung nach heute haben ist nicht das Essen der Tiere selbst, sondern die Haltung dieser, also konkret gesagt: Die Massentierhaltung.
Und wenn diese nur dann verhindert werden kann wenn alle Menschen kein Fleisch mehr essen, dann denke ich werden wir dieses Ziel nie erreichen, denn es sind nun einmal nicht alle Menschen bereit auf Fleisch zu verzichten und auch ich gebe zu, dass ich nicht komplett auf Fleisch verzichten möchte. Und nun zum Thema: Deshalb bin ich Flexitarierin. Das bedeutet, dass ich zwar Fleisch esse, aber in geringeren Mengen als der Durchschnittsverbraucher und wenn ich Fleisch kaufe, dann nur aus biologischer und artgerechter Tierhaltung. Früher hatte ich einen "Veggie Day" in meine Woche integriert an dem ich bewusst kein Fleisch gegessen habe. Heute habe ich diese Taktik leicht verändert, ich versuche im Alltag bewusst Alternativen für Fleisch zu essen und auszuprobieren, verbiete es mir aber nicht solange es den eben genannten Bedingungen entspricht.

Einige von euch werden nun bestimmt sagen, dass ich das nur für mein eigenes Gewissen mache, dieses Verhalten aber für die Gesellschaft und die Tiere keinerlei positive Wirkungen hat. Für all diejenigen die das denken: Schaut mal hier vorbei: Mit kleinen Schritten in Richtung Nachhaltigkeit - Juts Blog. Hier habe ich vor einiger Zeit habe mal eine grobe Rechnung aufgestellt was genau es für die Umwelt bedeuten würde, wenn jeder Deutsche nur einen Tag die Woche auf Fleisch verzichtet und das Ergebnis hat sogar mich selbst positiv überrascht! ;)

Aber Flexitarierin zu sein bedeutet nicht nur den Fleischkonsum im Auge zu behalten. So ist es für mich auch wichtig mich ausgewogen zu ernähren, mir selbst keine Verbote zu erteilen aber bewusst auf Dinge für bestimmte Zeiträume zu verzichten. So wie beispielsweise meine "Vegane Woche" die ich eingelegt habe. Oder auch die Lebensmittel nach Saison zu berücksichtigen. Meiner Meinung nach zählt eben nicht welche Lebensmittel man genau man isst, sondern wo es herkommt und vor allem die Menge.
Denn wie wir in meiner Familie zu sagen pflegen: Die Menge macht das Gift!

Weitere Infos:
https://de.wikipedia.org/wiki/Flexitarismus
http://eatsmarter.de/ernaehrung/ernaehrungsarten/grosse-fleisch-debatte-teilzeitvegetarier-loesung
http://www.zeit.de/lebensart/essen-trinken/2013-10/infografik-artikel-ernaehrungsarten

Donnerstag, 13. April 2017

THE HUMAN EXPERIMENT

Habt ihr euch seit der letzten Chemie Stunde in der Schule nochmal mit Chemikalien und ihren Wirkungen auseinandergesetzt? Wenn nicht, dann geht es euch genau wie mir. Als absolute Nicht-Naturwissenschaftlerin war ich nur froh, dass ich dieses Fach in der 11. Klasse abwählen konnte.

Aber vor ein paar Tagen bin ich durch eine Dokumentation bei Netflix wieder mit dem Thema Chemikalien in Berührung gekommen, allerdings auf einer Ebene. Eine die uns alle interessieren sollte. Viele Chemikalien sind nämlich Teil unseres Alltags, einige bewusst wie zum Beispiel Fluorid in Zahnpasten, aber andere auch unbewusst wie zum Beispiel BPA in Brotdosen. Und genauso unbewusst sind wir uns den Auswirkungen die diese Chemikalien auf uns haben können. BPA zum Beispiel steht im Verdacht Unfruchtbarkeit auszulösen, da es, wenn es in unseren Körper gelangt wie Hormone wirkt. Doch nicht nur BPA wird in der Dokumentation „THE HUMAN EXPERIMENT“ thematisiert.

Innerhalb der Dokumentation werden verschiedene Personen und ihre Geschichten vorgestellt wie beispielsweise ein Pärchen. Die beiden versuchen schon lange Kinder zu bekommen, was ihnen leider aber nicht gelingt. Und selbst in dem Moment, in dem es so scheint als würde sich alles sich zum Guten wenden folgt die nächste Tragödie. Diese und weitere Geschichten werden in Zusammenhang mit den Chemikalien in unserem Alltag gestellt und das Ergebnis ist nicht nur überraschend, sondern vor allem auch beängstigend. Denn dieser Feind ist für uns alle unsichtbar und damit besonders gefährlich - und die Politik versucht es zu ignorieren.


Ich war sehr beeindruckt von dieser Dokumentation und möchte sie euch ans Herz legen zu schauen. Denn nicht nur emotional, sondern auch thematisch hat mich diese Dokumentation sehr gepackt und obwohl ich mit diesem Thema vorher noch keine Berührung hatte, habe ich nach der Dokumentation das Gefühl bewusster im Alltag auf „Gefahren aus dem Labor“ achten und mich vor ihnen schützen zu können. 

Weitere Infos:

Dienstag, 28. März 2017

Fasten für die Umwelt

Es ist Fastenzeit und auch ich mache dieses Jahr mit, indem ich weitestgehend auf industriellen Zucker verzichte, d.h.: keine Süßigkeiten, keine Chips, kein Fast-Food auch kein Alkohol und Kuchen ist natürlich auch verbannt worden (leider ;D). 
In meinem Umfeld ist mir aufgefallen, dass es sehr viele verschiedene Arten des Fastens gibt. Denn neben den Klassikern auf Alkohol und Süßigkeiten zu verzichten gibt es beispielsweise auch noch das Smartphone-Fasten oder das Fernsehen-Fasten. Während ich eines vergangenen Morgens der letzten Tage, bei herrlichem Sonnenschein, seit einer Ewigkeit mal wieder mein Fahrrad benutzt habe, um Einkaufen zu gehen, ist mir die Idee gekommen, dass man doch auch für die Umwelt fasten könnte. Nun habe ich zwei Fasten Ideen für euch mit der ihr in der Fastenzeit nicht nur euch, sondern auch der Umwelt Gutes tun könnt:

(1) CO2-Fasten
Das Auto mal stehen lassen? Finde ich ehrlich gesagt gar nicht so einfach. Aber in der Fastenzeit geht es schließlich auch darum bewusst zu leben und auf etwas zu verzichten, dass wir sonst als selbstverständlich erachten. Und das trifft, jedenfalls bei mir, vollkommen auf das Auto zu. Ich gebe zu, oft bin ich zu bequem um das Fahrrad zu nehmen und das Wetter bietet immer eine passende Ausrede „zu kalt… zu windig… zu warm… zu nass...“ und so weiter. Aber als Challenge für die Fastenzeit finde ich es eine coole Idee so viel wie möglich auf das Auto zu verzichten und stattdessen das Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. So spart man Co2 und danach weiß man das Luxusgut Auto erst recht wieder zu schätzen! Aber natürlich gehört zum Co2 Fasten nicht nur das Auto dazu. Auch bestimmte Produkte die wir täglich nutzen sind mit viel Co2 belastet. So könnte man in der Co2-Fastenzeit darauf achten nur regionales und saisonales Obst und Gemüse zu kaufen, bei dem weniger Co2 aufgrund der kürzeren Transportwege und Lagerungen verbraucht wurde.
 Tabelle des BOLW zum Co2 Gehalt von Lebensmitteln
Tabelle des BOLW zum Co2 Gehalt von Lebensmitteln
Hier habe ich für euch eine Tabelle rausgesucht vom Bund ökologische Lebensmittelwirtschaft, die die Co2 Belastung von verschiedenen Lebensmitteln darstellt. Besonders überraschend fand ich den Wert der Butter, aber auch Fleisch ist hoch im Kurs, weshalb beim Co2 Fasten auch das vegetarische Leben zu empfehlen wäre ;)

(2) Plastik-Fasten
Meiner Meinung nach noch schwieriger als das Co2 Fasten… Denn wenn man nicht gerade in großen Städten lebt, in denen es Läden wie beispielsweise Original unverpackt gibt, bei denen ich ohne Probleme hineinspazieren und alle Lebensmittel ohne Verpackung kaufen kann, wird das wirklich schon schwieriger. In kleinen Orten gibt es nur die gewöhnlichen Supermärkte und in denen ist erschreckend viel unnötig verpackt wie z.B. jede einzelne Gurke oder die Dreier-Packung Paprika. Während man aber im Obst und Gemüse Abteil noch Alternativen findet wird es in den anderen Regalen noch schwieriger. Oder habt ihr schon einmal Nudeln gesehen die in einem Supermarkt nicht in Plastik verpackt waren? Bei diesem Fasten muss man vieles planen bevor es losgeht. Natürlich gibt es bereits einige Online-Shops die plastikfreie Produkte verkaufen, jedoch handelt es sich hier weniger um Lebensmittel selbst, als um die Aufbewahrungsmöglichkeiten. Die Seite Utopia hat verschiedene dieser Online-Shops getestet und einen Vergleich erstellt: Utopia - Plastikfreie Online Shops im Vergleich
Für diese Art des Fastens bietet es sich an viele neue Rezepte auszuprobieren, denn am Einfachsten ist es auf Plastik zu verzichten, indem man vieles selbst macht. Da man aber natürlich nicht alles selbst machen kann, bietet sich der Einkauf in Bio Läden an, diese gibt es schon in den meisten Kleinstädten und haben meist mehr Auswahl an plastikfreien Produkte als normale Supermärkte.


Falls ihr noch andere Ideen für umweltfreundliches Fasten habt oder diese Arten vom Fasten bereits ausprobiert habt oder sogar gerade dabei seid, würde ich mich über eure Erfahrungen, Tipps und Tricks in den Kommentaren freuen! :)

Montag, 20. März 2017

Projekt V - Fazit

Ja, Leute, ich gebe zu mein Fazit hat lange auf sich warten lassen. Aber dafür ist es ausführlicher und ich habe genug Zeit gehabt die vegane Woche zu reflektieren! ;) Dazu gibt es einmal einen kurzen Fragebogen, für die die keine Lust haben so viel zu lesen und die wichtigsten Aspekte auf einen Blick lesen möchten und anschließend eine lange Reflexion in der ich meinen Gedanken freien Lauf lasse und meine Erfahrungen berichte.




Kurzreflexion:

1.  Wurde das Projektziel erreicht? (Begründen Sie Ihre Ansicht)
Mein oberstes Projektziel war es eine Woche lang vegan zu leben; Ja, das habe ich erfolgreich erreicht. Aber meine Unterziele wie beispielsweise nachhaltiger zu leben nicht.

2.  Was trug zum Erreichen des Ziels bei?
Die Unterstützung von CaT (meiner Schwester). Alleine hätte ich wahrscheinlich viele Momente gehabt in denen ich Schwach geworden wäre und nicht-vegan gegessen hätte. Besonders wenn es ums kochen ging. Denn für sich alleine jeden Abend kochen, während alle anderen was anderes leckeres bekommen wäre mir echt schwer gefallen. Aber dadurch dass ich dieses Projekt mit CaT durchgezogen habe konnten wir uns gegenseitig gut helfen und motivieren.

3.  Welche Schwierigkeiten gab es
     -   inhaltlicher / organisatorischer Art: Oft gab es Schwierigkeiten Zutaten zu kriegen die in veganen Rezepten standen. Z.B. hatten wir erhebliche Schwierigkeiten im normalen Supermarkt eine Zartbitter-Schokolade (70% Kakao) zu bekommen, für eine vegane Schoko-Torte. Wir sind sprichwörtlich von A bis Z gerannt und standen am Ende mit leeren Händen da. Erst mit einer Online-Bestellung konnte das Problem gelöst werden.

     -   auf der Beziehungsebene (in der Gruppe ...): Essen gehen mit einer Freundin, Kaffee trinken und Kuchen essen mit der Familie war plötzlich gar nicht mehr so einfach.. Man muss sich erklären, das Verhalten teilweise rechtfertigen und gerät dadurch ständig in dieselbe Diskussion über Veganismus, was zum Teil natürlich interessant ist, aber nach 7 Tagen irgendwann auch langweilig werden kann..

4.  Wie könnte dieses Projekt weitergeführt werden?
Ich werde das Projekt weiterführen indem ich versuche einen veganen Tag in meine Woche oder in den Monat zu integrieren.
5.  Was haben Sie für sich gelernt?
Vegan ist spannend... aufwendig... interessant... bringt neue Erfahrungen... lässt einen manchmal verzweifeln... kann auch Spaß machen...  aber ist einfach nichts für mich.

Ausführliche Reflexion:

Ich gebe ehrlich zu, ich bin froh dass es vorbei ist. Besonders im Bereich der Kosmetik fand ich es schwierig gute Alternativen zu finden. Ich denke man braucht einfach viel Zeit um sich mit den Produkten auseinander zu setzen und festzustellen was der eigenen Haut gut tut und mit welchen Produkten man gut umgehen kann und dafür benötigt es einfach mehr als eine Woche.

Im Food-Bereich dagegen war ich überrascht wie gut mir die Gerichte, auch mit Tofu, geschmeckt haben! Aber dennoch finde ich es sehr aufwendig. Man muss den ganzen Tag darüber nachdenken was man essen kann und was man als nächstes Einkaufen muss. Das ist mir ehrlich gesagt zu viel Aufwand. Ich denke Veganer sein kann eine gute Sache sein, aber nur wenn man sich so stark damit auseinandersetzt, dass man weder unter Mangelerscheinungen leidet, noch dass man die Zeit für wichtigere Dinge im Leben verliert, weil man damit beschäftigt ist nur noch über Essen nachzudenken.

Des Weiteren habe ich mir einige Gedanken zum Thema Nachhaltigkeit und Veganismus gemacht und habe dabei für mich festgestellt, dass ich durch das vegane Leben nicht nachhaltiger gelebt habe. Vegan bedeutet nämlich in den meisten Fällen nicht gleich Bio und auch nicht gleich FairTrade. Dabei Frage ich mich ob dann nicht eins der primären Ziele von vielen Veganern gar nicht erreicht wird? Ich kenne viele Veganer die aus "Liebe zur Umwelt" vegan sind. Aber wenn diese Produkte ebenfalls nicht Bio oder vegan sind, dann vermeide ich zwar die Tötung von Tieren (was jedoch auch "einfache" Vegetarier tun) aber unterstütze z.B. den Anbau von Soya in Monokulturen und die dafür zum Teil abgeholzten Wälder zum Platzschaffen für diese Felder sind keineswegs nachhaltig. Somit muss ich beim veganen Lebensstil, genauso wie als Vegetarier und "Normalesser" weiterhin darauf achten ob die Produkte nachhaltig sind, weil die Eigenschaft vegan damit meist nicht gleichzusetzen ist.  Natürlich gibt es auch Argumente für veganes Leben und einige Punkte entsprechen vielleicht auch Kriterien der Nachhaltigkeit. Aber ich, für mich, habe festgestellt, dass bei mir das Hauptziel der veganen Ernährung auch eine nachhaltigere Lebensweise war, das ich aber mit vielen Produkten nicht erreicht habe.
Ich bin generell der Meinung das Extreme nicht gut sind. Weder ein extremer Fleischkonsum, noch der komplette Verzicht auf jegliche tierischen Produkte. Ich sehe die Problematik in der Extremen und denke, dass wir mehr erreichen können, wenn wir die Gesellschaft davon überzeugen können einen vegetarischen oder veganen Tag in der Woche einzulegen oder in der Fastenzeit auf Fleisch oder Tierprodukte zu verzichten, als sie davon zu überzeugen ihr Leben komplett umzukrempeln und für den Rest ihres Daseins auf alles zu verzichten. Was passieren würde, wenn jeder Deutsche einen Tag auf Fleisch verzichten würde habe ich in einem früheren Post mal hier diskutiert.

Ich habe in der veganen Woche wirklich viele interessante Erfahrungen gemacht, habe Schwierigkeiten gehabt die ich Lösen konnte und bin Hürden begegnet die ich nicht überwinden konnte. Aber ich denke es war wichtig diese Erfahrungen zu machen und nun kann ich sagen: ich habe es probiert! Denn das finde ich wichtig, besonders bevor man über den veganen Lebensstil urteilt! Ich habe seit dieser Woche einen noch größeren Respekt vor den Menschen die es schaffen sich vegan und nachhaltig zu ernähren und dabei nicht den ganzen Tag nur an Essen denken müssen. Doch ich schaffe das leider nicht und möchte es auch gar nicht schaffen müssen. Aber da ich einige gute Gerichte gefunden habe und auch noch andere Produkte zuhause habe die ich mindestens aufbrauchen möchte werde ich demnächst immer mal wieder einen veganen Tag in meiner Woche unterbringen, denn ich denke dass tut nicht nur dem Körper mal ganz gut, sondern bringt auch Abwechslung und neue, interessante Erfahrungen mit sich.

Sonntag, 26. Februar 2017

Project V - Sonstiger Einkauf

Last but not least ... Kategorie 3 der veganen Lebensmittel: "Sonstiger Einkauf".

Ein echtes Allround-Talent ist der Brotaufstrich Tomate-Kräuter von Bio Zentrale. Denn der schmeckt nicht nur sehr gut als Brotaufstrich, sondern auch als Pesto mit Nudeln oder als würziger Aufstrich auf Pfannkuchen! Außerdem ist das kleine Glas sehr ergiebig, was ebenfalls einen Plus Punkt von mir bekommt.

Ebenfalls sehr lecker die alternativen Nuss-Nougat Cremes. Die erste Variante die wir probiert haben war die Nuss Nougat Creme von Schlagfix, die mir persönlich sehr gut geschmeckt hat! Vom Geschmack her hat sie mich an Nusspli erinnert, also eher nougatiger als zum Beispiel Nutella. Dieses Glas war auch innerhalb von zwei Tagen aufgebraucht, was zeigt wie lecker es war! Die Nuss Nougat Creme von der Marke Veganz war unsere zweite Variante. Diese schmeckte ganz anders als die erste, aber genauso war sie sehr lecker. Diese Schokocreme hat eher einen Zartbitter-Geschmack, den ich zur Abwechslung sehr gut fand. Demnächst wollen wir diese Schokocreme auch mal zum backen verwenden. Mal sehen wie das wird. :)

Die Soya Sahne und Soya Milch haben wir nur noch zusätzlich zu den vorhandenen Produkten gekauft, da wir diese beiden Sachen oft zum Kochen gebraucht haben.

Zum Zwieback kann ich nur eins sagen: Zwieback ist Zwieback. Er schmeckte wie Zwieback, sah aus wie Zwieback und war somit ganz normaler Zwieback. :D

Ich gebe zu den Joghurt und die Desserts von Alpro haben wir bisher nicht probiert. Aber grundsätzlich kann ich sagen, dass mir die Produkte von Alpro gut gefallen haben und ich deswegen davon ausgehe, dass auch diese beiden Produkte von der Qualität her gut sind. Sobald ich diese aber getestet habe sag ich euch Bescheid! ;)



Donnerstag, 23. Februar 2017

Project V - Süßigkeiten

Ein Leben ohne Süßigkeiten finde ich ziemlich traurig, daher fand ich es während meiner veganen Projektwoche wichtig, dass ich auch genügend Lebensmittel zum Naschen habe. Meine Tops & Flops stelle ich euch heute vor.
Zuerst aber kurz zu der Beschaffung, die sich gar nicht als so einfach erwiesen hat. Abgesehen von der ichoc Schokolade die ich ebenfalls bei Vekoop bestellt habe, habe ich tatsächlich alles bis auf die Süßkartoffelchips (Edeka), in dem Drogeriemarkt Müller bekommen, da dieser die Marke Veganz führt. Im normalen Supermarkt wie beispielsweise Edeka, waren CaT und ich mindestens eine halbe Stunde lang damit beschäftigt jegliche Produkte zu scannen, ohne Erfolg. (Ausgenommen Chips, die sind in den meisten Fällen vegan) Besonders vegane Kekse und Weingummi zu finden war wirklich nicht leicht. Die meisten Weingummis sind zwar vegetarisch (wie das bekannteste Beispiel: Katjes) aber leider nicht vegan. Das hat uns ehrlich gesagt wirklich ziemlich frustriert. Denn eigentlich möchte man seinen Wocheneinkauf am liebsten in einem Markt erledigen und nicht in mehreren alle Produkte zusammensuchen.

Jetzt zu den Produkten: Fangen wir heute mal mit den positiven Sachen an, den Tops.
Ein absolutes Highlight an veganen Süßigkeiten waren für mich die Veganz Zitronen Kekse. Ich habe in meinen Leben noch nie Zitronen Kekse gegessen, die so frisch und natürlich geschmeckt haben! Ebenfalls sehr lecker, aber nicht so einmalig wie die Zitronen Kekse, waren die gleichen Kekse in der Sorte Schokolade. Von den Veganz Butterkeksen war ich persönlich zwar nicht angetan, aber CaT hat sie sehr gerne gegessen. Ebenfalls sehr lecker und super für gemütliche Abende vor dem Fernseher waren der Beeren-Mix und Kokos-Crunch in Zartbitterschokolade von Veganz. Im Bereich der Weingummis gefielen mir die Bunten Früchte von Veganz auch gut. Ich muss zugeben im normalen (nicht-veganen) Alltag liebe ich einfach Nimm2 Lachgummi. Im Vergleich dazu war ich aber doch recht überrascht wie gut die vegane Alternative geschmeckt hat. Der Geschmack selbst war zwar etwas weniger intensiv, aber dennoch lecker. Die Konsistenz war in diesem Fall dann doch der größere Unterschied. Die Bunten Früchte von Veganz waren nicht ganz so weich wie beispielsweise Lachgummi und beim draufbeißen weniger nachgiebig. Doch das hat meiner Meinung nach auch nicht gestört. Ebenfalls einfach absolute Top Produkte die drei Tafeln Schokolade, die auf dem Bild zu sehen sind. Zwei davon waren ebenfalls von der Marke Veganz jeweils einmal in der Sorte Waffel Crunch und Erdbeer-Crisp, die dritte im Bunde ist von der Marke ichoc in der Sorte Choco Cookie. Zu diesen drei Produkten kann ich nur sagen: Nomnomnom! *-*
Die Müsli Riegel von Alnatura waren OK. Sie waren weder nicht lecker, noch haben sie mich vom Hocker gehauen.
Der Schokoriegel Bio Veganz Choc Bar Crisp war dagegen ein echter Schmaus für zwischendurch, genauso wie der Nougat & Mandel Riegel von Alnatura.

Nun zu den Flops:
Eine große Enttäuschung waren für mich und CaT die Süßkartoffelchips mit Rosmarin von Bio Zentrale. Ich kann leider nur schlecht beschreiben warum wir sie nicht mochten, denn es war einfach der Geschmack. Für uns ein Flop, aber vielleicht ein Top für euch? Wenn Ja, hinterlasst gerne ein Kommentar!
Die Veganz Pfirsichherzen waren zwar keine geschmackliche Grausamkeit, aber waren leider auch nicht besonders gut. Wir haben einfach kaum bis gar keinen Geschmack feststellen können, was wir einfach enttäuschend fanden.
Ein kleiner Schock waren für uns die Veganz Rohkostriegel, diese haben uns einfach mit ihrer unkonventionellen Konsistenz irritiert. Vielleicht hatten wir auch falsche Erwartungen, aber statt einem knackigen Riegel, bieten diese Rohkostriegel eher eine zähe, aber dabei sehr weiche Konsistenz. Mein Geschmack war es also leider nicht, aber davon sollte sich vielleicht jeder für sich selbst ein Bild machen.

Das waren nun meine Hitlisten zu den veganen Süßigkeiten meiner Projektwoche. Besonders die Marke Veganz hat mich sehr überzeugt, denn da waren mehr Produkte ein Hit als ein Flop!
Auf dem Foto seht ihr auch noch Popcorn, dass kann man ebenfalls als Veganer Essen, dies hatte ich allerdings sowieso noch zuhause liegen, weshalb ich dazu jetzt keine einzelne Review mache, weil Popcorn ist Popcorn und das kennt ja eigentlich jeder.

Wenn ihr noch vegane Süßigkeiten kennt die ihr super findet oder es nicht-vegane Süßigkeiten gibt auf die ihr niemals verzichten könntet (so wie ich auf Lachgummis) hinterlasst gerne ein Kommentar!

Samstag, 18. Februar 2017

Project V - Das Starter Paket

Die Vegane-Woche ist bald schon wieder vorbei, aber es gibt noch vieles was ich euch berichten möchte. Besonders in der Kategorie: Lebensmittel. Da ich allerdings nicht alle Lebensmittel auf einmal präsentieren und bewerten möchte (das wäre ein elend langer Beitrag) habe ich es in verschiedene Rubriken aufgeteilt: 1. Das Vekoop Starter - Set, 2. Süßigkeiten & 3. Sonstiger Einkauf. Heute starten wir mit dem Vekoop Starter Set. Wie bereits im letzten Beitrag erwähnt ist Vekoop ein Online Shop, der sich auf die vegane Lebensweise spezialisiert hat. Hier kann man also ganz frei alle Produkte in den Warenkorb legen, ohne sich Gedanken machen zu müssen ob es wirklich vegan ist. Aber es gibt auch noch erstaunlich viele weitere Filter mit denen man die Lebensmittel durchsuchen kann! Wie zum Beispiel ohne Nüsse, ohne Gluten, Fairtrade und sehr viele mehr. Schaut einfach mal rein. Somit bietet dieser Online-Shop echt sehr vielen Menschen mit einer speziellen Ernährungsweise einen einfachen Einkauf.

Nun zu meinem Starter Set. Es handelt sich dabei um die vegane Basisbox- für Einsteiger in die vegane Küche für 29,90€. Auf dem Foto könnt ihr sehen, dass die Menge der Produkte für das Geld durchaus angemessen ist. Jedenfalls meiner Meinung nach. Die Zusammenstellung hat mir auch gut gefallen, da es wirklich alles "Basisprodukte" sind, die ein Veganer immer zuhause haben sollte. Wie zum Beispiel das Mandelmus oder der Agaven Dicksaft, diese Produkte kommen in fast jedem veganen Rezept vor und sind damit wirklich nützlich. Genauso wie die Soya-Milch und Soya-Sahne die sowohl fürs Frühstück als auch fürs Kochen wichtig sind. Aus dem Soya Natur Joghurt kann man super veganes Eis herstellen! (Dazu gibt es in einem anderen Beitrag noch mehr Infos) Den Räuchertofu habe ich ebenfalls verwendet und war wirklich überrascht wie gut der geschmeckt hat. Sogar die Nicht-Veganer in meinem Haushalt waren davon angetan. Die einzigen Produkte die ich nicht verwendet habe waren die Hirseflocken, das Geliermittel, das Kokosöl, das Saitan, das Natur Tofu, die Haferflocken, das Guarkenmehl und das Amaranth Popcorn. Das klingt jetzt zwar so als wäre die Hälfte der Produkte überflüssig, aber das würde ich nicht so sagen, denn wenn man bedenkt, dass ich nur eine Woche lang vegan gelebt habe, kann man sich vorstellen, dass man gar nicht die Chance hat alles auszuprobieren. Allerdings sind mir diese Produkte in vielen Rezepten über den Weg gelaufen, die man ebenfalls super ausprobieren kann, wozu ich allerdings in dieser Woche einfach nicht gekommen.
Wie ihr merkt, bin ich sehr angetan von dem Starter-Paket, weil es seinen Sinn wirklich erfüllt. Alle Produkte die enthalten sind bilden eine Basis für einen veganen Lebensstil. Das bedeutet zwar, dass man alleine mit dem Starter-Paket vielleicht nicht hinkommt und sich vielleicht noch weitere Produkte (so wie ich es auch getan habe) dazukaufen muss, aber es bietet einen tollen Überblick und eine super Grundlage um viele vegane Rezepte auszuprobieren! Für unser Project waren es fast zu viele Lebensmittel, die wir in einer Woche, wie bereits gesagt, gar nicht alle ausprobieren konnten, aber für jemanden, der das länger oder öfters machen möchte, denke ich ist dieses Paket ein guter Start ins vegane Leben.