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Freitag, 29. August 2014

natur - Das Magazin für Natur, Umwelt und besseres Leben

Vor einiger Zeit besuchte ich einen Zeitschriften Laden in dem von A - Z alles Mögliche zum Lesen zu finden war. Ich habe eine große Vorliebe für Zeitschriften, so sammel ich zum Beispiel auch die Cosmopolitan. Doch nun hat es mich mal interessiert ob mich auch Zeitschriften mit ökologisch und nachhaltig wertvollen Inhalten begeistern können. Zudem muss ich zugeben, dass mir keine Zeitschrift in diesem Themenbereich bisher bekannt war. Nach kurzer Zeit des Stöberns hatte ich vier Zeitschriften ausgewählt zum Thema Natur, vegetarisches Essen und "Do it Yourself", die ich euch nun einzeln vorstellen möchte.
Die Erste in der Reihe ist die "natur".

Ausgabe 09/14 Guter Fisch, D 5,90€

Der Inhalt von "natur" dreht sich, welch' Überraschung, um Nachhaltigkeit und Umwelt- bzw. Tierschutz. Dabei ist sie in die fünf Oberthemen Natur, Umwelt, Titelthema, Besser leben und Rubriken unterteilt. In der mir vorliegenden Ausgabe sind unter Anderem Artikel über "Das große Sterben" (Artensterben), einen Saft Hersteller aus Hamburg, nachhaltige Fischzucht und über das widersprüchliche Verhalten der Menschen gegenüber Fleisch enthalten.

Grundsätzlich finde ich die Zeitschrift wirklich sehr informativ. Schade ist meiner Meinung nach nur, das sehr viel Platz von Bildern eingenommen wird. Diese sind zwar toll zu betrachten, jedoch habe ich für 5,90€ noch mehr Informationen und Artikel erwartet. Die vorhandenen Artikel erfordern jedoch weder zu viele fachliche Vorkenntnisse, noch enthalten sie zu wenig Informationen. Einige Artikel sprachen mich persönlich zwar thematisch nicht an, das ist jedoch reine Geschmackssache. Die Vorschau für den nächsten Monat dagegen hat mein Interesse geweckt. In dieser Ausgabe soll es unter Anderem um ein Schutzprojekt von Nashörnern in Kenia gehen, bei dem die Nashörner als lebende Einnahmequelle attraktiv gemacht werden sollen.
Eine Zeitschrift an Hand einer Ausgabe zu beurteilen ist, denke ich, schwer bis unmöglich, denn dafür ist der Einfluss von subjektiven Interessen zu hoch. Mein Fazit lautet deshalb zur "natur", dass sie in ihrem Bereich nicht nur scheinbar die Einzige ihrer Art ist, sondern auch durchaus lesenswert ist. Allerdings würde für mich kein Abo infrage kommen. Da die Ausgaben eher wenige verschiedene Themen enthalten, ist das Risiko, dass mein Interessengebiet nicht jedes Mal angesprochen wird recht groß. Somit wäre nicht jede Ausgabe, für den recht hohen Preis, lohnenswert für mich. Ich empfehle Interessenten sich jeden Monat über die neue Ausgabe zu informieren und falls Interesse geweckt wird lohnt es sich auf jeden Fall mal eine Kostprobe mitzunehmen.

http://www.natur.de




Montag, 25. August 2014

Charity Shopping

Im Jahr 2013 benutzen laut Statistik 37,27 Millionen Personen das Internet zum Bestellen von Produkten. Aber nur ca. 35 % der Deutschen spenden mindestens ein Mal im Jahr.

Auf den ersten Blick scheinen diese Fakten völlig unabhängig von einander zu sein, doch gibt es einen Weg Shoppen und Spenden zu vereinen, den viele nur nicht kennen. Dieser Weg nennt sich Charity Shopping. Hier wird es möglich gemacht, dass man beim Online Shopping spenden kann ohne (!) extra Geld zu bezahlen. Klingt zunächst unmöglich, wird aber schon von mehreren Internetseiten angeboten. Im Prinzip wird Charity Shopping durch die Zusammenarbeit zwischen den Online Shops und den Organisationen möglich gemacht. Bei jedem Kauf wird ein Teil des Betrags den man bezahlt hat als Provision an die Spendenseite übertragen. Somit muss der Käufer nicht mehr bezahlen, spendet aber dennoch kleine Beträge. Fünf dieser Websites möchte ich euch nun vorstellen, indem ich die Handhabung der Seite beleuchte und das Angebot. Inwiefern die 10 meist genutzten Internet Shops (Ebay, Amazon, Tchibo, Weltbild, Bonprix, Buecher, OTTO, Quelle, Neckermann, Conrad ), sowie Eventim und DaWanda vertreten sind und welche Arten von Organisationen dabei sind, für die man spenden kann.

BOOST: Bei Boost kann man sich sowohl normal registrieren, als auch über Facebook einloggen. Laut Angaben werden 90% der Provision der Shops gespendet. Wenn man angemeldet ist, geht man einfach über den Boost Server zum gewünschten Shop. Vertreten sind hier unter sehr vielen Anderen: Amazon, OTTO und OTTO Office, Quelle, Neckermann , Conrad und DaWanda. Die Auswahl an Shops ist sehr groß, genauso wie die der Organisationen. Es ist eigentlich alles an guten Zwecken vertreten. Sowohl für notleidende Kinder, kranke Menschen, als auch für jegliche Arten von Tieren. Sobald man etwas über Boost gekauft hat, wird die Spende auf den eigenen Account geschrieben. Anschließend kann man dann entscheiden wo das Geld hingehen soll. Zudem kann man sich eine "Boost bar" für den Internetbrowser runterladen, die einen vor jedem Kauf daran erinnert diesen über Boost zu tätigen. Die Seite hat bisher auf den ersten Blick noch keine Kritik bekommen und scheint nicht nur 100% seriös und vertrauensvoll, sondern auch sehr organisiert und benutzerfreundlich.

Helfen kostet nix: Mit dieser Seite kann man vor allem kleine Projekte unterstützen, wie z.B. das Tierheim in Stuttgart. Große Organisationen wie WWF lassen sich auf den ersten Blick nicht finden. Allerdings haben kleine Projekte genauso das Geld nötig wie Große und auch hier kann man von Umweltschutz bis hin zur Hilfe für Kinder viele tolle Projekte finden. Von den meist genutzten Internet Shops sind leider nur Amazon, OTTO und Conrad dabei, allerdings auch Eventim und DaWanda. Anders als bei Boost, entscheidet man sich hier vor dem Kauf für ein Projekt. Zudem läuft dies ohne Registrierung. D.h. man wird einfach über den gewünschten Projekt Server zum Shop weitergeleitet um dort den Kauf zu tätigen. Somit ist die Handhabung zwar sehr einfach, allerdings auch, meiner Meinung nach, ein wenig unübersichtlich. Zudem stelle ich mir die Frage inwiefern man sehen kann ob jetzt etwas und wie viel gespendet wurde oder nicht. Jedoch kann dies eventuell nach Abschluss des Kaufs geschehen, das habe ich persönlich nicht ausprobiert. Alles in allem wirkt auch diese Website sehr seriös und es lässt sich keine offene Kritik finden. 

PlanetHelp: PlanetHelp bietet dem Nutzer eine sehr große Anzahl von Shops und Organisationen. Vertretene Shops sind unter Anderem: Amazon, Weltbild, Bonprix, Quelle, Neckermann, Conrad und DaWanda. Sowie bekannte Organisationen wie DKMS, Deutsche AIDS Hilfe oder auch die Deutsche Wildtier Stiftung. Jedoch sind auch viele kleine Organisationen vertreten. Des Weiteren kann man sowohl vor Ort in Deutschland, als auch weltweit viele verschiedene Organisationen unterstützen. Besonders gut finde ich hier die breite Masse an Organisationen und Shops. Zudem kann man sich auch hier mit Facebook einloggen. Das Charity Shopping läuft hier auch in drei Schritten ab. Zunächst sucht man sich den Shop aus, dann die Organisation und dann wird eingekauft und gespendet. Die Seite ist sehr benutzerfreundlich eingerichtet und ist sehr transparent. Außerdem beteiligen sich auch bekannte Schauspieler etc. offenkundig an dieser Seite.

ShopProps: Der Vorzug an ShopProps ist, dass man sich mit viele verschiedenen Accounts anmelden kann, wie z.B. Facebook, Twitter oder Google. Zudem werden mehr als 350 Shops angeboten. Darunter Amazon, Tchibo, Buecher, Conrad, OTTO Office und DaWanda. Allerdings ist die Auswahl der Organisationen eher beschränkt. Der sogenannte "Premium Partner" ist das Bündnis Entwicklung hilft. Neben diesem sind nur wenige andere Organisationen zu finden wobei diese sehr einseitig auf humanitäre Organisationen reduziert sind. Dennoch ist die Handhabung sehr gut und auch Seriösität scheint gegeben zu sein.

Clicks4Charity: Last but not least ein Anbieter mit sehr vielen Möglichkeiten.Nicht nur die Shop Auswahl ist riesig, sondern auch die Charity Organisationen. Von den 10 meist genutzten Shops sind 7 vertreten: Amazon, Ebay, OTTO, Conrad, Neckermann, Buecher und Bonprix. Des Weiteren lässt sich auch DaWanda finden. Die Seite ist sehr benutzerfreundlich. Allerdings läuft sie ebenfalls ohne Registrierung. Die Liste der Organisationen ist extrem lang und sehr vielseitig. Ob Umweltschutz (auch AtmosFair ist vertreten), Hilfe für Kinder, Hilfe für behinderte Menschen oder sozial schwache oder kranke Personen, Unterstützung verschiedener Entwicklungsländer oder Tierschutz. Hier findet sich eigentlich Alles. 

Jeder der nun Charity Shopping betreiben möchte, sollte seine eigenen Ansprüche mit denen der Seiten vergleichen. (Auch mit nicht genannte Seiten wie Gooding, Social Deal, Schulengel oder Bildungsspender) Also: Welche Shops benutze ich und welche Organisationen möchte ich unterstützen. 
Zudem rate ich dazu sich Alles gut durchzulesen. Nicht wegen irgendwelcher fiesen Fallen, sondern weil es manchmal Einschränkungen gibt. So ist es z.B. bei einigen Shops so, dass wenn man Gutscheine oder Rabatte benutzt, kein Betrag mehr als Spende getätigt wird. Zudem kann man bei einigen Websites auch sehen wie viel des Kaufbetrags gespendet wird und was davon noch für Verwaltungskosten etc von der Seite abgezogen wird. Hat man dann eine passende Charity Shopping Seite gefunden steht einem Nichts mehr im Wege. Und wie immer muss man bedenken: Jede Kleinigkeit zählt!

Freitag, 22. August 2014

Atmosfair - nachdenken und klimabewusst reisen

Der nächste Urlaub ist schon gebucht und in den meisten Fällen geht es mit dem Flugzeug in ferne Länder. Auch wenn fast Jeder weiß, dass Fliegen einen besonders hohen CO2 Ausstoß hat, möchte man nur sehr ungern auf das weiträumige Reisen verzichten. Besonders in der heutigen globalisierten Welt, gehört das Entdecken anderer Länder einfach dazu. So heißt es in einem bekannten Werbespot auch "Reise dich interessant."
Soll man also nun auf das Reisen verzichten, um die Umwelt zu schützen? Nein, sagt atmosfair.

Atmosfair ist eine gemeinnützige GmbH aus Bonn, die 2005 gegründet wurde und mehrfach, sowohl national als auch international als bester Anbieter ihres Bereiches ausgezeichnet wurde. Ihr Motto lautet "Vermeiden. Reduzieren. Kompensieren." Auf der Internetseite dieser Organisation kann man die Emissionen seines nächsten Flugs errechnen und diese dann kompensieren, indem man einen Betrag bezahlt, der an die Emissionen angepasst ist. Z.B.: Flug Bremen - München, Emissionen: 360 Kg CO2 macht dann 9,00€ für die Kompensierung. Dieses Geld nutzt Atmosfair dann für die Unterstützung von Klimaschutzprojekten in Entwicklungsländern. Das bedeutet, dass Atmosfair zwar nicht die Flüge und die damit entstehenden Emissionen verhindert, sondern an anderen Stellen diese Menge an CO2 einspart.

Ein Projekt von Atmosfair läuft in Rajasthan, einem Bundesstaat in Indien. Dieser gehört zu den ärmeren des Landes. Die Menschen leben hier vor allem von der Landwirtschaft. Allerdings lässt sich in diesem sehr heißen Gebiet fast nur Senf anbauen und ernten. Die dabei entstehenden Erntereste wurden verbrannt, da sie wertlos und unbrauchbar waren. Atmosfair hat nun ein Biomassekraftwerk in Tonk in Gang gesetzt, dass aus den Ernteresten Strom erzeugt. Dies sorgt nicht nur für eine Einsparung von 35.000 Tonnen CO2 im Jahr, sondern verhindert die Verbrennung der Reste und bringt zusätzlich den Kleinbauern mehr Geld. Denn diese bekommen für das Liefern ihrer Erntereste und dessen Gewicht direkt Geld bar auf die Hand.
Dieses Projekt hat mich persönlich sehr fasziniert, da es so scheint als wenn wirklich alle Parteien dabei gewinnen. Des Weiteren muss man sagen, dass die Internetseite und alle Projekte sehr transparent sind und die Organisation und ihre genannten Einsparungen durch verschiedene Institutionen regelmäßig überprüft und bestätigt werden.

Allerdings sollte man Atmosfair nicht einfach um seines Gewissens Willen zur Kompensierung nutzen. Wie es bereits in dem Logo des Unternehmens geschrieben steht, sollte man vor einer Reise nachdenken und verschiedene Wege in Betracht ziehen, denn oft ist man überrascht, wie einfach es ist einen Flug zu vermeiden. Zum Beispiel kommt man mit dem Zug innerhalb von 8 Stunden und mit nur einem Mal Umsteigen von Hamburg nach Paris. Außerdem kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass auch das Reisen innerhalb Deutschlands große Vorzüge hat. Wir haben viele tolle Orte in unserem Land, sowohl große, beeindruckende Städte, sowie ruhige, entspannende Landschaften, die genauso sehenswert sind wie in anderen Ländern. Also warum nicht einfach jedes zweite Jahr in Deutschland in Urlaub reisen und somit Flüge einsparen.

Natürlich gibt es Ziele die man nur mit dem Flugzeug gut erreichen kann, wie Australien oder die USA, die trotzdem viele Menschen sehen wollen. Und genau in diesen Fällen finde ich, dass Atmosfair eine gute Lösung ist um sich selber nicht einzuschränken, aber dennoch bewusst ein Stück wieder gut zu machen. Nicht nur für das eigene Gewissen, sondern auch wirklich für die Umwelt.


Weitere Informationen findet ihr auf der Internetseite: https://www.atmosfair.de

Mittwoch, 20. August 2014

Der Regenwald - Die Lunge der Erde.

Der tropische Regenwald ist eins der wertvollsten Güter unseres Planeten, dennoch wird er massiv belastet und zerstört.

Nach Schätzungen gibt es noch ca. 13,4 Millionen Quadratkilometer tropischen Regenwald auf der Erde. Verteilt auf Südost Asien (18%), dem Kongo - Becken in Afrika (22%) und Amazonien (60%). Dabei muss man bedenken das ein Hektar Regenwald ca. 892 Tonnen CO2 gebunden hat. Das bedeutet im Klartext, dass wenn Regenwald zerstört wird, nicht nur weniger CO2 in Sauerstoff umgewandelt werden kann, da die Bäume fehlen, sondern, dass das bisher gebundene CO2 der Bäume wieder freigesetzt wird und somit zu einer zusätzliche Belastung unserer Umwelt wird.

In den Jahren von 1990 bis 2000 wurden ca. 160.000 Quadratkilometer tropischer Regenwald vernichtet. Inzwischen sind es ca. 35 Fußballfelder die pro Minute (!) verloren gehen. Wie viel CO2 dabei freigesetzt wurde und wird ist eine unfassbar große Zahl. Doch wir schaden nicht nur unserem Klima durch das Vernichten. Jährlich werden bis zu 300 Baumarten ausgerottet und eine Menge Tierarten vom Aussterben bedroht.

Was können wir also tun? Klar ist: Wir müssen etwas unternehmen.
Viele Organisationen kümmern sich um die Erhaltung und um den Schutz des Regenwaldes. Indem durch solche Organisationen eine Wiederaufforstung stattfinden kann, könnte man dadurch pro Hektar und Jahr 15 - 29 Tonnen CO2 binden und zusätzlich neue Lebensräume für Tier- und Pflanzenarten schaffen. Organisationen wie diese kann man natürlich in verschiedenen Formen wie z.B. Spenden unterstützen.
Allerdings bietet auch der Alltag Chancen dem Regenwald zu helfen. Zunächst kann man versuchen auf fairen Handel zu achten. Produkte die diesen Richtlinien entsprechen sind meist durch Siegel wie z.B: das TransFair Siegel gekennzeichnet. Zudem sollte man beim Kauf von Holz jeglicher Art (Möbel o.Ä.) darauf achten, dass diese nicht aus Tropenholz gemacht sind. Sowie beim Kauf von Papier auf Recyclingprodukte, sowohl bei Schreibblöcken als auch beim Toilettenpapier. Für einen persönlich wirkt das vielleicht zu wenig, aber das Motto lautet wie immer: Jede Kleinigkeit zählt!

Wer mehr machen möchte, kann sich auf folgenden Internetseiten informieren und ggf Spenden o.Ä..
Natürlich gibt es noch viele weitere Unternehmen und Organisationen die sich dafür einsetzen, die ebenfalls gute Arbeit leisten, allerdings kann ich leider nun nicht alle raussuchen und nennen. Somit hier nur meine Favoriten:

http://www.regenwald-schuetzen.org
http://www.regenwald.org/
http://www.faszination-regenwald.de
WWF

Mittwoch, 13. August 2014

" #Sharkwater - Finished with fins "

Vor einer Weile stöberte ich ein wenig bei Youtube und stieß dabei auf eine Dokumentation die „Sharkwater – wenn Haie sterben“ hieß. Da ich mich sowieso sehr für diese Tiere interessiere, nahm ich mir die knapp 1 ½ Stunden Zeit und schaute sie mir an. Und dann habe ich mal nachgedacht.

In der Dokumentation wird gezeigt wie viele Haie täglich sterben müssen aus Gründen, die für mich einfach nicht nachvollziehbar sind. Sie werden (größtenteils auch illegal) gefangen und bevor man sie wie Müll zurück ins Meer wirft, werden die Flossen abgetrennt. Für die „Haiflossen Suppe“. Die Tiere sind dabei meistens bei vollem Bewusstsein.
Ich frage mich wie man so grausam sein kann. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die Haiflossen in dieser Suppe gar keinen richtigen Geschmack haben, sondern einfach nur als Symbol für Reichtum stehen.
Ein faszinierender Aspekt, den ich zuerst durch diese Dokumentation begriffen habe, ist, dass wir uns selbst damit schaden. Über kurz oder lang, werden die Haie aussterben und das wird erhebliche Folgen für den ganzen Planeten haben.
Denn: Wie wir alle wissen, sind die meisten Haie Fleischfresser. Somit stehen sie im Ozean mit an der höchsten Stelle der Nahrungskette (und das schon knapp 400 Millionen Jahren lang). Würden wir diese Art aussterben lassen, indem wir nichts gegen die Abschlachtung dieser Tiere tun, geht uns irgendwann im wahrsten Sinne des Wortes der Atem aus.
Bis zu 50% des Sauerstoffes, den wir atmen wird vom Ozean produziert. Genauer gesagt, ist es der Plankton im Meer. Diese Micro Pflanzen verwandeln Unmengen an Co2 in Sauerstoff um. Zudem ist dieses Plankton die Nahrungsgrundlage von sehr vielen Bewohnern des Meeres, nämlich von Fischen.
Schlussendlich heißt das: Werden nun keine Fische mehr von Haien gefressen, vermehren diese sich natürlich drastisch. Sie fressen immer mehr Plankton und somit wird irgendwann der Punkt erreicht sein, dass es zu wenig bis gar kein Plankton mehr gibt. Wodurch natürlich auch kein CO2 mehr verarbeitet werden kann. Uns geht dann also die Luft aus. Vor allem wenn man bedenkt, wie viel CO2 wir täglich in die Luft blasen.

Ich weiß, dass das Thema „Klimawandel“ manchmal auch sehr nervig sein kann, denn es ist eine so große Aufgabe diesen aufzuhalten, dass es unmöglich scheint. Zudem frage ich mich immer: „Was soll ich denn dagegen tun?“
Natürlich kann nicht jeder ein Umweltaktivist werden, der Proteste organisiert oder so wie die mutigen Männer aus „Sharkwater“ sich ein Boot nehmen und die illegalen Fischer verfolgen. Aber jeder kann einen kleinen Teil dazu beitragen, auch wenn es so scheint als würde es nichts nützen.
Paul Watson, der Gründer der Sea Shepherd Conservation Society, der auch in der Doku viel zu sehen ist, sagt in einer Aufnahme:
We're now in the midst of a 3rd World War, but this time the enemy is ourselves, and the objective is to save the planet FROM ourselves. There's no hope for masses of humanity to do anything — they never have, they never will. All social change comes from the passion and intervention of individuals or small groups of individuals. Slavery wasn't ended by any government or any institution. Women got the right to vote not because of any government. The civil rights movement, the same thing. India with Mahatma Gandhi, South Africa with Nelson Mandela. Again, it's always individuals. You need those individuals with the passion and the energy to get involved. In fact, I don't know of any government or any institutions that are doing anything to solve any of these problems. All over the world, all I am seeing is individuals and non-government organizations that are passionately involved in protecting ecosystems and species, and that's where I see some optimism. That's where I see results are happening.“
Und damit hat er Recht. Wir sollten kämpfen. Jeder so viel er kann. Und wenn wir es nicht für uns tun oder für die Haie, dann vielleicht für die eigenen Kinder, Enkelkinder und Ur - Enkelkinder. Damit auch sie in ihrem Leben Haie in freier Wildbahn und nicht nur in einem alten Film sehen können. Oder andere Tiere und Landschaften der Natur kennenlernen und vor allem lieben lernen können. Denn das, was wir zerstören, wird nicht wiederkehren.
Dazu noch ein letztes Zitat aus dem Film:
Die künftigen Generationen werden auf uns zurückblicken und uns für Barbaren halten. Auf die selbe Art wie wir an Sklavenhalter denken. Sie werden uns zurecht für Barbaren halten für das was wir tun. Das wir alle fossilen Brennstoffe innerhalb von wenigen Generationen verschwenden, das wir die Ozeane ausrotten,das unseretwegen ganze Spezies ausgestorben sind. Und das Schlimmste ist: Wir wissen was wir tun. Und die Wissenschaftler wissen es, die Umweltschützer, die Unternehmen und die breite Öffentlichkeit weiß es. Und doch gestatten wir es uns selbst, es zu tun.“ (Rex Weyler, Founder Greenpeace International)

Ich hoffe ihr schaut euch diese Dokumentation mal an, denn sie ist wirklich keine verschwendete Zeit. Ganz im Gegenteil.



Oder schaut hier mal vorbei:

https://www.sharksavers.org/

Freitag, 8. August 2014

#Alterra Naturkosmetik - Wie viel Bio und Qualität steckt wirklich drin?

Wie bereits in meinem vorherigen Post angekündigt, möchte ich euch heute meine Erfahrungen und Recherchen zu Alterra Naturkosmetik von Rossmann zeigen.
Allgemein hatte ich beim Kauf der Alterra Produkte ein sehr gute Gefühl. Deshalb habe ich mir gleich eine komplette Grundausstattung, bestehend aus Puder, Rouge, einer getönten Tagescreme, Maskara, einem Lippenstift und Duschgel, gekauft. 

Von den Preisen war ich bei einigen Produkten wirklich sehr positiv überrascht. 
Das Einzige, das ich im Angebot gekauft habe, war das Duschgel für 1,45€. 
Der Rest hatte folgende Preise: 
Kompaktpuder 02 (3,79€), Rougepuder 08 peachy (2,99€), Beauty Balm 7 in 1 (3,49€), Black Intense Volume Mascara (3,49€) und Lippenstift 05 fuchsia (2,99€). 
Natürlich sind die Produkte im Gegensatz zu anderen Marken wie z.B. Essence eher teuer, doch muss man bedenken, dass eine nachhaltige Produktion mehr Zeit und Geld beansprucht. Zudem sind die Preise im Vergleich zu anderen Bio Marken sehr günstig. 
Das Einzige, was ich persönlich dennoch als teuer empfunden habe, war der Maskara für 3,49€, womit er genauso teuer ist wie die getönte Tagescreme. Allerdings ist er sehr groß, womit man dies eventuell rechtfertigen könnte.

Doch wenn man mehr Geld für nachhaltige Produkte ausgibt, möchte man natürlich auch wissen ob sie wirklich so nachhaltig produziert wurden, wie man es erwartet. Deshalb habe ich mich nach dem Kauf mit den einzelnen Siegeln auf den Verpackungen und ihren Richtlinien befasst:

Gefunden habe ich insgesamt drei verschiedene "Bio" Siegel.

1.)  Dieses Siegel habe ich auf fünf von sechs Produkten gefunden. Die Organisation NATRUE wurde 2007 gegründet und hat ihren Sitz in Brüssel. Bis 2014 waren in dem Siegel eine Anzahl von eins bis drei Sternen in dem Siegel enthalten, dadurch konnte der Verbraucher sofort erkennen in welcher Stufe dieses Produkt durch NATRUE eingestuft wurde. (Drei Sterne ist das Beste) Jedoch wurde dies abgeschafft, was ich persönlich sehr schade finde. Man kann zwar auf der Homepage die einzelnen Produkte eingeben, jedoch findet man trotzdem nur sehr wenig bis gar keine Informationen zu den Einstufungen, zudem ist diese Variante für den Verbraucher zeitaufwändiger und kann erst nach dem Kauf durchgeführt werden. Jedoch muss das Produkt um dieses Siegel zu bekommen, mindestens den Grundsätzen von NATRUE entsprechen, die besagen, dass das Produkt einen möglichst hohen Anteil an natürlichen Inhaltsstoffen haben muss und auch die Herstellung des Produktes schonend für die Umwelt sein muss. Dies ist zwar sehr allgemein gesagt, genaueres kann man jedoch auf der Internetseite unter den Anforderungen nachlesen. ( Anforderungen von NATRUE (german) )
Dadurch, dass die Homepage sehr transparent wirkt und dieses Siegel bisher eins der wenigen Internationalen ist, habe ich einen sehr positiven Eindruck und würde es aus meiner Sicht als seriös und vertrauenswürdig bezeichnen. Jedoch muss jeder selbst herausfinden (durch lesen der Anforderungen) ob diese Anforderungen für einen selbst genügen. Im Punkt Tierversuche muss ein Produkt, dass von NATRUE zertifiziert ist lediglich der normalen Gesetzlage entsprechen, d.h. es dürfen keine Produkte verkauft werden, die direkt an Tieren versucht wurden. Zudem darf ein Hersteller mit NATRUE Siegel ebenfalls keine neuen Tierversuche für den chinesischen Markt durchführen lassen.

2.) Als zweites habe ich dieses Siegel in meinem Einkauf entdeckt. Allerdings nur auf dem Rougepuder 08 peachy. Der Bundesverband Deutscher Industrie - und Handelsunternehmen kontrolliert in vielen Bereichen. Deshalb steht im Siegel auch um was es sich handelt, wie hier eben um Naturkosmetik. Die Richtlinien dieser Kontrolle wurden 2001 festgelegt. Ein Produkt darf das Prüfzeichen nur dann tragen, wenn mindestens 60% aller Produkte dieser Marke den Richtlinien entsprechen. Dabei muss bewusst auf Duftstoffe, Silikone und Erdölprudukte wie z.B. Paraffine verzichtet werden. Der größte Anteil der Stoffe muss pflanzlich sein, welche größtenteils biologisch angebaut werden, jedoch sind tierische Produkte wie Milch und Honig ebenfalls erlaubt. Verboten sind lediglich Rohstoffe aus toten Wirbeltieren. Zudem kann ein Produkt den Zusatz "Bio" bekommen, wenn der Bioanteil aller Rohstoffe mindestens 95% beträgt. Zudem verbietet BDHI Tierversuche an Endprodukte sowie die Verwendung von Rohstoffen die vor 1998 unbekannt waren und anschließend mit Tierversuchen getestet wurden. Ich persönlich werde in Zukunft bei Naturkosmetik vor allem auf dieses Zeichen achten, da mir die Richtlinien sehr zusagen.

3.) Last but not least habe ich auf zwei Produkten (Duschgel und Beauty Balm 7 in 1) dieses Siegel gefunden. Vergeben wird dieses Siegel durch die Vegan Society aus Großbritanien. Es sagt aus, dass diese Produkte keine tierischen Inhaltsstoffe enthalten und außerdem bei der Herstellung keine Tierprodukte oder Tiernebenprodukte verwendet wurden. Des Weiteren darf kein gentechnisch veränderter Organismus tierische Substanzen enthalten und gentechnische Produkte müssen gekennzeichnet werden. Letzter und ebenfalls wichtiger Punkt ist, dass die Produkte, sowie die Bestandteile nicht an Tieren getestet werden dürfen und/ oder getestet worden sein. Somit ist dies, meiner Meinung nach eins der positivsten Siegel und scheint mir ebenfalls durchaus vertrauensvoll zu sein. Welche Produkte von Alterra alle vegan sind könnt ihr hier nachlesen: ( Vegane Produkte Alterra )


Alles in allem muss ich sagen, dass ich von Alterra wirklich begeistert bin. Die Produkte sind nicht nur zum größten Teil umweltfreundlich, sondern auch preislich in einem völlig angenehmen Bereich. Zudem hat mich auch die Qualität überzeugt.
Das Kompaktpuder hält sich gut auf der Haut und sieht nicht aufgesetzt aus. Es wirkt natürlich und duftet sehr lecker!
Das Rouge ist ebenfalls ein Liebling von mir. Es lässt sich gut verteilen und ist von der Pigmentierung einfach super! Also nicht zu viel und nicht zu wenig.
Der Lippenstift fühlt sich richtig gut auf den Lippen an. Nach kurzer Zeit ist er nicht mehr zu spüren und dennoch hält er lange und gut.
Die getönte Tagescreme gefällt mir vor allem wegen ihrem Duft. Dieser ist atemberaubend lecker und somit gibt es einem ein richtig gutes Gefühl beim auftragen. Die Creme hält bei mir den ganzen Tag und lässt die Haut frisch und natürlich aussehen. Außerdem passt sie sich sehr gut dem Hautton an.
Das Duschgel riecht sehr erfrischend, was mir persönlich vor allem jetzt im Sommer gut gefällt. Im ersten Moment war ich etwas skeptisch, da die Konsistenz wirklich sehr gelig ist. Aber anschließend fühlt die die Haut wirklich frisch und gut an.
Der Maskara war leider das Einzige Produkt was mich sehr enttäuscht hat. Vom Tragen her ist er gut und er gibt sowohl gut Farbe, formt die Wimpern, als auch dass er nicht verklebt. Das Problem ist, dass er mir persönlich sehr in den Augen gebrannt hat. Schon beim Öffnen kam mir ein sehr saurer Geruch entgegen, dessen Dunst meine Augen sofort anzugreifen scheint. Deshalb habe ich ihn nach dreimaligem benutzen wieder bei Seite gelegt. Aber ich möchte bald gerne einen zweiten Ausprobieren, in der Hoffnung, dass dieser etwas sanfter ist.

Mein Fazit zu Alterra Naturkosmetik ist, dass ich sie durchaus empfehlen kann. Vor allem für Frauen die einen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit tun möchten und ihrem Körper so wenig Schadstoffe wie möglich über Kosmetik beiführen wollen und dabei nicht so viel Geld übrig haben um 100% Bio Produkte zu kaufen. Alterra Produkte sind meiner Meinung nach, bis auf genannte Ausnahmen, von sehr guter Qualität, die mich persönlich wirklich überzeugt hat. Außerdem kann man sich gut über das "Bio" in dem Produkt informieren und hat verschiedene Stufen von Nachhaltigkeit. Stufe eins ist für mich das Siegel von NATRUE, Stufe zwei das Siegel von BDHI und die höchste Stufe ist dann die Veganblume. Daran kann man sich gut beim Kauf orientieren. Ich werde demnächst auf jeden Fall öfter vor dem Alterra Regal stehen bleiben und vielleicht probiert ihr das eine oder andere Produkt auch mal aus.

Es gibt noch viele weitere Naturkosmetik Siegel, deshalb hier eine gute Übersicht für euch:
http://naturavis.de/qualitaetssiegel.html

Freitag, 1. August 2014

"Weggeworfen."

Bei diesem Film handelt es sich um eine Dokumentation, die zeigt wie groß das Problem "Müll" auf unserer Erde wirklich ist, sowie Wege und Optionen mit diesem Problem umzugehen.

Der Inhalt des Filmes ist eine gute Zusammensetzung aus erschreckenden Bildern, Kritikern und Befürwortern verschiedener Methoden und Einzelschicksalen, die unter dem Müll und den dazugehörigen giftigen Stoffen leiden.

Es gibt verschiedene Methoden zur Vernichtung von Müll, wie zum Beispiel Verbrennung. Doch bei Jeder gibt es auch eindeutige Nachteile, die teilweise zusätzliche Umweltschäden anrichten können. Die Frage die sich während dieser Dokumentation stellt ist: An welchem Punkt stehen wirklich? Ist unser Konsumverhalten in den letzten Jahren so extrem gewesen, dass uns der Müll zu überschütten droht und können wir ihn überhaupt auf umweltfreundliche Art und Weise loswerden? Oder müssen wir einen gewissen Umwelt zerstörenden Faktor einfach unweigerlich einrechnen?
Aber trotz so vieler scheinbar offenen Fragen gibt die Dokumentation auch einen Lichtblick, der uns aus diesem Grab aus Müll schaufeln könnte. Eine amerikanische Großstadt hat eine riesige Recycling Industrie erstellt, bei der jeder Bürger in gewisser Weise eingebunden ist, durch einfache Mülltrennung. Zudem werden dadurch eine Menge Arbeitsplätze geschaffen.
Es scheint also eine Lösung zu geben, sie muss sich nur noch rumsprechen?

Mein Fazit ist, dass ich Jedem diese Dokumentation empfehlen kann (und nein ich habe noch nicht Alles verraten). Vor allem da einem durch die Bilder und Aussagen verschiedener Menschen das ganze Ausmaß dieser schleichenden Katastrophe bewusst wird. Dieser Film fördert die Reflektion des eigenen Konsums und vermittelt einem eine realistische und objektive Einschätzung der vorhandenen "Wegwerfgesellschaft" und ihrer geheimen Tücken.