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Dienstag, 30. Dezember 2014

Projekt: "Dreh den Hahn auf"

Für mich und meine Familie ist der Weg zu sauberem Trinkwasser höchstens ein Zimmer entfernt. Für die 10-jährige Maria aus Mosambik ist der Weg zur nächsten Wasserquelle 14 Meilen lang, diese Strecke muss sie jeden Tag hin - und zurück laufen. Und dabei ist dieses Wasser auch noch extrem verschmutzt, wodurch es bei sehr vielen Menschen zu Durchfallerkrankungen kommt, die in den meisten Fällen sogar zum Tod führen. Somit läuft die kleine Maria morgens um 2 Uhr los um verschmutztes Wasser zu holen, dass sie nicht nur davon abhält zur Schule gehen zu können, sondern sie auf lange Sicht höchstwahrscheinlich sehr krank machen wird.

Das Projekt "Dreh den Hahn auf" von der Organisation Geschenke der Hoffnung in Zusammenarbeit mit Samaritan's Purse setzt sich dafür ein, dass Familien, wie die von Maria, in Uganda und Kambodscha sicheres und sauberes Trinkwasser bekommen, indem sie funktionierende Brunnen im Dorf oder einen Bio - Sand - Wasserfilter bekommen. 
Dieser Wasserfilter macht aus verschmutztem Wasser auf biologische Weise, also mit Hilfe von Algen und Mikroorganismen, sauberes Trinkwasser. Somit werden ca. 99,5% aller Krankheitserreger und Viren aus dem Wasser entfernt. Dies führt dazu, dass die Menschen, vor allem die Kinder, weniger krank werden und eine Chance auf einen höheren Lebensstandard, Sicherheit und Bildung haben. Die Wasserfilter werden mit Arbeitskräften und Materialien vor Ort erstellt, sodass die Dorfbewohner ihre Wasserfilter selber instand halten können und somit anschließend weniger auf die Hilfe von außen angewiesen sind. Das Gleiche gilt auch für die Brunnen. Zudem erfolgt eine Aufklärung über Gesundheit und Hygiene. Des Weiteren ist diese Wasserversorgung auch Grundlage für die Ernährung, denn durch lange dürre Zeiten verdurstet oft das Vieh und die Ernten gehen ein. 

Ich persönlich kann es mir gar nicht wirklich vorstellen, wie ein Leben ohne sicheres und sauberes Trinkwasser aussehen würde. Deshalb finde ich das Projekt "Dreh den Hahn auf" wirklich toll und unterstützenswert! Wünschen wir uns nicht alle, dass Kinder, wie die kleine Maria, so wie wir, gesund und ohne Durst zur Schule gehen und ein schönes Leben führen können?

Dienstag, 16. Dezember 2014

Fritz Kola & Lemonaid+ - Erfrischungen für das gute Gewissen.

Fitz Kola:
Bereits seit 2002 gibt es nun schon die Fritz Kola auf dem Markt. Mir war sie bis vor kurzer Zeit nur aus der Dorfkneipe bekannt und ich hatte sie weder probiert noch gewusst was dahinter steckt. Doch kaum bin ich in meinem Studium angekommen gab es die Friz Kola nicht nur in den Kneipen, sondern eigentlich überall und plötzlich sah ich so viele Leute sie trinken. So packte mich die Neugierde und ich probierte die Fritz Limo - Orangenlimonade. Nach dem ersten Schluck war ich schon ziemlich begeistert und dann hörte ich Worte wie "vegan" oder "nachhaltig" und sofort schaute ich nach was das auf sich hat: Auf der Internetseite von Fritz Kola scheinen die Gründer wirklich ehrlich zu sein. Es wird zwar zugegeben, dass sie noch nicht zu 100% nachhaltig und fair trade produzieren, dennoch sind sie aber auf dem richtigen Weg.
Zunächst gibt es die Fritz Getränke nur in Glasmehrwegflaschen, des Weiteren arbeiten sie nur mit familien- und inhabergeführten Betrieben zusammen, wobei z.B. der Abfüllpartner einer der am meisten nachhaltig produzierenden Anbieter ist, indem er z.B. für die Reinigung der Flaschen nur 140ml je Flasche benötigt und der Strom für die Produktion aus regenerativen Energien stammt. Außerdem sind alle Getränke von Fritz vegan und seit einiger Zeit gibt es auch Getränkesorten die Bio sind. Nebenbei unterstützt Fritz Kola auch noch viele tolle Projekte für Nachhaltigkeit oder andere soziale Projekte. Ich finde dieses sympathische Unternehmen geht mit einem tollen Bespiel voran und zudem schmecken die Getränke nicht nur super lecker, sondern sind auch preislich in einem guten, nachvollziehbaren Rahmen.
http://www.fritz-kola.de/

Lemonaid+:
Eine weitere Limonade die auf Nachhaltigkeit setzt und die mir erst jetzt in der Uni begegnet ist, ist die Lemonaid+. Dabei geht sie sogar noch viel weiter als die Fritz Kola, was die Nachhaltigkeit angeht. Auf der Homepage von Lemonaid+ wird deutlich gesagt: "Wir machen Limonade, wie sie sein sollte. Aus frischem Saft und fairem Handel. Unsere Zutaten sind biologisch angebaut und stammen von zertifizierten Kleinbauern-Kooperativen,"
Zudem gehört Lemonaid+ zu der gemeinnützigen Vereinigung "Lemonaid+ & Charitea e.V.", die sich für fairen Handel und soziale Gerechtigkeit engagiert. Des Weiteren werden auch hier sehr viele wichtige Projekte für Nachhaltigkeit und Soziales unterstützt. Die Lemonaid+ wird ebenfalls nur in Glasflaschen, die gut zu recyclen sind, hergestellt. Es gibt drei Sorten: Limette, Maracuja und Blutorange die allesamt sehr simpel hergestellt werden, was die Nachaltigkeit natürlich unterstützt. Geschmacklich ist es eine einfache, reine Version einer Limonade, die auch durchaus begeistern kann. Somit ist Lemonaid+ ebenfalls ein tolles Produkt für eine Erfrischung mit gutem Gewissen!
http://www.lemon-aid.de/

Und egal ob man Fritz oder Lemonaid+ kauft, was wichtig ist, ist der Schritt in die richtige Richtung!

Dienstag, 9. Dezember 2014

Gutes tun zu Weihnachten.

Ich verbinde mit Weihnachten am meisten das Gefühl der Freude und das Beschenken der Liebsten. Und mit folgenden Tipps können diese Geschenke Umwelt- und Tierfreundlich sein und die Freude ganz leicht geteilt werden.

1.) Zeitungspapier statt Geschenkpapier

Geschenke in Zeitungspapier zu verpacken machen meine Familie und ich nun schon seit 2 Jahren. Vor allem weil wir es sehr schwachsinnig finden teures, beschichtetes Geschenkpapier zu kaufen, wenn man doch massenweise Papier jeden Tag im Briefkasten hat und beides sowieso am Ende gemeinsam im Müll landet. Außerdem haben wir dabei festgestellt, dass wenn wirklich alle Geschenke in Zeitungspapier eingepackt sind das richtig gut aussieht und der geschmückte Weihnachtsbaum noch viel mehr betont wird. Es ist also eine win - win - win Situation, denn es gewinnen gleichzeitig das Portemonnaie, der Weihnachtsbaum und die Natur. 

2.) Keine Tiere zu Weihnachten verschenken.

Dies ist eine besondere Bitte von mir an alle da draußen. Tausende Haustiere die zu Weihnachten unterm Baum als Geschenk lagen, werden nach den Feiertagen in Tierheimen abgegeben oder schlimmer noch ausgesetzt, weil die Halter mit ihrem süßen, kleinen Geschenk überfordert sind. Natürlich ist es toll seiner Tochter den lang gehegten Wunsch von einem Hundewelpen an Weihnachten zu erfüllen, aber auf keinen Fall ungeplant! Man sollte sich vorher in Ruhe und lange Gedanken machen ob man die Anforderungen eines Haustiers wirklich erfüllen kann.

Darf ich ein Haustier in der Wohnung halten? Wie viel Zeit hat die Familie für den Hund? Kann ich die Kosten (Hundeschule, Futter, Tierarzt, etc) tragen? Welches Haustier passt zu meiner Familie? Kümmert sich meine Tochter/ mein Sohn / Ich / mein Partner nachher wirklich gewissenhaft um das Tier? Passt ein Haustier in unsere zukünftige Lebensplanung?

All diese Fragen sollten klar im vorraus beantwortet werden. Des Weiteren ist es besser wenn die ganze Familie sich (am besten in einem Tierheim) zusammen den Hund aussucht und sich beraten lässt wie groß dieser wird und welche Anforderung die Rasse hat. Nur so kann man sicherstellen, dass das Tier nicht nur über die Feiertage ein Spielgefährte für das Kind ist und anschließend abgeschoben wird, sondern ein tolles, freudiges und artgerechtes Leben in einer Familie führen kann.

Wichtig ist: Ein Tier ist ein Lebewesen, dass man nicht verschenkt, sondern gewissenhaft in seine Familie aufnimmt. Einen Säugling würdet ihr ja auch nicht Jemandem einfach unter den Weihnachtsbaum legen und dann mal schauen wie der damit klar kommt, oder?!
http://www.peta.de/tieresindkeineweihnachtsgeschenke

3.) Gemeinsam Spenden

Die meisten Geschenke werden heutzutage über das Internet bestellt und vor einiger Zeit habe ich euch von dem Boost - Project berichtet. (Post: Charity Shopping) Kurze Zusammenfassung: Nach Anmeldung shoppt man über den Boost Browser und von dem ausgegebenen Geld wird automatisch ein Prozentsatz auf dem Boost Konto gutgeschrieben, ohne dass man mehr Geld ausgeben muss. Somit kann man also gleichzeitig eine Spendensumme sammeln und Geschenke bestellen, ohne extra Geld auszugeben. An Weihnachten kann man dann gemeinsam entscheiden an welche Organisation/en das Geld gehen soll. https://www.boost-project.com/de

4.) Weihnachten im Schuhkarton

Dieses Projekt ist sehr bekannt. Es wird von vielen Schulen unterstützt, doch auch privat kann man gemeinsam mit der Familie ein Geschenkkarton für ein benachteiligtes Kind zusammenstellen. Vor allem wenn man dieses Projekt zusammen mit seinen Kindern macht lernen diese dabei, dass anderen Menschen zu Helfen sehr viel Freude bereiten kann, das nicht jedes Kind auf der Welt einen riesigen Berg an Geschenken bekommt und wie wertvoll es ist ein schönes Weihnachtsfest in einer sicheren, geborgenen und glücklichen Umgebung feiern zu können. Genaue Infos zu Größe, Inhalt und Abgabestellen der Geschenkkartons findet ihr hier: http://www.geschenke-der-hoffnung.org/

Freitag, 5. Dezember 2014

Drei Wege zu einem nachhaltigen Weihnachtsbaum.

Das Fest der Liebe steht wieder einmal vor der Tür und wohl keiner will aus Liebe zur Natur auf einen schönen Weihnachtsbaum verzichten. Doch ein Glück gibt es auch hier einige Alternativen / Wege, wie man zu einem umweltfreundlichen Kompromiss kommen kann.

1.) Nicht nur wichtig für die Umwelt, sondern auch für unsere eigene Gesundheit ist, dass die Bäume nicht mit Chemie vollgesprüht werden, in Form von Pestiziden o.Ä.. Deshalb lohnt es sich beim Kauf darauf zu achten, dass er aus einer ökologischen Land- und Waldwirtschaft oder regionalem Anbau stammt. Hierzu kann man zum Beispiel bei dem Händler seines Vertrauens nachfragen wo die Tannen herstammen oder auf Siegel wie das FSC Siegel oder das "Euro Blatt" achten. Außerdem gibt es eine Liste von Robin Wood, einer Organisation die sich für ökologische Land- und Waldwirtschaft einsetzt, auf denen Händler in den verschiedenen Bundesländern vermerkt sind, die ökologische Weihnachtsbäume verkaufen.

2.) Der Online Verkäufer "Bio Weihnachtsbaum Versand" bietet den Versand von Weihnachtsbäumen aus ökologischem Anbau an. Hier hat man natürlich den Aspekt des Transportes, der auch umweltbelastend ist, jedoch ist es eine sehr gute Alternative, falls kein ökologischer Weihnachtsbaumhändler in der eigenen Nähe zu finden ist. Des Weiteren sind die Tannen meiner Meinung nach recht günstig, wobei es auch nur Größen zwischen 1,60m und 1,70m gibt und man kann den Baum nicht umtauschen, da es sich um ein Naturprodukt handelt und somit die Form und Farbe nicht bemängelt werden kann. Außerdem muss man den Baum bis zum 14. Dezember bestellen. Dafür sind die Bäume sowohl mit einem Bio Siegel als auch mit dem "Euro Blatt" gekennzeichnet. (Auch zu finden auf der Liste von Robin Wood)

3.) Der dritte Weg ist wohl der umweltfreundlichste aber auch am meisten mit Skepsis betrachtete Weg: Ein künstlicher Weihnachtsbaum. Ja, ich gebe auch zu, dass ich bisher recht skeptisch war ob die denn auch wirklich gut aussehen. Doch ich wurde überzeugt. Bei Online Shops wie z.B. Otto gibt es welche die extrem echt aussehen und sehr gute Bewertungen bekommen haben. Wer dennoch sich die Tanne in "echt" aussuchen will kann in Baumärkten wie Obi oder Hagebau was Gutes finden. So findet das Weihnachtsbaum - Aussuchen zwar nur alle 5 - 10 Jahre statt, jedoch schont es extrem die Umwelt und den Geldbeutel, denn auch wenn der künstliche Baum einmalig mehr kostet, holt man das Geld mit Sicherheit in den nächsten Jahren wieder rein. Zudem hat es den Vorteil, dass auch Allergiker einen tollen Baum haben können ohne rote Augen zu kriegen und man braucht nach der Weihnachtszeit weniger Putzen und Saugen, da er kaum bis gar nicht nadelt. Des Weiteren lassen sie sich schnell und leicht zusammenbauen und gut den Rest des Jahres verstauen. Es lohnt sich auf jeden Fall sich mal künstliche Bäume anzusehen, vielleicht überzeugt einer ja.

Dienstag, 25. November 2014

Tyke 2014.

"Qual, Hass, Angst. Willkommen im Zirkus."

Es war einmal eine Elefantendame, gedemütigt, gequält und auf grausamste Weise misshandelt lebte sie in einem Zirkus, ihr Name war Tyke.
Am 20. August 1994 konnte Tyke ihre Qualen nicht mehr aushalten und entfloh aus der Manege und verletzt dabei ihren Trainer. Am gleichen Tag wurde sie auf offener Straße mit 80 Kugeln niedergeschossen.

Als das Video "Tyke - Der letzte Auftritt" zu Ende ist, laufen mir Tränen übers Gesicht. Es ist eine kurze Dokumentation, in der ein Tiger, ein Affe und ein Zebra (3D Animation) über die Leiden im Zirkus und die letzten Stunden von Tyke berichten. Diese Animation, realitätsgetreu bis ins kleinste Detail, zeigt dem Zuschauer die Wahrheit über Wildtiere im Zirkus.
Gleichzeitig steigt große Wut in mir auf. Wildtiere gehören in die Natur! Stattdessen werden sie eingefangen und in zu kleinen Käfigen gehalten. Ihre natürlichen Instinkte werden qualvoll unterdrückt, den Herdentrieb können sie nicht ausleben, alleine in einem Zwinger. Der Transport zerrt an ihren Nerven und das Training besteht aus Demütigung und roher Gewalt. Und das nur für die Unterhaltung der Menschen?!!

Tyke ist nicht das einzige Tier, dass versucht hat zu fliehen. Es kommt durchschnittlich zwei Mal pro Monat vor, dass ein Tier entweder versucht zu fliehen oder es einen Unfall mit einem Tier gibt. Das allein sollte schon zeigen, dass es nicht richtig ist was dort stattfindet! Man kann nicht erwarten, dass ein Wildtier wie Tyke nach jahrelanger Misshandlung glücklich ist und nicht ausrastet. Sie hatte, wie auch jedes andere Tier, ein Recht auf Freiheit. Doch als sie ihr Recht einforderte, musste sie dafür sterben.

Zum 20. Todestag von Tyke startet die PETA eine Aktion gegen Wildtiere im Zirkus, wozu auch das oben genannte Video gehört. Auf der dazugehörigen Internetseite wird man direkt mit der Wahrheit konfrontiert, mit den Worten: "Qual, Hass, Angst. Willkommen im Zirkus." Im Zuge dieses Projektes wurden insgesamt über 640.000 Unterschriften gesammelt für ein Verbot von Wildtieren im Zirkus. Diese Unterschriften Sammlung wurde am 20. August 2014 (20. Todestag von Tyke) dem zuständigen Bundesministerium übergeben. Dies war ein wichtiges Zeichen und soll vor allem die CDU/CSU zur Einsicht verhelfen, denn diese Fraktion ist die Einzige, die gegen ein Wildtierverbot im Zirkus ist. Und das obwohl bereits 16 Länder ein Verbot von sämtlichen oder bestimmten Wildtierarten im Zirkus haben.

Auch wenn die Petition schon abgegeben ist, kann man sich weiterhin gegen Wildtiere im Zirkus einsetzen. Egal ob mit einer Spende, einem T-Shirt oder einen Jute Beutel vom Projekt "Tyke 2014" (dessen Einnahmen auch zu 100% in das Projekt fließt) oder indem man darüber spricht und das Thema publik macht, wichtig ist nur, dass die Menschen aufmerksam gemacht werden und so die Politik gezwungen wird etwas zu unternehmen!

Internetseite: http://www.tyke2014.de/
Facebook: https://www.facebook.com/tyke2014.de
Direkt zum Video: Tyke - Der letzte Auftritt Doku (MyVideo)

Montag, 17. November 2014

Gemüsesuppen "novemberischer" Art.

Bei Temperaturen, die immer mehr in Richtung Null Grad gehen und Tagen die immer kürzer werden, scheint in der Natur alles grau und ausgestorben. Doch so ist es nicht. Diese dunkle Zeit ist Hauptsaison für folgende Gemüsearten, die man zu einer leckeren saisonalen Suppe mit regional angebautem Gemüse verarbeiten kann:

Kürbis: Nicht nur als gruseliges Gesicht zu Halloween, sondern auch auf dem Teller kann Kürbis dekorativ und dazu auch noch lecker sein. Vor allem bei niedrigen Temperaturen kann eine Kürbis -Suppe wundervoll sein. Kürbis ist in gekochter Form sehr kalorienarm und somit sehr bekömmlich, wirkt entgiftend und stärkt das Immunsystem. Zudem soll er, auch wenn man es ihm nicht unbedingt zutraut, den erotischen Appetit anregen. Also eine perfekte Zutat für ein heißes Date im kalten Herbst. 

Lauch: Dieses Gemüse ist vor allem in Suppen zu finden, egal ob in einer Käse - Lauch - Suppe oder Kartoffel - Lauch Suppe, ist der mild - süßliche Geschmack nicht zu entbehren. Besonders eignet sich Lauch in einer Suppe die als Vorspeise dient, denn Lauch hat unter Anderem eine appetitanregende Wirkung. Des Weiteren kann er bei Erkältungen helfen da er schleimlösend und stärkend für das Immunsystem ist. Und besonders wichtig für Frauen die im Herbst oftmals kalte Füße bekommen: Lauch beugt Blaseninfektionen vor. Ein echter Herbst - Muntermacher! 

Möhren (Karotten): Kurzer Exkurs: Was viele nicht wissen: Es gibt einen Unterschied zwischen Karotten und Möhren. Möhren nennt man die Wurzeln, welche groß und schmal sind. Karotten dagegen sind die kleinen, kugeligen, stumpfen Rüben.
Nun aber zu der Möhre(!). Auch aus ihr kann man eine sehr leckere Suppe machen. Die harntreibende, blutreinigende und verdauungsfördernde Wirkungen klingt zwar weniger appetitlich, ist aber in Anbetracht der auf uns zu kommenden Weihnachtstage, in denen unser Darm noch genug gefordert wird, gar nicht so schlecht. Außerdem stärkt die Möhre auch die Sehkraft und das Immunsystem.

Rote Bete: Ein echter Hingucker als Suppe, da isst das Auge gerne mit! Außerdem ist Rote Bete ein echter "Alles Könner", in Sachen Volksmedizin. Rote Bete entgiftet wichtige Organe wie die Bauchspeicheldrüse, die Leber oder den Magen, zudem wird die Bildung von Blutkörperchen begünstigt und auch bei Erkältungen, Appetitlosigkeit, Stoffwechselerkrankungen, Virusgrippen und sogar bei radioaktiver Strahlungsschäden kann dieses Gemüse zu Besserungen führen. Das wird dann eine echte Gesundheits - Suppe.

Dies sind meine vier saisonalen Favoriten für den November :)

(Mehr) Infos in:

Mittwoch, 29. Oktober 2014

"Whale watching."

Rettung oder Bedrohung für Wale?

Vor einiger Zeit war es ganz normal Walfang zu betreiben und damit jährlich bis zu 4 Millionen US - Dollar zu verdienen. Jedoch hat sich bereits um 1955 eine neue Methode entwickelt mit Walen Geld zu verdienen, ohne sie dafür töten zu müssen. Diese Alternative nennt sich "Whale watching" und gehört zum Tourismus. Im Klartext: Menschen bezahlen dafür mit Booten aufs Meer zu fahren um dort Wale in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Klingt nicht nur gut, sondern bietet auch eine Einnahmequelle von bis zu 24,2 Millionen US - Dollar im Jahr. 
Seit 1986 hat die Walfangkommission die offiziellen Fangquoten für alle Walarten in allen Gebieten auf null gesetzt. Das bedeutet indirekt ein Verbot des Walfangs mit einigen Ausnahmen. Diese Fangquoten gelten bis heute. Deshalb gibt es immer mehr Leute, die ihr Geld mit dem "Whale watching" verdienen wollen. Grundsätzlich ist dies natürlich um einiges besser, als der Walfang, da die Tiere nicht getötet werden. Dennoch kann es hier genauso zu einer Störung der Tiere kommen, bis hin zu Stresssituationen, in denen die Tiere sich an den Schiffssschrauben verletzen können oder andere Schäden davon tragen können.

Deshalb gibt es auch für "Whale watching" wichtige Regeln die man beachten sollte, wenn man diesen wundervollen Tieren begegnen möchte. Seriöse Unternehmen die "Whale watching" anbieten haben meist einen Biologen oder Meeresforscher mit an Bord. Dieser kann das Verhalten der Tiere einschätzen und in Stresssituationen zum Wohl der Tiere handeln. Außerdem muss auch ein erfahrener Kapitän das Schiff fahren, um Kollisionen zu vermeiden.
Dabei sollte sich das Boot nicht mehr als 100m an die Tiere annähern und laute Geräusche an Bord sollten ebenfalls vermieden werden, da Wale aufgrund ihres guten Gehörs daduch massiv gestört und verwirrt werden können. Ebenfalls sehr wichtig ist, dass das Boot nicht Walfamilien durchquert und dadurch die einzelnen Tiere voneinander entfernt. Der Beobachter sollte zudem die Tiere weder füttern, noch Müll ins Wasser werfen. Wenn all diese Richtlinien beachtet werden, spricht man von "schonendem Whale watching", da die Tiere so nur minimal durch den Menschen gestört werden. 

Dies ist dann also sowohl für die Menschen als auch die Tiere die super Alternative zu Walfang und nicht schonendem Whale watching. Wer nun unbedingt mal Wale in ihrem natürlichen Umfeld erleben möchte (was mit Sicherheit ein ganz besonderes und einmaliges Erlebnis ist) sollte sich vorher gut informieren mit welchen Anbietern er das machen möchte. 
So wäre zum Beispiel "firmm" eine sehr gute Wahl. "Foundation for information and research on marine mammals" (firmm) ist eine Stiftung die sich mit der Erforschung, dem Schutz und der Wissensweitergabe an Menschen zum Thema Meeresbewohner befasst. Innerhalb dieser "Umweltbildung" bieten sie Whale watching Touren an, bei denen man nicht nur Wale und Delfine beobachten kann, sondern gleichzeitig auch in bis zu 5 Sprachen viele Informationen zu den Tieren bekommt. In ihrem Flyer (siehe unten) geben firmm an, dass sie auf 98% der Fahrten Wale zu sehen bekommen und dass, im Fall das keine Wale gesehen wurden, man kostenlos an einer weiteren Fahrt teilnehmen kann.

Schlussendlich ist "Whale watching" eine tolle Art und Weise den Menschen zu zeigen wie wertvoll und schützenswert diese "sanften Riesen" und Delfine sind. Ich denke solch ein Erlebnis vergisst man niemals und ist eine Reise durchaus wert. Doch wenn, dann nur mit schonendem "Whale watching", denn eine Hetzjagd mit Paparazzis, die mit Booten den Walen unangenehm nahe kommen ist weder für Mensch, noch für Tier ein tolles Erlebnis. 



Info Flyer als Pdf zu finden: http://www.firmm.org/de/whale-watching

Freitag, 24. Oktober 2014

Project Millenium Seed Bank - Kew Gardens London

Samen für die Zukunft.

Das Aussterben von Pflanzen - und Tierarten schreitet immer weiter voran. Hauptgründe dafür sind unter Anderem die Ausbeutung und Vernichtung der Natur durch den Menschen. Und während sich viele Organisationen besonders auf die vom Aussterben bedrohten Tierarten konzentrieren, kümmern sich die Forscher von den "Royal Botanic Gardens", auch "Kew Gardens" genannt, um die Erhaltung unserer Pflanzenvielfalt.

"Kew Gardens" gehört zu den ältesten botanischen Gärten die es gibt und wurde im Jahr 2003 von der UNESCO zu einem Weltkulturerbe ernannt. Jährlich finden 1-2 Millionen Menschen den Weg zu dieser vielfältigen und beeindruckenden Parkanlage in London.

Seit dem Jahr 2000 gibt es das Projekt "Millenium Seed Bank" in "Kew Gardens". Dabei geht es darum, die Samen von so vielen Pflanzenarten wie möglich, die es auf der Welt gibt, zu sammeln und für die Zukunft zu Erhalten. D.h. diese Samen gekühlt in einer Samenbank aufzubewahren. Somit können dann, im Fall das eine Pflanze vom Aussterben bedroht ist oder als ausgestorben gilt, neue Pflanzen aus diesen aufbewahrten Samen gezüchtet und somit diese Pflanzenart gerettet werden.

Das Gebäude der "Millenium Seed Bank" wurde von Stanton Williams entworfen und ist so konzipiert, dass die Besucher nicht nur eine Ausstellung zu dem Projekt anschauen können, sondern auch direkt durch Verglasungen in die Büros und Labore der Forscher einsehen und so beobachten können, wie die Samen gereinigt und für die Zukunft standfest gemacht werden. Zudem hat man als Besucher ebenfalls einen Blick auf die Eingänge der unterirdischen Bereiche, wo die Samen eingelagert werden.
Bereits im Oktober 2009 erreichte die "Millenium Seed Bank" den ersten Meilenstein, indem sie schon 10% aller Wildpflanzenarten gesammelt hatten.

Meiner Meinung nach ist dieses Projekt spannend, interessant und sehr wertvoll. Wir werden diesen Menschen mit Sicherheit in Zukunft vieles zu verdanken haben, wenn es um die Erhaltung unserer Natur geht. Man kann das Projekt und "Kew Gardens" durch Spenden unterstützen und falls man mal in London ist und genügend Zeit mitgebracht hat, ist dies bestimmt ein sehr lohnenswertes Ziel! 


Mehr Infos unter:
http://www.kew.org/

Freitag, 17. Oktober 2014

Projekt Büro und Umwelt - B.A.U.M.

Ein grüner Wettbewerb.

Vor einigen Tagen bin ich zufällig auf die Internetseite von "Büro und Umwelt" gestoßen. Dies ist ein Projekt vom Bundesdeutschen Arbeitskreis für Umweltbesusstes Management, abgekürzt B.A.U.M, welches ich euch heute gerne vorstellen möchte.

Das Projekt, dass es bereits seit 2008 gibt, beeinhaltet einen Wettbewerb, der das umweltfreundlichste Büro Deutschlands auszeichnet. 
Dazu gibt es vier Kategorien: Unternehmen mit bis zu 20 Mitarbeitern, mit bis zu 500 Mitarbeitern, mit über 500 Mitarbeitern und die Sonderkategorie Behörden, Verwaltungen und andere Einrichtungen/Institute. 
Wenn sich ein Büro nun dort bewerben möchte bekommt es Fragebögen zu den Themen Büroorganisation, Bürogeräte, Büromaterialien, Büromöbel, Büroreinigung und Wertstoffe, sowie Entsorgung. Alles natürlich auf die umweltfreundlichen Aspekte bezogen. Somit sollte das Büro zum Beispiel nur Recycling Papier verwenden und wenige Drucker gemeinsam nutzen.
Diese Bewerbung wird dann von einer 8- köpfigen Jury bewertet. 

Im Jahr 2013 belegte den ersten Platz der Großunternehmen die WALA Heilmittel GmbH mit Sitz in Bad Boll. In der Kategorie "Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern" schaffte es die combit Software GmbH aus Konstanz auf den ersten Platz. Bei den Kleinunternehmen siegte Andrea I. Mayer Consulting und zudem gewann auch noch die Umweltstation Lisa - Gube in der Kategorie der nicht - gewerblichen Einrichtungen. Die Gewinner des Jahren 2014 werden am 23. Oktober in Köln auf der ORGATEC - Messe bekannt gegeben.

Vielleicht gibt es unter euch ja auch ein paar Leute, die im Büro arbeiten und Lust auf einen kleinen Wettbewerb haben. Es ist nicht nur eine Motivation für alle Mitarbeiter umweltbewusster zu Arbeiten und zu Leben, sondern es fördert auch den Zusammenhalt des Kollegiums, sowie den Ehrgeiz gemeinsam etwas zu erreichen. Denn wer will denn nicht von sich behaupten können, dass er im umweltfreundlichsten Büro Deutschlands arbeitet? :)

Mehr Infos unter:
http://www.buero-und-umwelt.de

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Empty the Cages - Dan Witz Art

Mit Kunst aufmerksam machen.

Bild: http://www.emptythecages.org.uk
Dan Witz, 1957 in Chicago geboren, ist ein amerikanischer Künstler, der sich zum größten Teil der "Street Art" widmet.

Eins seiner jüngsten Projekte heißt "Empty the Cages". Dies entstand in Zusammenarbeit mit der Organisation PETA. 
Für dieses Projekt hat Dan Witz mehr als 30 Kunstwerke auf den Straßen von London angebracht, auf denen Kühe, Hühner und Schweine hinter Gittern oder in Massen gezeigt werden. Diese Kunst soll die Menschen täglich an die Misstände auf den Farmen und in den Schlachthäusern erinnern. 

Neben diesem Projekt hat Dan Witz noch einiges mehr an Straßenkunst mit politischem Hintergrund gemacht. Auch hier in Deutschland. In Frankfurt machte Dan Witz aus Hausfassaden o.Ä. eine Klagemauer, auf der Menschen in Gefängniszellen zu sehen sind. Um so auf das Schicksal von verfolgten und inhaftierten Menschenrechtsaktivisten aufmerksam zu machen.

Das Tolle an Straßenkunst ist, dass sie einfach Jeder sehen kann. Egal ob auf dem Weg zur Arbeit oder beim Einkaufen. Sie spricht die Leute im Alltag an, also genau dann wenn es wirklich wichtig ist. Ich finde es interessant und sehr beeindruckend, wie Dan Witz die Straßenkunst nutzt um der Gesellschaft einen Spiegel vor zu halten. 

http://emptythecages.org.uk/#home

http://www.danwitz.com/index.php?article_id=11

https://www.amnesty.de/2012/9/13/street-art-aktion-amnesty-errichtet-klagemauern-frankfurt

Montag, 29. September 2014

Saisonale Vitaminbombe.

Jeder weiß, dass Obst gesund ist. Doch ich möchte euch heute nicht nur einen Obstsalat vorstellen, der an die Saison angepasst ist, sondern euch zudem auch noch zeigen, was wirklich im Obst für unseren Körper drin steckt.

Laut Saisonkalender sind im September Äpfel, Birnen, Blaubeeren, Brombeeren, Holunderbeeren, Mirabellen, Pflaumen, Quitten, Wassermelonen, Weintrauben und Zwetschgen aus regionalem Anbau erhältlich. Da jedoch ein Obstsalat aus all diesem Obst etwas viel wäre, nehme ich für meinen Salat nur: Äpfel, Birnen, Brombeeren, Pflaumen, Wassermelone und Weintrauben.

Und was steckt da nun drin?

- Der Apfel ist wohl der Spitzenreiter unter den Vitaminspendern. Und genauso vielseitig wie seine Vitamine sind auch seine Wirkungen auf unserem Körper. Er senkt nicht nur den Blutdruck und kräftigt das Immunsystem, sondern kräftigt das Zahnfleisch, entgiftet, reinigt den Darm und regt den Stoffwechsel an. 

- Die Birne enthält unter Anderem Kalzium, Vitamin C und Magnesium. Sie kümmert sich hervorragend um unseren Wasserhaushalt, wirkt zudem entschlackend, entgiftend und blutbildend, sowie wachstumsfördernd. 

- Die Brombeeren in unserem heutigen Obstsalat können ein echter Erkältungskiller sein. Die enthaltenen Öle wirken entzündungshemmend auf unseren Schleimhäuten. Zudem stärkt die Brombeere unser Immunsystem und hilft gegen Stress und Nervosität. 

- Die Pflaume ist, was die Vitamine angeht, zwar keine Spitzenreiterin, aber neben ihrem guten Geschmack, ist sie auch gut gegen Stress, reinigt den Darm und kann bei Verstopfungen helfen.

- Die Melone ist unsere Schönheitsgöttin in diesem Salat. Ihre Vitamine und Mineralien sind gut für Haut und Haare. Mit ihr fühlen wir uns lebendiger und unsere Haut jünger. Sie stärkt uns zudem auch von Innen, indem sie die Blutbildung und die Zellatmung unterstützt.

- Zuletzt zu unseren Weintrauben. Sie sind ein echter Herbst - Aufheller. Sie können bei Müdigkeit und Nervosität helfen und sind außerdem gut gegen Darmträgheit. Des Weiteren reinigen sie die Blasen, Nieren und Harnwege und stärken den Kohlenhydrat - Stoffwechsel.

Wie ihr seht ist Obst nicht nur gesund, sondern es kann auch gesund machen, egal zu welcher Saison. Wer also mit einem einfachen und leckeren Obstsalat seinen Körper verwöhnt und die Wirkungen gezielt einsetzt, (also bei Husten z.B. bewusst Brombeeren essen) kann sich auch ganz ohne Medizin vor Erkältungen, Darmproblemen uvm. schützen.

Wer noch mehr über die Wirkung von Obst nachlesen möchte, sollte hier mal reinschauen:

oder hier:

Montag, 22. September 2014

Mindesthaltbarkeitsdatum.

Warum wir zu oft mindestens mit höchstens verwechseln.

Bild: https://www.zugutfuerdietonne.de/
In Deutschland wirft Jeder rund 82 Kilo Lebensmittel im Jahr weg. Das sind ca. 235 Euro.
Da stellt sich doch die Frage, wieso werfen wir so viel weg und achten wir wirklich darauf was da bei uns in die Tonne wandert?  Die meisten von uns orientieren sich hierbei an dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD), was zwar grundsätzlich nicht falsch ist, aber dennoch Tücken mit sich bringt. Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist laut Duden ein "auf die Lebensmittelverpackung aufgedrucktes Datum, bis zu dem das Lebensmittel mindestens haltbar sein soll." Dabei nützt es vor allem dem Hersteller als Absicherung vor Klagen wegen Lebensmittelvergiftungen.

Doch auch wenn es sich bei dem MHD um einen vertrauenswürdigen Richtwert handelt, ist und bleibt es nur ein Richtwert. Somit sollte man keine Lebensmittel wegwerfen, deren MHD überschritten ist, ohne sie selbst noch einmal mit allen Sinnen zu prüfen. Denn in den meisten Fällen, können Lebensmittel noch weit über dem MHD unbedenklich verwendet werden.
So wird ein Joghurt, der 2 Tage über dem MHD liegt, nicht grünes oder weißes Fell hat, nicht fies riecht oder einem bloß beim Anblick schon Tränen in die Augen treibt und beim zaghaften Probieren keinen Würgreiz auslöst, kaum für die Tonne bestimmt sein.

Für die sehr unsicheren Personen, die schwer einschätzen können, wann ein Lebensmittel ungenießbar ist, hat die Verbraucherzentrale Hamburg eine Tabelle erstellt in der Tipps zum jeweiligen Lebensmittel enthalten sind: VZHH/ Ernaehrung/ Lebensmittel Tabelle

Außerdem sehr praktisch finde ich das Kochbuch "Kreative Resteküche: Einfach - schnell - günstig" (Amazon 9,90€), ebenfalls von der Verbraucherzentrale herausgegeben. In diesem findet man viele verschiedene Rezepte zu Küchenresten und Lebensmitteln über dem MHD. Das spart Müll, Geld und Umweltverschmutzung.

Für weitere Informationen, Tipps und Tricks besucht einmal diese tolle Seite: https://www.zugutfuerdietonne.de/

Mittwoch, 17. September 2014

Food, inc. - Was wir wirklich essen

Heute habe ich mir die Dokumentation "Food,inc." angeschaut und möchte euch eine kurze Review dazu geben ;)

Es geht um amerikanische Lebensmittel - Konzerne, vor allem im Hinblick auf Rinder-, Schweine- und Hühnerzucht und Fast Food. 

Der Film zeigt auf eine spezielle Art und Weise die vorherrschenden Misstände, indem er viele erschreckende Bilder zeigt, aber dabei nicht zu Übertreiben droht. Somit ist diese Dokumentation auch etwas für eher schwache Nerven.
Ich persönlich hatte erwartet, dass das Thema etwas internationaler in Augenschein genommen wird, jedoch war es nur auf Amerika reduziert. Dadurch fühle ich mich persönlich weniger betroffen und es wirkt für mich sehr weit weg. Denn man meint ja immer "Hier in Deutschland ist alles anders." Allerdings hat mich Food, inc. dazu motiviert auch mehr über die Verhältnisse im Bereich Lebensmittelsicherheit etc in Deutschland erfahren zu wollen. Aus diesem Grund sehe ich mich grade nach einer ähnlichen Doku um, die das Thema in Deutschland bzw. Europa beleuchtet.
Dennoch hat mich der Film natürlich nicht ganz kalt gelassen. Es gibt einige Aspekte, die erwähnt werden, die mich zutiefst erschrocken haben. Vor allem wenn man bedenkt, dass auch viele Produkte in unseren Supermärkten aus den USA stammen.
Das Schicksal einer Mutter, in dieser Doku, die ihren zweijährigen Sohn aufgrund fehlender Lebensmittel Sicherheitsvorkehrungen verlor, berührt sehr und schreckt auf. Zudem habe ich mir die Frage gestellt, wie es sein kann, dass so etwas nicht in den internationalen Nachrichten vorkommt. Und warum wir Verbraucher in jeglicher Hinsicht so im Dunkeln tappen.

Die Doku Food, inc. ist meiner Meinung nach sehr zu empfehlen. Sie bewegt einen zum Nachdenken und zeigt viele verschiedene Gesichtspunkte, sowohl positive als auch negative. Außerdem ermutigt sie den Verbraucher mehr auf seine Lebensmittel und deren Herkunft zu achten. 

Montag, 15. September 2014

"Sodastream - Perfektes Wasser ohne Schleppen"

Bild: http://www.gruenspar.de/
Dieses Produkt ist nicht unbekannt und viele von euch kennen bestimmt bereits die Werbung. Mich persönlich hat eine gute Freundin auf Sodastream gebracht, als sie mir voller Stolz und Freude erzählt hat, dass sie einen Sodastream zum Geburtstag bekommen hat und es eins der besten Geschenke überhaupt war.

Für alle die Sodastream nicht kennen:
Sodastream ist ein sogenannter Wassersprudler, man kann mit dem Gerät Leitungswasser mit Kohlensäure versetzen und hat somit dann Mineralwasser zum Trinken.

Oft nimmt man eine solche Werbung nur hin und denkt nicht weiter darüber nach, doch genau das habe ich nun gemacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich mir selbst einen Sodastream kaufen werde.

Der größte Vorteil für viele ist bereits im Werbeslogan verankert, man braucht keine Wasserkisten mehr schleppen. Ich als 1,57cm großes, zierliches Mädchen sehe das als eine kleine Rettung meines Rückens an. Doch zusätzlich schont Sodastream auch noch den Geldbeutel um einiges. Selbst das günstigste Wasser im Discounter kostet mehr, als Leitungswasser. Das Sodastream Gerät kostet zwar ab 60€ aufwärts, allerdings ist dies ja nur einmalig und die CO2 Zylinder lassen sich bei einigen Geschäften (z.B. Rossmann) für etwas mehr als 7€ nachfüllen lassen. Diesen Aspekt finde ich als Studentin natürlich super! Des Weiteren ist der Vorteil, dass man Leitungswasser Zuhause zu jeder Uhrzeit zur Verfügung hat. D.h. selbst wenn ich um 4 Uhr nachts nach Hause komme und es ist kein Mineralwasser mehr da, kann ich mir mit einem Knopfdruck welches machen. Zudem kann man die enthaltenen Flaschen von Sodastream bequem mitnehmen. Diese sind aus Plastik, jedoch kann man auch Glaskaraffen bekommen. Wer einfaches Wasser nicht gerne mag, für den gibt es zusätzliche Sirups von Sodastream, mit denen man sein Wasser verschiedene Geschmacksrichtungen geben kann. Das waren nun die wichtigsten Vorteile für einen persönlich, jetzt aber mal zur Umweltbilanz. Normales Wasser aus dem Discounter muss extra verpackt und transportiert werden, dies verursacht natürlich eine Menge CO2 und allein diese beiden Aspekte fallen bei Sodastream weg. Außerdem reduziert es den Plastikmüll. Wie wir wissen ist besonders dieser ein sehr großes Problem für die Umwelt. Auf der Homepage von Sodastream wird mit einer Anzeige geworben, die angibt wie viele Flaschen durch Sodastream gespart würden. Zusätzlich auf der Seite gibt es Videos zur Umweltbilanz. Davon habe ich mir das Erste angeschaut und fand, dass es doch sehr extrem auf die Tränendrüse drückt, auch wenn sie in gewisser Weise die Wahrheit zeigen.
Fazit ist also, wir gewinnen auf ganzer Linie:
Wir sparen Wasser, Transport und Verpackung (also CO2) ,Geld, den Weg zum Getränkemarkt (für Wasser) und das Geld für die nächste Rückenmassage.

http://www.sodastream.de/Umwelt/index.html
http://www.prosieben.de/tv/greenseven/videos/weltretten-mit-leitungswasser-clip

Mittwoch, 10. September 2014

Veggie Day N°1

Einen Tag lang auf Fleisch verzichten ist eigentlich gar nicht schwer, kann sogar richtig lecker sein und dazu auch noch Spaß machen. Um euch ein paar Ideen für einen Veggie Tag zu geben zeige ich euch heute jeweils ein Rezept für Morgens, Mittags, Nachmittags und Abends.

Morgens:

Bild: http://www.marions-kochbuch.de/
Fruchtcocktail 
Den gibt es ganz einfach in Dosen zu kaufen und ist somit innerhalb von 2 Minuten mit dem Dosenöffner fertig zubereitet. Also perfekt für ein schnelles, leckeres Frühstück am Morgen.






Mittags:

Bild: meine Familie & Ich books: Nr. 10/2014

Mediterraner Gurkensalat
Schnell gemacht ist dieser leckere Gurkensalat. Dazu braucht ihr 1/2 Fladenbrot, 2 Salatgurken, 2 mittelgroße Zwiebeln, 10 Kirschtomaten, 200g Schafskäse (Feta), 1/2 Bund Dill, 10 Blätter Minze, Saft von 1 Zitrone, 4 EL Olivenöl sowie Salz, Pfeffer und Dill. Das genaue Rezept steht in dem kleinen Kochbuch "meine Familie & Ich books; Öfter mal vegetarisch kochen"; Nr. 10/2014





Nachmittags (zum Tee/ Kaffee):

Bild: "40 Rezepte für Donuts" Xenos
Ein versüßter Donut
Dieser leckere Donut geht auch ganz schnell. Man braucht dafür nur 15 große oder 25 kleine gekaufte einfache Donuts, 1 Glas Erdbeermarmelade, 20 ml Orangensaft, geriebene Limetten Schale, 500g Erdbeeren und 50g Puderzucker. Die Zubereitung dauert nur 10 Minuten und dafür ist der Genuss anschließend riesig! Dieses Rezept (+ die genaue Beschreibung der Zubereitung) findet ihr in dem Büchlein "40 Rezepte für Donuts" von Xenos (Art. No: 009077)



Abends:

Bild: meine Familie & Ich books: Nr. 10/2014
Champignon - Spaghetti
Last but not least das große, leckere Abendessen Rezept. Dafür braucht ihr für 4 Portionen: 1 Bund Lauchzwiebeln, 1 Zwiebel, 400g Champignons, 500g Spaghetti, 2EL Butter, 200 ml instant Gemüsebrühe, 200g Doppelrahm Frischkäse, 1/2 Bund Thymian und Pfeffer. Wer mag kann auch noch Parmesan dazu geben. Dieses Essen schmeckt eigentlich Jedem und kann eine willkommene Abwechslung zum Schnitzel sein! Die Zubreitung und das Rezept findet ihr auch in dem Kochbuch; "meine Familie & Ich books; Öfter mal vegetarisch kochen"; Nr. 10/2014


Wie ihr seht kann ein Veggie Tag super lecker und vielseitig sein.
Somit wünsche ich euch viel Spaß und guten Appetit für euren nächsten Veggie Tag! :)

Montag, 8. September 2014

Umweltbewusstes Schenken!

Meine 4 Öko - Geschenk - Favoriten 

1.) Das Sonnenglas

    Amazon  29,90€                   eBay 14,95€ + Versand  
Ist eine Solar betriebene Lampe im Einmachglas Stil. Das Tolle daran ist, dass sie teilweise individuell gestaltbar ist (Auf Produktbeschreibung achten) und somit auch ein sehr persönliches Geschenk sein kann. Außerdem gibt es sie in verschiedenen Shops und in unterschiedlichen Preisklassen.
Des Weiteren ist dies ein Geschenk, der zu jedem Anlass passt. Egal ob Einzug, Geburtstag oder Weihnachten.



Coolstuff 12,90€ + Versand


2.) USB Batterien

Muss ich zugeben, habe ich vorher noch nie von gehört, bin aber total begeistert von der Idee! Natürlich ist es etwas stumpf Jemandem einfach Batterien zu schenken, deshalb sehe ich diese Batterien als beliebiges Zusatzgeschenk. Egal ob batteriebetriebenes Radio, Lichterketten, Fernbedienungen oder andere Gadgets, dieses Zusatzgeschenk ist nicht nur extrem praktisch, sondern auch für viele etwas ganz Neues! Und preislich liegt es auch im akzeptablen Bereich.





Rakuten 29,99€ + Versand
3.) Solar Ladegerät für Handys etc.

Für Leute deren Akku immer und ständig leer ist und die es leid sind Steckdosen zu suchen. Ein Solar Ladegerät ist nicht nur praktisch, weil man sein Handy ganz nebenbei z.B. bei einem Kaffee mit der besten Freundin im Freien aufladen kann, sondern weil es in den meisten Fällen auch klein und handlich ist und sich super in der Handtasche mitnehmen lässt. Um es als Geschenk noch etwas zu personalisieren kann man z.B. ein Gutschein für ein Picknick im Park zum "aufladen" dazu tun.



4.) "Grün, grün, grün sind alle meine Geschenke. Grün, grün, grün ist Alles was ich mag!"

Coolstuff Pflanzmatte 8,90€+Versand                                   
            Avocadostore Wildapfel Baum 11,90€+Versand 
                                       Spuersinn24 Basilikum 5,90€+Versand
Diese Geschenkidee ist etwas für Menschen mit dem berühmten grünen Daumen. Und anstatt diesen Leuten eine einfache Blume zu schenken (das kann ja Jeder) kann man ja auch mal was grünes, praktisches Schenken! Wie zum Bespiel eine Pflanzmatte, einen Wildapfel Baum oder Kräuter wie Basilikum oder Ähnliches.

Freitag, 5. September 2014

UP!CYCLING

Ausgabe ?, D 4,90€

Heute zur letzten Zeitschrift in meiner Bewertungsreihe. UP!CYCLING ist ein Magazin mit "Do it Yorself" Projekten und zwar nur DIY Projekten. Auf dem Cover wird bereits angekündigt, dass sie mehr als 60 "tolle" Ideen beeinhalten soll. Die Zeitschrift ist in fünf Rubriken aufgeteilt: Aus Omas Zeiten, Neues Aufpeppen, Vom Flohmarkt, Spielsachen und Resteverwertung.

Grundsätzlich finde ich die Idee eine Zeitschrift mit DIY Projekten zu machen eigentlich ganz gut. Nur leider muss man auch mal zugeben, dass man sich nicht nur von Schrott umgeben kann und manche Dinge eben besser gekauft werden sollten. In dieser Zeitschrift habe ich im Endeffekt nur knapp fünf Ideen entdeckt die mir an sich ganz gut gefallen haben. Allerdings gibt es des Öfteren entweder das Problem, dass man die benötigten Materialien nicht zu Hause hat. (Mal im Ernst, wer hat denn bitte 12 Armbanduhren die er nicht mehr braucht zuhause liegen? (Siehe Deckblatt)) Oder das Problem liegt in der Herstellung selber. Viele Dinge sind recht kompliziert zu machen und sind schlussendlich nur Deko. Da frage ich mich persönlich: Wozu der Ganze Aufwand?
Dennoch möchte ich nicht nur Negatives sagen. Die Redaktion dieser Zeitschrift scheint wirklich sehr kreativ zu sein und ich bewundere es, dass sie wirklich aus Allem etwas Neues zu machen versuchen. Für echte Do - it - Yourselfer ist diese Zeitschrift bestimmt ein gefundenes Fresschen und falls man mal eine kreative Geschenkidee braucht kann man hier auch gut was drin finden. Somit lautet mein Fazit, dass ich persönlich zwar nicht 100%tig von diesem Magazin überzeugt wurde, jedoch sich ein Blick in die UP!CYCLING manchmal durchaus lohnen kann, wenn man genügend Zeit, Leidenschaft und Geduld für DIY Projekte aufwenden kann.




Mittwoch, 3. September 2014

Veggie Journal - Genussvoll, Nachhaltig & Kritisch

Ausgabe Veggie Journal N° 07, 04/2014 August/September, D 3,90€

Um es gleich zu sagen: Diese Zeitschrift hat mich vollkommen überzeugt!
Aber erst einmal zu den Fakten. Die Zeitschrift "Veggie Journal" ist in vier Unterthemen aufgeteilt: Mensch & Gesellschaft, Lifestyle & Service, Kochen & Genießen und Gesundheit & Ernährung und dreht sich dabei inhaltlich um Veganismus, Umwelt-  und Tierschutz.

Als ich diese Zeitschrift eingepackt habe, dachte ich mich erwarten viele vegetarische Rezepte und vielleicht ein bis zwei kleine Artikel. Natürlich muss ich zugeben, dass ich mir das Cover vielleicht nicht besonders gut durchgelesen habe und es daran lag dass ich andere Erwartungen hatte. Doch ich wurde vollkommen positiv überrascht. Aus vegetarisch wurde plötzlich vegan und aus mini Artikeln, interessante und informative Reportagen. Auch die Themen waren deutlich vielseitiger als gedacht. So waren zum Beispiel Artikel über das Projekt "The Ocean Clean Up" (von dem ich euch auch mal berichtet habe), Vegane Kosmetiker für die Füße und sogar Bücher und DVD Tipps zum Thema dabei. Und das Alles für einen sensationellen Preis von 3,90€. (Im Vergleich zu den bisherigen Magazinen ein echtes Schnäppchen!)

Wie ihr merkt bin ich wirklich begeistert. Diese eine Ausgabe hat so viele meiner Interessen angesprochen, dass ich sie am liebsten gleich nochmal lesen würde. Viele sind ja eher skeptisch gegenüber Veganern und ich nehme mich persönlich da nicht raus, denn auch ich habe meine Zweifel daran, ob eine so extreme Ansicht richtig ist. Dennoch finde ich das Thema sehr interessant und habe sehr viel Respekt vor Menschen, die es schaffen diesem Lebens- bzw. Ernährungsstil treu zu bleiben. Im Veggie Journal sind auch einige Rezepte, die wirklich super lecker aussehen und zum Nachmachen anregen. So hat es mich auf die Idee gebracht zusätzlich zu meinem vegetarischen Tag in der Woche eventuell auch noch einen veganen Tag einzurichten. Schaden kann es ja schließlich nicht und wenn es auch noch gut schmeckt hat man ja in jeder Hinsicht gewonnen.

Aber zurück zur Zeitschrift. Nicht nur der gute Preis, sondern auch die genannte Vielseitigkeit hat mich überzeugt. Zudem ist das Veggie Journal nicht so radikal. Ich persönlich finde es immer nervig, wenn einem eine Lebensweise radikal aufgezwungen wird. Im Sinne von "Du musst jetzt vegan essen, sonst bist du ein schlechter Mensch!" - Gerede. Dies kommt in dieser Zeitschrift nicht vor, entgegen meiner Befürchtungen. Das hat mich sehr positiv überrascht. Es wird zwar für die vegane Lebensweise argumentiert und dazu animiert, jedoch werden andere Ernährugs- und Lebensweisen nicht verurteilt. Das Alles ist natürlich wieder nur von mir anhand einer Ausgabe beurteilt worden.

Insgesamt muss ich sagen, dass das Veggie Journal sehr schön erfischend ist. Ich kann es Jedem (auch nicht Veganern/ Vegetariern) empfehlen. Es hält gut die Waage zwischen kritischen Reportagen, wichtigen und neuen Informationen sowie Artikel und Rezepte für den Alltag.

http://veggiejournal.de/

Montag, 1. September 2014

Eigenwerk - Das DIY-Magazin für Macher

Ausgabe #14 , D 6,50€

In der mir vorliegenden Ausgabe vom "Eigenwerk" geht es um Upcycling in Form von Re-Fashion, DIY Schmuck, Upcycling Labels und vielem mehr. Die Zeitschrift ist in vier Unterthemen aufgeteilt, DIY, Eigenwerker, Kaufrausch und Rubriken. Besonders interessant finde ich an dieser Zeitschrift, dass nicht nur DIY Projekte zum Nachmachen vorgestellt werden, sondern auch Artikel über Personen und ihre Ideen zum Oberthema der Ausgabe. So wurde zum Beispiel Andreas Linzner vorgestellt, der aus alten Handtüchern Kuscheltiere macht und damit sogar sehr erfolgreich ist. Was mir persönlich auch sehr gut gefallen hat in dieser Ausgabe war das 4-Gang Menü aus Küchenresten. Die DIY Ideen die vorgestellt werden sind sowohl dekorativ als auch praktisch und dazu auch leicht zu machen. Das Motto lautet zwar immer aus Alt mach Neu, allerdings bleiben die Redakteure auch realistisch und sagen auch das man nicht alles selber machen kann. Des Weiteren werden alle Mitarbeiter vorgestellt, was die "Eigenwerk" sehr persönlich macht. Man bekommt das Gefühl vermittelt, als Leser, Teil einer kleinen netten Gruppe zu sein. Zudem muss man sagen, dass jede Ausgabe ein ganz bestimmtes Thema hat. Diese hatte das Thema Upcycle, eine vorherige z.b. das Thema Wohnen, Draussen oder Recycle. In der nächsten Ausgabe soll es um das Thema Party gehen. Das Einzige was mich persönlich sehr negativ beeindruckt hat, war der Preis. 6,50€ ist für eine Zeitschrift meiner Meinung nach recht viel Geld. Allerdings muss man dazu sagen, dass die "Eigenwerk" mit knapp 90 Seiten einiges dafür bietet. Grundsätzlich hat mich diese Zeitschrift durchaus überzeugt. Oft sieht man DIY Ideen die zwar gut aussehen, aber eher unpraktisch bzw nur dekorativ sind, das war bei diesen Ideen meiner Meinung nach anders. Zudem gefällt es mir das jede Ausgabe eine neue Thematik hat. Allerdings, wie auch bei der letzten vorgestellten Zeitschrift, beurteile ich diese nur anhand einer Ausgabe. Doch diese eine Ausgabe hat mich wirklich überzeugt. Ein Abo würde für mich zwar vom Interesse her infrage kommen, nur leider macht mir hier persönlich der Preis ein Strich durch die Rechnung. Auch wenn man bei einem Abo 50 Cent pro Ausgabe sparen würde. Allerdings interessiert mich diese Zeitschrift wirklich sehr, deshalb werde ich mich weiterhin über jede Ausgabe informieren und wenn es mal drin ist mir die "Eigenwerk" gönnen. :) 

http://www.eigenwerk-magazin.de/

Freitag, 29. August 2014

natur - Das Magazin für Natur, Umwelt und besseres Leben

Vor einiger Zeit besuchte ich einen Zeitschriften Laden in dem von A - Z alles Mögliche zum Lesen zu finden war. Ich habe eine große Vorliebe für Zeitschriften, so sammel ich zum Beispiel auch die Cosmopolitan. Doch nun hat es mich mal interessiert ob mich auch Zeitschriften mit ökologisch und nachhaltig wertvollen Inhalten begeistern können. Zudem muss ich zugeben, dass mir keine Zeitschrift in diesem Themenbereich bisher bekannt war. Nach kurzer Zeit des Stöberns hatte ich vier Zeitschriften ausgewählt zum Thema Natur, vegetarisches Essen und "Do it Yourself", die ich euch nun einzeln vorstellen möchte.
Die Erste in der Reihe ist die "natur".

Ausgabe 09/14 Guter Fisch, D 5,90€

Der Inhalt von "natur" dreht sich, welch' Überraschung, um Nachhaltigkeit und Umwelt- bzw. Tierschutz. Dabei ist sie in die fünf Oberthemen Natur, Umwelt, Titelthema, Besser leben und Rubriken unterteilt. In der mir vorliegenden Ausgabe sind unter Anderem Artikel über "Das große Sterben" (Artensterben), einen Saft Hersteller aus Hamburg, nachhaltige Fischzucht und über das widersprüchliche Verhalten der Menschen gegenüber Fleisch enthalten.

Grundsätzlich finde ich die Zeitschrift wirklich sehr informativ. Schade ist meiner Meinung nach nur, das sehr viel Platz von Bildern eingenommen wird. Diese sind zwar toll zu betrachten, jedoch habe ich für 5,90€ noch mehr Informationen und Artikel erwartet. Die vorhandenen Artikel erfordern jedoch weder zu viele fachliche Vorkenntnisse, noch enthalten sie zu wenig Informationen. Einige Artikel sprachen mich persönlich zwar thematisch nicht an, das ist jedoch reine Geschmackssache. Die Vorschau für den nächsten Monat dagegen hat mein Interesse geweckt. In dieser Ausgabe soll es unter Anderem um ein Schutzprojekt von Nashörnern in Kenia gehen, bei dem die Nashörner als lebende Einnahmequelle attraktiv gemacht werden sollen.
Eine Zeitschrift an Hand einer Ausgabe zu beurteilen ist, denke ich, schwer bis unmöglich, denn dafür ist der Einfluss von subjektiven Interessen zu hoch. Mein Fazit lautet deshalb zur "natur", dass sie in ihrem Bereich nicht nur scheinbar die Einzige ihrer Art ist, sondern auch durchaus lesenswert ist. Allerdings würde für mich kein Abo infrage kommen. Da die Ausgaben eher wenige verschiedene Themen enthalten, ist das Risiko, dass mein Interessengebiet nicht jedes Mal angesprochen wird recht groß. Somit wäre nicht jede Ausgabe, für den recht hohen Preis, lohnenswert für mich. Ich empfehle Interessenten sich jeden Monat über die neue Ausgabe zu informieren und falls Interesse geweckt wird lohnt es sich auf jeden Fall mal eine Kostprobe mitzunehmen.

http://www.natur.de




Montag, 25. August 2014

Charity Shopping

Im Jahr 2013 benutzen laut Statistik 37,27 Millionen Personen das Internet zum Bestellen von Produkten. Aber nur ca. 35 % der Deutschen spenden mindestens ein Mal im Jahr.

Auf den ersten Blick scheinen diese Fakten völlig unabhängig von einander zu sein, doch gibt es einen Weg Shoppen und Spenden zu vereinen, den viele nur nicht kennen. Dieser Weg nennt sich Charity Shopping. Hier wird es möglich gemacht, dass man beim Online Shopping spenden kann ohne (!) extra Geld zu bezahlen. Klingt zunächst unmöglich, wird aber schon von mehreren Internetseiten angeboten. Im Prinzip wird Charity Shopping durch die Zusammenarbeit zwischen den Online Shops und den Organisationen möglich gemacht. Bei jedem Kauf wird ein Teil des Betrags den man bezahlt hat als Provision an die Spendenseite übertragen. Somit muss der Käufer nicht mehr bezahlen, spendet aber dennoch kleine Beträge. Fünf dieser Websites möchte ich euch nun vorstellen, indem ich die Handhabung der Seite beleuchte und das Angebot. Inwiefern die 10 meist genutzten Internet Shops (Ebay, Amazon, Tchibo, Weltbild, Bonprix, Buecher, OTTO, Quelle, Neckermann, Conrad ), sowie Eventim und DaWanda vertreten sind und welche Arten von Organisationen dabei sind, für die man spenden kann.

BOOST: Bei Boost kann man sich sowohl normal registrieren, als auch über Facebook einloggen. Laut Angaben werden 90% der Provision der Shops gespendet. Wenn man angemeldet ist, geht man einfach über den Boost Server zum gewünschten Shop. Vertreten sind hier unter sehr vielen Anderen: Amazon, OTTO und OTTO Office, Quelle, Neckermann , Conrad und DaWanda. Die Auswahl an Shops ist sehr groß, genauso wie die der Organisationen. Es ist eigentlich alles an guten Zwecken vertreten. Sowohl für notleidende Kinder, kranke Menschen, als auch für jegliche Arten von Tieren. Sobald man etwas über Boost gekauft hat, wird die Spende auf den eigenen Account geschrieben. Anschließend kann man dann entscheiden wo das Geld hingehen soll. Zudem kann man sich eine "Boost bar" für den Internetbrowser runterladen, die einen vor jedem Kauf daran erinnert diesen über Boost zu tätigen. Die Seite hat bisher auf den ersten Blick noch keine Kritik bekommen und scheint nicht nur 100% seriös und vertrauensvoll, sondern auch sehr organisiert und benutzerfreundlich.

Helfen kostet nix: Mit dieser Seite kann man vor allem kleine Projekte unterstützen, wie z.B. das Tierheim in Stuttgart. Große Organisationen wie WWF lassen sich auf den ersten Blick nicht finden. Allerdings haben kleine Projekte genauso das Geld nötig wie Große und auch hier kann man von Umweltschutz bis hin zur Hilfe für Kinder viele tolle Projekte finden. Von den meist genutzten Internet Shops sind leider nur Amazon, OTTO und Conrad dabei, allerdings auch Eventim und DaWanda. Anders als bei Boost, entscheidet man sich hier vor dem Kauf für ein Projekt. Zudem läuft dies ohne Registrierung. D.h. man wird einfach über den gewünschten Projekt Server zum Shop weitergeleitet um dort den Kauf zu tätigen. Somit ist die Handhabung zwar sehr einfach, allerdings auch, meiner Meinung nach, ein wenig unübersichtlich. Zudem stelle ich mir die Frage inwiefern man sehen kann ob jetzt etwas und wie viel gespendet wurde oder nicht. Jedoch kann dies eventuell nach Abschluss des Kaufs geschehen, das habe ich persönlich nicht ausprobiert. Alles in allem wirkt auch diese Website sehr seriös und es lässt sich keine offene Kritik finden. 

PlanetHelp: PlanetHelp bietet dem Nutzer eine sehr große Anzahl von Shops und Organisationen. Vertretene Shops sind unter Anderem: Amazon, Weltbild, Bonprix, Quelle, Neckermann, Conrad und DaWanda. Sowie bekannte Organisationen wie DKMS, Deutsche AIDS Hilfe oder auch die Deutsche Wildtier Stiftung. Jedoch sind auch viele kleine Organisationen vertreten. Des Weiteren kann man sowohl vor Ort in Deutschland, als auch weltweit viele verschiedene Organisationen unterstützen. Besonders gut finde ich hier die breite Masse an Organisationen und Shops. Zudem kann man sich auch hier mit Facebook einloggen. Das Charity Shopping läuft hier auch in drei Schritten ab. Zunächst sucht man sich den Shop aus, dann die Organisation und dann wird eingekauft und gespendet. Die Seite ist sehr benutzerfreundlich eingerichtet und ist sehr transparent. Außerdem beteiligen sich auch bekannte Schauspieler etc. offenkundig an dieser Seite.

ShopProps: Der Vorzug an ShopProps ist, dass man sich mit viele verschiedenen Accounts anmelden kann, wie z.B. Facebook, Twitter oder Google. Zudem werden mehr als 350 Shops angeboten. Darunter Amazon, Tchibo, Buecher, Conrad, OTTO Office und DaWanda. Allerdings ist die Auswahl der Organisationen eher beschränkt. Der sogenannte "Premium Partner" ist das Bündnis Entwicklung hilft. Neben diesem sind nur wenige andere Organisationen zu finden wobei diese sehr einseitig auf humanitäre Organisationen reduziert sind. Dennoch ist die Handhabung sehr gut und auch Seriösität scheint gegeben zu sein.

Clicks4Charity: Last but not least ein Anbieter mit sehr vielen Möglichkeiten.Nicht nur die Shop Auswahl ist riesig, sondern auch die Charity Organisationen. Von den 10 meist genutzten Shops sind 7 vertreten: Amazon, Ebay, OTTO, Conrad, Neckermann, Buecher und Bonprix. Des Weiteren lässt sich auch DaWanda finden. Die Seite ist sehr benutzerfreundlich. Allerdings läuft sie ebenfalls ohne Registrierung. Die Liste der Organisationen ist extrem lang und sehr vielseitig. Ob Umweltschutz (auch AtmosFair ist vertreten), Hilfe für Kinder, Hilfe für behinderte Menschen oder sozial schwache oder kranke Personen, Unterstützung verschiedener Entwicklungsländer oder Tierschutz. Hier findet sich eigentlich Alles. 

Jeder der nun Charity Shopping betreiben möchte, sollte seine eigenen Ansprüche mit denen der Seiten vergleichen. (Auch mit nicht genannte Seiten wie Gooding, Social Deal, Schulengel oder Bildungsspender) Also: Welche Shops benutze ich und welche Organisationen möchte ich unterstützen. 
Zudem rate ich dazu sich Alles gut durchzulesen. Nicht wegen irgendwelcher fiesen Fallen, sondern weil es manchmal Einschränkungen gibt. So ist es z.B. bei einigen Shops so, dass wenn man Gutscheine oder Rabatte benutzt, kein Betrag mehr als Spende getätigt wird. Zudem kann man bei einigen Websites auch sehen wie viel des Kaufbetrags gespendet wird und was davon noch für Verwaltungskosten etc von der Seite abgezogen wird. Hat man dann eine passende Charity Shopping Seite gefunden steht einem Nichts mehr im Wege. Und wie immer muss man bedenken: Jede Kleinigkeit zählt!

Freitag, 22. August 2014

Atmosfair - nachdenken und klimabewusst reisen

Der nächste Urlaub ist schon gebucht und in den meisten Fällen geht es mit dem Flugzeug in ferne Länder. Auch wenn fast Jeder weiß, dass Fliegen einen besonders hohen CO2 Ausstoß hat, möchte man nur sehr ungern auf das weiträumige Reisen verzichten. Besonders in der heutigen globalisierten Welt, gehört das Entdecken anderer Länder einfach dazu. So heißt es in einem bekannten Werbespot auch "Reise dich interessant."
Soll man also nun auf das Reisen verzichten, um die Umwelt zu schützen? Nein, sagt atmosfair.

Atmosfair ist eine gemeinnützige GmbH aus Bonn, die 2005 gegründet wurde und mehrfach, sowohl national als auch international als bester Anbieter ihres Bereiches ausgezeichnet wurde. Ihr Motto lautet "Vermeiden. Reduzieren. Kompensieren." Auf der Internetseite dieser Organisation kann man die Emissionen seines nächsten Flugs errechnen und diese dann kompensieren, indem man einen Betrag bezahlt, der an die Emissionen angepasst ist. Z.B.: Flug Bremen - München, Emissionen: 360 Kg CO2 macht dann 9,00€ für die Kompensierung. Dieses Geld nutzt Atmosfair dann für die Unterstützung von Klimaschutzprojekten in Entwicklungsländern. Das bedeutet, dass Atmosfair zwar nicht die Flüge und die damit entstehenden Emissionen verhindert, sondern an anderen Stellen diese Menge an CO2 einspart.

Ein Projekt von Atmosfair läuft in Rajasthan, einem Bundesstaat in Indien. Dieser gehört zu den ärmeren des Landes. Die Menschen leben hier vor allem von der Landwirtschaft. Allerdings lässt sich in diesem sehr heißen Gebiet fast nur Senf anbauen und ernten. Die dabei entstehenden Erntereste wurden verbrannt, da sie wertlos und unbrauchbar waren. Atmosfair hat nun ein Biomassekraftwerk in Tonk in Gang gesetzt, dass aus den Ernteresten Strom erzeugt. Dies sorgt nicht nur für eine Einsparung von 35.000 Tonnen CO2 im Jahr, sondern verhindert die Verbrennung der Reste und bringt zusätzlich den Kleinbauern mehr Geld. Denn diese bekommen für das Liefern ihrer Erntereste und dessen Gewicht direkt Geld bar auf die Hand.
Dieses Projekt hat mich persönlich sehr fasziniert, da es so scheint als wenn wirklich alle Parteien dabei gewinnen. Des Weiteren muss man sagen, dass die Internetseite und alle Projekte sehr transparent sind und die Organisation und ihre genannten Einsparungen durch verschiedene Institutionen regelmäßig überprüft und bestätigt werden.

Allerdings sollte man Atmosfair nicht einfach um seines Gewissens Willen zur Kompensierung nutzen. Wie es bereits in dem Logo des Unternehmens geschrieben steht, sollte man vor einer Reise nachdenken und verschiedene Wege in Betracht ziehen, denn oft ist man überrascht, wie einfach es ist einen Flug zu vermeiden. Zum Beispiel kommt man mit dem Zug innerhalb von 8 Stunden und mit nur einem Mal Umsteigen von Hamburg nach Paris. Außerdem kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass auch das Reisen innerhalb Deutschlands große Vorzüge hat. Wir haben viele tolle Orte in unserem Land, sowohl große, beeindruckende Städte, sowie ruhige, entspannende Landschaften, die genauso sehenswert sind wie in anderen Ländern. Also warum nicht einfach jedes zweite Jahr in Deutschland in Urlaub reisen und somit Flüge einsparen.

Natürlich gibt es Ziele die man nur mit dem Flugzeug gut erreichen kann, wie Australien oder die USA, die trotzdem viele Menschen sehen wollen. Und genau in diesen Fällen finde ich, dass Atmosfair eine gute Lösung ist um sich selber nicht einzuschränken, aber dennoch bewusst ein Stück wieder gut zu machen. Nicht nur für das eigene Gewissen, sondern auch wirklich für die Umwelt.


Weitere Informationen findet ihr auf der Internetseite: https://www.atmosfair.de

Mittwoch, 20. August 2014

Der Regenwald - Die Lunge der Erde.

Der tropische Regenwald ist eins der wertvollsten Güter unseres Planeten, dennoch wird er massiv belastet und zerstört.

Nach Schätzungen gibt es noch ca. 13,4 Millionen Quadratkilometer tropischen Regenwald auf der Erde. Verteilt auf Südost Asien (18%), dem Kongo - Becken in Afrika (22%) und Amazonien (60%). Dabei muss man bedenken das ein Hektar Regenwald ca. 892 Tonnen CO2 gebunden hat. Das bedeutet im Klartext, dass wenn Regenwald zerstört wird, nicht nur weniger CO2 in Sauerstoff umgewandelt werden kann, da die Bäume fehlen, sondern, dass das bisher gebundene CO2 der Bäume wieder freigesetzt wird und somit zu einer zusätzliche Belastung unserer Umwelt wird.

In den Jahren von 1990 bis 2000 wurden ca. 160.000 Quadratkilometer tropischer Regenwald vernichtet. Inzwischen sind es ca. 35 Fußballfelder die pro Minute (!) verloren gehen. Wie viel CO2 dabei freigesetzt wurde und wird ist eine unfassbar große Zahl. Doch wir schaden nicht nur unserem Klima durch das Vernichten. Jährlich werden bis zu 300 Baumarten ausgerottet und eine Menge Tierarten vom Aussterben bedroht.

Was können wir also tun? Klar ist: Wir müssen etwas unternehmen.
Viele Organisationen kümmern sich um die Erhaltung und um den Schutz des Regenwaldes. Indem durch solche Organisationen eine Wiederaufforstung stattfinden kann, könnte man dadurch pro Hektar und Jahr 15 - 29 Tonnen CO2 binden und zusätzlich neue Lebensräume für Tier- und Pflanzenarten schaffen. Organisationen wie diese kann man natürlich in verschiedenen Formen wie z.B. Spenden unterstützen.
Allerdings bietet auch der Alltag Chancen dem Regenwald zu helfen. Zunächst kann man versuchen auf fairen Handel zu achten. Produkte die diesen Richtlinien entsprechen sind meist durch Siegel wie z.B: das TransFair Siegel gekennzeichnet. Zudem sollte man beim Kauf von Holz jeglicher Art (Möbel o.Ä.) darauf achten, dass diese nicht aus Tropenholz gemacht sind. Sowie beim Kauf von Papier auf Recyclingprodukte, sowohl bei Schreibblöcken als auch beim Toilettenpapier. Für einen persönlich wirkt das vielleicht zu wenig, aber das Motto lautet wie immer: Jede Kleinigkeit zählt!

Wer mehr machen möchte, kann sich auf folgenden Internetseiten informieren und ggf Spenden o.Ä..
Natürlich gibt es noch viele weitere Unternehmen und Organisationen die sich dafür einsetzen, die ebenfalls gute Arbeit leisten, allerdings kann ich leider nun nicht alle raussuchen und nennen. Somit hier nur meine Favoriten:

http://www.regenwald-schuetzen.org
http://www.regenwald.org/
http://www.faszination-regenwald.de
WWF

Mittwoch, 13. August 2014

" #Sharkwater - Finished with fins "

Vor einer Weile stöberte ich ein wenig bei Youtube und stieß dabei auf eine Dokumentation die „Sharkwater – wenn Haie sterben“ hieß. Da ich mich sowieso sehr für diese Tiere interessiere, nahm ich mir die knapp 1 ½ Stunden Zeit und schaute sie mir an. Und dann habe ich mal nachgedacht.

In der Dokumentation wird gezeigt wie viele Haie täglich sterben müssen aus Gründen, die für mich einfach nicht nachvollziehbar sind. Sie werden (größtenteils auch illegal) gefangen und bevor man sie wie Müll zurück ins Meer wirft, werden die Flossen abgetrennt. Für die „Haiflossen Suppe“. Die Tiere sind dabei meistens bei vollem Bewusstsein.
Ich frage mich wie man so grausam sein kann. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die Haiflossen in dieser Suppe gar keinen richtigen Geschmack haben, sondern einfach nur als Symbol für Reichtum stehen.
Ein faszinierender Aspekt, den ich zuerst durch diese Dokumentation begriffen habe, ist, dass wir uns selbst damit schaden. Über kurz oder lang, werden die Haie aussterben und das wird erhebliche Folgen für den ganzen Planeten haben.
Denn: Wie wir alle wissen, sind die meisten Haie Fleischfresser. Somit stehen sie im Ozean mit an der höchsten Stelle der Nahrungskette (und das schon knapp 400 Millionen Jahren lang). Würden wir diese Art aussterben lassen, indem wir nichts gegen die Abschlachtung dieser Tiere tun, geht uns irgendwann im wahrsten Sinne des Wortes der Atem aus.
Bis zu 50% des Sauerstoffes, den wir atmen wird vom Ozean produziert. Genauer gesagt, ist es der Plankton im Meer. Diese Micro Pflanzen verwandeln Unmengen an Co2 in Sauerstoff um. Zudem ist dieses Plankton die Nahrungsgrundlage von sehr vielen Bewohnern des Meeres, nämlich von Fischen.
Schlussendlich heißt das: Werden nun keine Fische mehr von Haien gefressen, vermehren diese sich natürlich drastisch. Sie fressen immer mehr Plankton und somit wird irgendwann der Punkt erreicht sein, dass es zu wenig bis gar kein Plankton mehr gibt. Wodurch natürlich auch kein CO2 mehr verarbeitet werden kann. Uns geht dann also die Luft aus. Vor allem wenn man bedenkt, wie viel CO2 wir täglich in die Luft blasen.

Ich weiß, dass das Thema „Klimawandel“ manchmal auch sehr nervig sein kann, denn es ist eine so große Aufgabe diesen aufzuhalten, dass es unmöglich scheint. Zudem frage ich mich immer: „Was soll ich denn dagegen tun?“
Natürlich kann nicht jeder ein Umweltaktivist werden, der Proteste organisiert oder so wie die mutigen Männer aus „Sharkwater“ sich ein Boot nehmen und die illegalen Fischer verfolgen. Aber jeder kann einen kleinen Teil dazu beitragen, auch wenn es so scheint als würde es nichts nützen.
Paul Watson, der Gründer der Sea Shepherd Conservation Society, der auch in der Doku viel zu sehen ist, sagt in einer Aufnahme:
We're now in the midst of a 3rd World War, but this time the enemy is ourselves, and the objective is to save the planet FROM ourselves. There's no hope for masses of humanity to do anything — they never have, they never will. All social change comes from the passion and intervention of individuals or small groups of individuals. Slavery wasn't ended by any government or any institution. Women got the right to vote not because of any government. The civil rights movement, the same thing. India with Mahatma Gandhi, South Africa with Nelson Mandela. Again, it's always individuals. You need those individuals with the passion and the energy to get involved. In fact, I don't know of any government or any institutions that are doing anything to solve any of these problems. All over the world, all I am seeing is individuals and non-government organizations that are passionately involved in protecting ecosystems and species, and that's where I see some optimism. That's where I see results are happening.“
Und damit hat er Recht. Wir sollten kämpfen. Jeder so viel er kann. Und wenn wir es nicht für uns tun oder für die Haie, dann vielleicht für die eigenen Kinder, Enkelkinder und Ur - Enkelkinder. Damit auch sie in ihrem Leben Haie in freier Wildbahn und nicht nur in einem alten Film sehen können. Oder andere Tiere und Landschaften der Natur kennenlernen und vor allem lieben lernen können. Denn das, was wir zerstören, wird nicht wiederkehren.
Dazu noch ein letztes Zitat aus dem Film:
Die künftigen Generationen werden auf uns zurückblicken und uns für Barbaren halten. Auf die selbe Art wie wir an Sklavenhalter denken. Sie werden uns zurecht für Barbaren halten für das was wir tun. Das wir alle fossilen Brennstoffe innerhalb von wenigen Generationen verschwenden, das wir die Ozeane ausrotten,das unseretwegen ganze Spezies ausgestorben sind. Und das Schlimmste ist: Wir wissen was wir tun. Und die Wissenschaftler wissen es, die Umweltschützer, die Unternehmen und die breite Öffentlichkeit weiß es. Und doch gestatten wir es uns selbst, es zu tun.“ (Rex Weyler, Founder Greenpeace International)

Ich hoffe ihr schaut euch diese Dokumentation mal an, denn sie ist wirklich keine verschwendete Zeit. Ganz im Gegenteil.



Oder schaut hier mal vorbei:

https://www.sharksavers.org/