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Freitag, 15. August 2014

Buch Review: "ES" - Stephen King

Ein Klassiker, der das Blut in den Adern gefrieren lässt.

Lange habe ich mich trotz Neugier gesträubt dieses Buch zu lesen, denn ich hörte schon einiges darüber, dass es um einen Clown, Pennywise, geht. Und da ich Clowns sowieso eher gruselig als witzig finde hatte ich bereits vor Beginn viel Respekt vor dem Buch. Aber wie es immer ist siegt die Neugierde auf Dauer und so las ich dann doch "ES".

Es geht um eine Gruppe von Kindern (Bill, Beverly, Mike, Ben, Richie, Eddie, Stan), die alle in gewisser Weise benachteiligt werden. Nachdem sie sich alle in den Barrens von der Kleinstadt Derry kennen lernen, indem sie sich gemeinsam gegen den brutalen Jungen Henry Bowers und seine Freunde wehren müssen, werden sie sehr gute Freunde. Doch nicht nur Henry ist eine Gefahr für die Clique. Zeitgleich werden immer wieder Kinder in Derry ermordet, von etwas Undefinierbarem. Dieses "Es" hat unter Anderem den kleinen Bruder von Bill ermordet. Und da der "Club der Verlierer", wie die sieben Kinder sich nennen, einen außergewöhnlichen Zusammenhalt hat, machen sie sich auf, um das "Es" zu töten. Einige Jahrzehnte später kommt es jedoch dazu, dass der Club der Verlierer wieder zueinander finden muss, da das Morden in Derry wieder angefangen hat.

Ich muss zugeben, bereits nach dem ersten Kapitel fiel mir das Schlafen deutlich schwerer als erahnt. Stephen King ist einfach ein brillanter Autor, der es versteht den Leser in Angst und Schrecken zu versetzen, indem er, besonders in diesem Buch, auf Urängste und das Gefühl von Hilflosigkeit zurückgreift. Des Weiteren finde ich dieses Buch sehr gut, aufgrund der Art des Verlaufes. Auch wenn es einem anfangs eventuell etwas schwer fällt die Kinder, Zeit und Ort des geschehens zuzuordnen und die Erwachsenen Perspektiven ebenfalls, erschließt sich doch sehr bald was zu wem gehört und man findet sich sehr schnell in dieser fiktionalen Welt zurecht. Was mich als Leser extrem gefesselt hat, war der großzügige Spannungsverlauf. Es wurde nie langweilig. Entweder es war schaurig oder spannend, oder sogar beides gleichzeitig.

Ich habe noch nie ein Buch gelesen, dass es geschafft hat mich emotional so einzubinden und mich komplett in die fiktionale Welt rein zu ziehen, wie es bei Stephen Kings "Es" war. Es ist zwar ein sehr dickes Buch, aber jede einzelne Seite lohnt sich! Deshalb ist es meiner Meinung nach ein Muss für Jeden der beim Lesen auf Spannung und Gänsehaut setzt.

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