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Montag, 6. Oktober 2014

"Gone Girl - Das perfekte Opfer"

Vom Buch zum Film - Review zur Umsetzung

Seit vier Tagen ist der Film "Gone Girl - Das perfekte Opfer" im deutschen Kino. Er ist die Verfilmung des gleichnamigen Buches von Gillian Flynn. Dieses habe ich kurz vorher gelesen und war wirklich sehr begeistert vom Schreibstil, der Geschichte mit unvorhersehbaren Wendungen und den Charakteren. Ich wusste, dass ich mir den Film auf jeden Fall anschauen wollte, auch wenn ich bei Verfilmungen sehr skeptisch bin. Oft reicht ein Film nicht an das Leseerlebnis heran oder "versaut" dieses sogar.

Ganz entgegen meiner skeptischen Erwartung, war ich sogar sehr positiv überrascht von dem Film "Gone Girl". Natürlich kann ein Film die Gedanken und Gefühle nicht so rüberbringen wie ein Buch es kann, so ist es auch hier der Fall. Doch der Regisseur David Fincher versteht es dem Zuschauer genau das richtige Maß an Skepsis und Vertrauen, gegenüber den Charakteren, zu vermitteln. Die beiden Hauptdarsteller Ben Affleck und Rosamund Pike, spielen ihre vielseitigen Charaktere hervorragend. Somit wird das perfekte Opfer zu einem perfekten Kinofilm der eine Menge Spannung enthält, den Zuschauern zeigt was Rache bedeuten kann und dass das Eindeutige nicht immer das Richtige ist. Der Film hält sich zudem sehr gekonnt an das Buch und lässt nur wirklich entbehrliche Dinge weg, was wohl die Überlänge des Films erklärt. Alles in Allem, ist "Gone Girl" sehr gut gelungen und auf jeden Fall sehenswert! :)

1 Kommentar:

  1. Ich habe mich so in das Buch verliebt und fand den Film leider nicht soooo gelungen. Bereue es aber trotzdem nicht, dass ich den Film angesehen habe. Passt schon! :-)

    Liebe Grüße,
    Julia

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