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Mittwoch, 26. März 2014

Mit kleinen Schritten in Richtung Nachhaltigkeit: Schritt 7

Wechseln.

Klingt kompliziert, ist es aber gar nicht. Eigentlich gehört dies sogar zu den einfachsten Schritten, die man machen kann. Man braucht sich an nichts Neues gewöhnen oder auf irgendetwas zu verzichten. Und in den meisten Fällen spart man sogar auf lange Sicht eine Menge Geld. Denn entgegen der Formel Öko gleich teuer, ist Ökostrom bei den meisten Anbietern sogar im Vergleich günstiger.
Zudem reicht meist nur ein kurzes Telefonat um zu wechseln.

Die Frage ist natürlich: Was genau bedeutet Ökostrom genau?
Auch diese Antwort ist simpler als gedacht. Der Strom wird im Gegensatz zu normalem Strom ausschließlich aus erneuerbaren Energien wie z.B. Windkraft, Sonnenkraft oder Wasserkraft gewonnen. Wir nutzen somit also die Kräfte der Natur, die von alleine erhalten bleiben und somit für immer genutzt werden können. Zudem produzieren diese Energien keinen Müll, den wir nicht richtig entsorgen können, so wie es bei Atomkraftwerken der Fall ist.
Wenn man wechselt kann man also in allen Bereichen gewinnen.

Informiert euch bei eurem Anbieter, denn bei dem Großteil aller Stromanbieter, darunter auch die fünf größten Stromanbieter Deutschlands: E.ON, RWE, EnBW, Vattenfall und EWE, kann man Ökostrom nutzen. Egal ob über Telefon oder Internet, ich versichere euch, das Wechseln geht schnell und ist mit Sicherheit nicht so kompliziert wie ihr meint!


Hier noch interessante Artikel dazu: 
http://www.tagesschau.de/inland/diw-energiewende100.html
http://www.stromvergleich.net/okostrom-ist-gunstiger-als-atomstrom/

Freitag, 21. März 2014

Mit kleinen Schritten in Richtung Nachhaltigkeit: Schritt 6

Nachhaltige Kleidung.

Zugegeben, dies ist eher ein großer Schritt, aber auch diesen, kann man in vielen kleinen Schritten tun.

Ich persönlich muss auch eingestehen, dass ich bisher kein Kleidungsstück besitze, dass ich bewusst bei einem "Fair Trade" Laden/ Shop gekauft habe. Das lag vor allem daran, dass ich die gleichen Vorurteile wie die meisten Menschen hatte: Öko Kleidung ist teuer und hässlich.
Aber im Zuge dieser Reihe "Mit kleinen Schritten in Richtung Nachhaltigkeit", wusste ich müsste ich mich einmal wirklich mit diesem Thema beschäftigen, um auch selber ein Stück mehr für die Umwelt zu tun. Deshalb suchte ich mir ein paar Fair Trade Online Shops raus und verglich sie unter den Aspekten: Preise, angebotene Unterwäsche, die Aufmachung der Seite, Auswahl, angebotene Schuhe und die Vielfalt der Kleidung, sowie die "Coolness" nach meiner Meinung.
Warum ich speziell nach Unterwäsche geschaut habe? Ganz einfach. Ich habe vor einiger Zeit bereits einen Post geschrieben, in dem ich euch von Kleiderkreisel erzählt habe, welche Vorteile das hat und was es für ein tolles Gefühl ist damit etwas gegen Verschwendung und somit für die Umwelt zu tun. Doch da dies gebrauchte Sachen sind kaufe ich dort ungern Unterwäsche. Natürlich wurde die gewaschen etc. dennoch fühle ich mich nicht besonders wohl dabei. Deshalb fand ich es besonders interessant zu sehen ob die Kleidungsstücke die man nun mal am liebsten neu kauft bei Fair Trade Shops gut zu finden sind.

Zündstoff Clothing: Und ich muss zugeben, bereits dort musste ich meine Vorurteile zum Teil überdenken. Besonders positiv hat mich die Aufmachung überrascht, die ist wirklich modern, was ich sehr ansprechend fand. Die Preise habe ich immer bei den Tops/ Shirts nachgeschaut. Hier lagen die Stücke zwischen 10€ und 130€, natürlich je nach Aufwand teurer. Zudem bietet der Shop nicht nur Basic Shirts an, sondern auch viele Print Shirts, die meiner Meinung nach individuell, modern und kein bisschen "Öko Freak" an sich haben. Hier findet bestimmt jeder ein T-Shirt, das ihm gefällt. Zudem gibt es hier auch Schuhe. Die sind zwar im Vergleich zu nicht "Fair Trade" sehr teuer, aber ich denke dies macht sich auch in der Qualität bemerkbar und für echte Markenschuhe gibt man bestimmt dasselbe aus. Auch bei der Unterwäsche gibt es eine kleine Auswahl, darin sind zwar nur Hipster enthalten, aber ebenfalls mit verschiedenem Design. Des Weiteren bietet der Shop auch "non clothing" Stücke an, was auch auf jeden Fall einen Blick Wert ist. Alles in allem hat mich dieser Shop echt positiv überrascht und bereits alle meine Vorurteile vernichtet. Es lohnt sich da mal reinzuschauen!

Greenality: Dieser Shop ist auf den ersten Blick sehr schlicht, was jedoch, meiner Meinung nach, weder schlecht noch gut ist. Die Preise gehen hier sogar etwas tiefer, die liegen bei Shirts/ Tops zwischen 10€ und 110€. Doch auch hier gibt es sowohl Basics, als auch Prints, die ebenfalls individuell, vielfältig und ansprechend sind. Es gibt eine gute, großzügige Auswahl, die auch ich nicht bei "Öko Kleidung" erwartet hätte. Greenality bietet auch Schuhe an, jedoch nur Turnschuhe, die zwar ebenfalls teuer sind, aber das beurteile ich genauso wie bei Zündstoff Clothing. Enttäuscht hat mich an diesem Shop leider etwas die Unterwäsche "Abteilung". Es werden nur zwei BHs und ein Slip angeboten, das sind zwar 2 BHs mehr als beim ersten Shop, aber vom Aussehen her, hat mich das ganze leider nicht angesprochen. Ansonsten finde ich diesen Shop allerdings wirklich gut. Vor allem die Vielfältigkeit finde ich klasse. Zudem wirbt der Shop damit, dass 10% des Einkaufspreises an Orang Utans geht. Das finde ich eine sehr schöne Idee. Außerdem bekommt der Käufer somit einen weiteren Grund dort zu kaufen, weil es nicht nur nachhaltig ist, sondern auch ein Stück weit Spende.

Printe Shop: Hier muss ich zugeben, dass bis auf die Aufmachung, die ich sehr cool finde, mich eigentlich nichts so richtig überzeugt hat. Die Auswahl an Kleidung ist sehr gering und dazu teurer als bei den vorherigen Shops. Hier bekommt man Shirts hauptsächlich erst ab 30€. Außerdem gibt es keine Unterwäsche, nur Print Shirts und keine Schuhe. Dafür bietet dieser Shop mehr non- clothing Dinge an, wie z.B. Poster, Plakate, etc. Und vor allem gibt es hier Schmuck, was durchaus ein Pluspunkt ist. Somit kann man ihn eigentlich weniger als Kleidungsshop bezeichnen, sondern mehr als allgemeinen Shop für ökologisch hergestellte Dinge. Wenn man also ein cooles Poster haben möchte, oder individuelle Ohrringe, dann, denke ich, kann auch dieser Shop ein Volltreffer sein.

Armedangels: Dieser Shop hat es wirklich in sich! Ganz einfach kurz gefasst: eine MENGE Auswahl, niedrige Preise (Shirts / Tops zwischen 10€ und 50€), zwar keine Unterwäsche und Schuhe, aber dafür wirklich sehr, sehr coole Designs in allen Formen und Farben. Individuell und modern und vor allem die Special Edition finde ich ziemlich ansprechend! In diesen Shop sollte jeder einmal reinschauen! Gehört ab jetzt zu meinen Favoriten!

Woodlike: Hier sind die einzelnen Kleidungsstücke zwar recht teuer (Shirts ab 30€), aber ich muss zugeben ich habe mich Hals über Kopf in die Designs verliebt. Die Auswahl ist gut, obwohl es auch hier weder Unterwäsche noch Schuhe gibt. Aber dafür ist nicht nur die Aufmachung modern und individuell, sondern auch die Kleidungsstücke. Ich habe mir ein Tanktop ausgesucht, weches 45€ kostet. Dies ist zwar für mich eine Menge Geld für ein Top, aber mir gefällt es so gut - ich habe mich wirklich etwas verliebt -  dass dies jetzt mein neues Sparziel ist. Des Weiteren steht in der Beschreibung, dass für jedes gekaufte Tanktop ein Baum gepflanzt wird. Und auch das gefällt mir sehr gut. Dies ist ähnlich wie bei Greenality, man wird nicht nur zum Kauf durch die Nachhaltigkeit motiviert, sondern auch zusätzlich noch durch einen weiteren Aspekt mit dem man etwas Gutes tut. Zusammen mit Armedangels, ist auch dieser Shop mein absoluter Favorit!

Als Fazit ziehe ich aus diesem Vergleich vor allem folgendes:
Öko ist nicht gleich öko und öko kann ziemlich cool sein!

Natürlich sind die Stücke teurer als bei anderen gewissen Herstellern. Dennoch finde ich lohnt es sich durchaus, dafür etwas mehr auszugeben. Die Sachen sind individuell und somit hat man nicht immer denselben Look wie alle anderen. Zudem finde ich die Freude über das erreichen eines Sparziels, also dem Kauf eines solchen Kleidungsstück, ist viel größer und darum liegt einem ein solches auch viel mehr am Herzen. Und natürlich ist der Hauptgrund, dass man wirklich etwas Gutes tut. Nicht nur der Umwelt, sondern auch dem eigenen Körper, denn wenn man bedenkt wie viel Chemie in anderen Kleidungsstücken enthalten ist, stellt sich natürlich auch die Frage, wie gesund kann das sein?

Man braucht ja nicht gleich seinen ganzen Kleiderschrank ausräumen und mit nachhaltiger Kleidung neu füllen. Aber so nach und nach kann man die Anzahl der fairen Kleidung ja erhöhen. Und das tut dann auch nicht plötzlich so weh im Portemonnaie.

Schaut mal in die Shops rein. Vielleicht verliebt ihr euch ja genauso wie ich!

Montag, 17. März 2014

Mit kleinen Schritten in Richtung Nachhaltigkeit: Schritt 5

Stimme erheben!

Natürlich kann jeder privat etwas für die Umwelt tun, doch genauso wichtig ist es, dass die Politiker endlich mal anfangen etwas zu unternehmen. Um diese anzuregen und dazu zu bringen wenigstens darüber zu diskutieren kann man Petitionen einreichen. Das Tolle ist, dass man heutzutage nicht mehr auf der Straße nach Unterschriften fragen braucht, man kann einfach das Internet nutzen. Deshalb möchte ich euch dazu ermutigen Online Petitionen, die in eurem Sinne sind zu unterschreiben. Eine tolle und übersichtliche Seite, wie ich finde, ist Open Petition. Hier kann jeder Petitionen starten, wodurch es natürlich auch sehr viele "kleine" Petitionen gibt. Allerdings setzen die Menschen sich für etwas ein und mit nur ein paar Klicks kann man sie dabei unterstützen und das finde ich ist auch ein wichtiger Schritt. Außerdem ist hier das Gute, dass man auch anonym unterzeichnen kann, was jedoch meist nicht so eine starke Wirkung hat. Zudem kann man seine Unterschrift leicht widerrufen, falls man seine Meinung eventuell doch ändert. Und vor allem kann man die unterzeichneten Petitionen im nächsten Schritt ganz einfach in sozialen Netzwerken teilen, wenn man möchte.
Natürlich kann man auch auf den Homepages von großen Vereinen wie z.B. WWF nach Petitionen, die man unterstützen möchte, suchen. Dies hat den Vorteil, dass durch den Bekanntheitsgrad des Vereins eventuell mehr Leute unterschreiben als bei Open Petition. Diese Sache kann man nicht nur für den Umweltschutz nutzen, sondern auch für alle anderen Bereiche, wie z.B. Menschenrechte oder politische Entscheidungen.
Im Endeffekt ist es, meiner Meinung nach, egal welcher Petition auf welcher Seite man seine Stimme schenkt, solange man von dem Projekt überzeugt ist.
Zudem ist es einfach wichtig, dass man mit dieser Unterschrift ein deutliches Zeichen setzt.

Diese Petitionen habe ich z.B. heute unterschrieben:
http://www.dem-leben-verpflichtet.com/
https://www.openpetition.de/petition/online/loeschung-der-internetseite-gegenhund-org
https://www.openpetition.de/petition/online/homo-heisst-mensch-endlich-gleichstellung-fuer-homosexuelle
https://www.openpetition.de/petition/online/herr-constantin-octavian-schuetzen-sie-ihre-hunde-in-buzau-vor-dem-erfrieren-und-den-hungertod
https://www.openpetition.de/petition/online/haertere-strafen-fuer-tierquaeler-ein-tier-ist-keine-sache
https://www.openpetition.de/petition/bestaetigen/tierfabriken-bayern-wird-ein-riesiger-saustall


Sonntag, 16. März 2014

Mit kleinen Schritten in Richtung Nachhaltigkeit: Schritt 4

Reduzieren.

Keiner möchte gerne auf etwas verzichten, deshalb geht es bei diesem Schritt nicht darum etwas aufzugeben, sondern darum eine genauso praktische, aber dennoch umweltfreundlichere Alternative zu finden.

Ein riesiges Problem für die Umwelt ist der Müll, den wir Menschen hinterlassen. An erster Stelle vor allem Plastikmüll. Tüten und Flaschen landen zu tausenden anstatt beim recyceln in irgendwelchen Büschen oder im Meer, was dazu führt das ebenso tausende von Tieren an diesem Müll zugrunde gehen.
Alleine in Deutschland werden bis zu 10.000 Plastiktüten pro Minute (!) verbraucht. Es ist also kein Wunder, dass die Müllberge immer größer werden, wenn man bedenkt, dass eine solche Plastiktüte auch meist nicht öfter als einmal verwendet wird. 
Als erstes sollte man natürlich sofort aufhören Plastikmüll in die Umwelt zu werfen, aus Bequemlichkeit, nur weil der nächste Mülleimer vielleicht 20 Meter entfernt ist. 
Doch damit es gar nicht erst dazu kommt, dass man schon wieder einen Haufen von Plastiktüten hat, den man wegschmeißen will kann man auch mit einem kleinen Hilfsmittel den Konsum von Plastiktüten um einiges einschränken! Ein einfacher Stoffbeutel. Der passt in jede Handtasche und mit ein bisschen Faltkunst sogar in jede Hosentasche. Des Weiteren hat er viel mehr Vorteile, bei genauerer Betrachtung. Zunächst ist er viel stabiler als eine Plastiktüte. Mir ist es schon oft genug passiert, dass eine Plastiktüte das Gewicht von zwei Milchpackungen und einer Flasche Wasser nicht standgehalten hat. Und wenn dann alles auf der Straße verteilt ist, reizt das vor allem die eigenen Nerven! Stoffbeutel dagegen reißen bei einem solchen Gewicht sehr selten. Außerdem finde ich persönlich sie auch angenehmer zu tragen. Denn wer kennt das nicht, unangenehme, schmerzende Einschnitte von den dünnen Trägern einer Plastiktüte in der Haut zu haben. Stofftaschen haben grundsätzlich breitere Träger und der Stoff schneidet nicht so schnell ein.
Der letzte Vorteil von Stofftaschen ist natürlich der umweltfreundliche Aspekt: Man kann sie extrem oft benutzen. Natürlich könnte man eine Plastiktüte auch wieder verwenden, aber ganz ehrlich, wer mit einer Plastiktüte von gewissen Discountern einkaufen geht, der vermittelt doch ein ganz gewisses Bild, meint ihr nicht auch? 
Stoffbeutel sind schlichter oder können schön gestaltet sein, egal ob mit Sprüchen oder Fotos. So findet bestimmt jeder mit Sicherheit einen Stoffbeutel, mit dem er sich gerne in der Öffentlichkeit zeigt.
[ Sucht euch was schönes aus: http://de.dawanda.com/jutebeutel/  ]

Den Satz "Ich brauche keine Tüte, Danke." ständig zu wiederholen beim Einkaufen, kann einen natürlich auch etwas Nerven, aber nach ein paar Malen, wird auch dies sicher zur Routine. 
Und zwar zu einer Routine die Tieren das Leben und die Schönheit der Umwelt rettet.

Natürlich kann man sich nicht 100% vor Plastiktüten "schützen", denn oft sind darin die Lebensmittel bereits verpackt wie z.B. beim Schlachter o.Ä.. Hier kann man einfach darauf achten, dass man sie in den Wertstoff Müll bringt, sodass sie ordentlich recycelt bzw. vernichtet werden können. 

Aber es ist Fakt: auch dieser kleine Schritt, den größten Teil der angebotenen Plastiktüten abzulehnen, bringt uns ein Stück näher an die Nachhaltigkeit und an den Naturschutz, den wir brauchen um unseren Planeten zu retten.

Mittwoch, 12. März 2014

Mit kleinen Schritten in Richtung Nachhaltigkeit: Schritt 3

Strom sparen.

Ein sehr einfacher Schritt, der zudem nicht nur gut für die Umwelt ist, sondern auch für das eigene Portemonnaie.
Ich kenne das selbst, wenn man einfach keine Lust hat, sich aus dem Bett aufzuraffen um zum Fernseher zu gehen um ihn komplett auszuschalten (nicht nur Standby). Deshalb habe ich es mir einfacher gemacht. Mein ganzes Zimmer habe ich so "vernetzt", dass ich alle Geräte mit nur einem Knopfdruck komplett vom Strom nehmen kann und das hat nicht länger als 20 Minuten gedauert. Benötigt habe ich dafür lediglich eine lange Steckerleiste mit Ausschaltknopf, ein Verlängerungskabel und eine Steckerleiste ohne Knopf. Ich habe in meinem Zimmer recht viele Geräte: einen Fernseher, einen DVD Player, ein Telefon, mein Handy wenn es aufgeladen werden muss, einen digitalen Bilderrahmen, eine Nachttischlampe und meinen Laptop. Zunächst habe ich mir dann überlegt welches Gerät ich als letztes ausschalte, denn dort muss sich dann ja auch der Knopf befinden um den Rest abzustellen. Bei mir war das natürlich die Nachttischlampe. Deshalb schloss ich die große Leiste mit dem Knopf direkt an der Steckdose neben meinem Nachttisch an, sodass ich den Knopf ganz bequem aus dem Bett heraus drücken kann. Dort konnte ich dann schon alle Geräte bis auf den Fernseher und den DVD Player anschließen. Diese beiden stehen nämlich an der gegenüberliegenden Wand, weshalb ich das Verlängerungskabel benötigte. Dies habe ich dann ebenfalls an die Steckerleiste angeschlossen und es so verlegt, dass es unauffällig nach hinten zu den übrigen Geräten führt. dort habe ich dann die letzte Steckerleiste (ohne Knopf) angeschlossen, an die ich dann auch die restlichen Geräte anschließen konnte. Und so habe ich alle Geräte, bis auf eine Lampe in der anderen Ecke meines Zimmers, an die Steckerleiste anschließen können. Abends, wenn ich nun im Bett liege kann ich ganz gemütlich fernsehen oder lesen und in dem Moment wo ich schlafen will, alles mit einem Knopfdruck komplett vom Strom nehmen. Damit habe ich mindestens 6 Stunden keinen Strom Verbrauch in meinem Zimmer, denn das Problem ist, dass auch im Standby Modus die meisten Geräte Strom zapfen, so allerdings nicht. Zudem hat man weniger "Elektrosmog", was sich ebenfalls positiv auswirken kann. Im Moment nutze ich zwar noch einfache Steckerleisten (1), möchte aber bald auf andere umstellen (2), da man hier die Geräte noch gezielter einzeln abschalten kann, was sehr praktisch ist, wenn man z.B. nachts sein Handy aufladen möchte. Bei der einfachen Steckerleiste müsste man dann alle Geräte anlassen, bei der anderen könnte man alle anderen Geräte trotzdem abschalten, was ich persönlich noch bequemer und besser finde.

Mit macht es so richtig Spaß Strom zu sparen, denn es ist einfach, bequem und keine große Mühe, denn in der Nacht braucht man schließlich sowieso keinen Strom und wenn ich mal nicht schlafen kann und fernsehen will, mach ich ihn eben ganz simpel mit einem Knopfdruck wieder an. Das Gleiche kann man natürlich auch tagsüber machen, wenn man z.B. arbeiten ist. Dann braucht man ebenfalls keinen Fernseher oder den häuslichen PC, wozu also dann dafür Strom bezahle?. Dinge wie z.B. das Telefon stelle ich nie komplett ab, es ist nur die Ladestation, die ich vom Strom nehme, d.h. ich kann trotzdem jederzeit erreicht werden und der Akku hält sich auch ohne ständige Stromzufuhr sehr gut. Bei Geräten wie dem Kühlschrank kann man das natürlich nicht machen, aber bereits die Ersparnis von den anderen Geräten, die man ohne Bedenken vom Strom nehmen kann machen schon eine Menge aus. Und von dem gesparten Geld kann man sich dann etwas Schöneres, als unnötig verbrauchten Strom kaufen.

(1)

(2)

Dienstag, 11. März 2014

Mit kleinen Schritten in Richtung Nachhaltigkeit: Schritt 2

Informieren, motivieren und reagieren.

Das Thema "Globale Erwärmung" ist riesig. So riesig, dass es einen zu
erschlagen droht, wenn man darüber nachdenkt. Doch genau das ist das Problem! Steht uns ein Problem gegenüber, das so groß scheint wirkt es viel zu kompliziert und umfassend um es zu lösen. Und da liegt der Fehler. Auch die globale Erwärmung erscheint uns viel zu groß um als "Otto Normalo" irgendetwas dagegen tun zu können. Beschäftigt man sich jedoch einmal mit diesem Thema, so erkennt man zwar die Vielseitigkeit die es besitzt, aber dadurch wird die Wahrscheinlichkeit einen Punkt zu finden, der einen motiviert indem er einem die Chance gibt etwas zu ändern, um so größer. Deswegen ist, meiner Meinung nach, einer der wichtigsten Schritte in Richtung Nachhaltigkeit und Umweltschutz das Informieren. Und dafür möchte ich euch etwas ans Herz legen. Schaut euch den Film "Eine unbequeme Wahrheit" an. In diesem erklärt der ehemalige US - Vizepräsident Al Gore die Fakten und Auswirkungen der globalen Erwärmung in vielerlei Hinsichten. Dieser Film trägt den Untertitel "Eine globale Warnung", was durchaus sehr passend ist. Dennoch lockert Al Gore diese Warnung durch Humor auf und spricht einen auch auf einer emotionalen Ebene sehr gut an. Zudem motiviert er die Menschen, indem er zeigt, dass auch Kleinigkeiten einen großen Erfolg erzielen können!
Dieser Film dauert zwar seine Zeit, aber glaubt mir, diese 90 Minuten investiert ihr in eure Zukunft und in die der Erde, wodurch sie in keinerlei Hinsicht verschwendet sind!

Mittwoch, 5. März 2014

Mit kleinen Schritten in Richtung Nachhaltigkeit: Schritt 1

Vor ein paar Tagen gab es bei mir zu Hause Fisch zum Essen. Und zwar das "Schlemmerfilet" von Iglo. Doch nur kurze Zeit nachdem ich diesen, meiner Meinung nach extrem leckeren, Fisch gegessen hatte, stellte ich mir die Frage, ob ich dabei auch ein gutes Gewissen haben könnte. Denn nur ein paar Tage vorher hatte ich im Fernsehen mal wieder eine Dokumentation über die Überfischung der Meere gesehen und mich fürchterlich darüber geärgert. Was wäre denn wenn ich grade wieder einen Fisch gegessen hätte der nicht nachhaltig gefangen wurde und somit selber zu diesem Ärgernis beitrage?!

Deshalb setzte ich mich an den Computer und schaute mich etwas im Internet zum Stichpunkt "Iglo" um.
Zu meiner Überraschung fand ich einiges was positiv war. So zum Beispiel auf der Homepage von Iglo. Dort kann man nicht nur detailiert die einzelnen Gesichtspunkte von dem Programm "Forever Food" von Iglo lesen, was mich persönlich wirklich beeindruckt hat, sondern man kann ebenfalls durch einen Tracking Code den Fisch zurückverfolgen, den man gegessen hat. Natürlich kann man sagen, dass ein Unternehmen viel schreiben kann, aber kein Funke Wahrheit dahinter steckt und genauso kann auch so eine Zurückverfolgung gefälscht sein. Deshalb habe ich auch woanders nach Schlagzeilen über Iglo gesucht. Doch auch hier waren ca. 9 von 10 Berichten alle (was die Nachhaltigkeit von Iglo angeht) positiv eingestellt. Natürlich gibt es immer noch Dinge bei diesem Unternehmen, die besser laufen müssen und noch an die Umwelt angepasst werden müssen, doch das entscheidende, meiner Meinung nach, ist, dass Iglo es wenigstens ernsthaft zu versuchen scheint, denn sonst würden sie nicht ca. 40% ihrer Rohware aus zertifizierten MSC- Fischfang beziehen, mit dem WWF kooperieren und für nachhaltige Fischerei spenden.
Im Endeffekt ist es ja auch nur clever für Iglo das zu machen, denn: Erstens, liegt Nachhaltigkeit im Trend und somit wirbt man Käufer vor allem mit Nachhaltigkeit gut an. Und zweitens, ist es logisch, dass es ohne Fische auch keine Iglo Produkte mehr geben würde, also würde das Unternehmen ja gegen sich selbst arbeiten.

Hundertprozentig kann man sich natürlich nie sicher sein, ob ein Unternehmen all das positive für die Umwelt wirklich tut, oder nur damit wirbt. Aber warum sollte man immer vom Negativen ausgehen? Besonders wenn man nichts Negatives durch die Presse oder anderweitig mitbekommt?
Denn sind wir mal ehrlich: Wenn es irgendwo einen Skandal bei einem Unternehmen zu finden gäbe, weil die Werbung mit Nachhaltigkeit nur eine große Lüge ist, dann wäre doch schon sicherlich ein Journalist darauf gekommen so einer großen Story nachzugehen oder?

Es lässt sich darüber streiten, aber meiner Meinung nach kann man wenigstens die Produkte von Iglo mit Zertifizierung durch MSC, einigermaßen beruhigt essen. Dieses Zertifikat hat eventuell auch seine Fehler und Kritiken, aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung und ich finde das zählt. Und wenn man doch nochmal auf Nummer sicher gehen will, dann sollte man eben gar keinen Fisch mehr zu sich nehmen.

Ich finde es im Alltag sehr schwierig ein Umweltaktivist zu sein, denn es hat nun mal nicht jeder die Möglichkeit, sei es wegen zeitlichem oder finanziellem Mangel, sich großartig für das Alles zu engagieren. Doch mit ein paar kleinen und nicht schweren Schritten kann man eventuell der absoluten Nachhaltigkeit ein Stück näher kommen. So vielleicht auch, wenn man eben anstatt nicht zertifizierter Fischprodukte, eben die zertifizierten kauft und somit wenigstens ein kleines Zeichen gegen die Überfischung der Meere setzt.