Seiten

Dienstag, 30. Dezember 2014

Projekt: "Dreh den Hahn auf"

Für mich und meine Familie ist der Weg zu sauberem Trinkwasser höchstens ein Zimmer entfernt. Für die 10-jährige Maria aus Mosambik ist der Weg zur nächsten Wasserquelle 14 Meilen lang, diese Strecke muss sie jeden Tag hin - und zurück laufen. Und dabei ist dieses Wasser auch noch extrem verschmutzt, wodurch es bei sehr vielen Menschen zu Durchfallerkrankungen kommt, die in den meisten Fällen sogar zum Tod führen. Somit läuft die kleine Maria morgens um 2 Uhr los um verschmutztes Wasser zu holen, dass sie nicht nur davon abhält zur Schule gehen zu können, sondern sie auf lange Sicht höchstwahrscheinlich sehr krank machen wird.

Das Projekt "Dreh den Hahn auf" von der Organisation Geschenke der Hoffnung in Zusammenarbeit mit Samaritan's Purse setzt sich dafür ein, dass Familien, wie die von Maria, in Uganda und Kambodscha sicheres und sauberes Trinkwasser bekommen, indem sie funktionierende Brunnen im Dorf oder einen Bio - Sand - Wasserfilter bekommen. 
Dieser Wasserfilter macht aus verschmutztem Wasser auf biologische Weise, also mit Hilfe von Algen und Mikroorganismen, sauberes Trinkwasser. Somit werden ca. 99,5% aller Krankheitserreger und Viren aus dem Wasser entfernt. Dies führt dazu, dass die Menschen, vor allem die Kinder, weniger krank werden und eine Chance auf einen höheren Lebensstandard, Sicherheit und Bildung haben. Die Wasserfilter werden mit Arbeitskräften und Materialien vor Ort erstellt, sodass die Dorfbewohner ihre Wasserfilter selber instand halten können und somit anschließend weniger auf die Hilfe von außen angewiesen sind. Das Gleiche gilt auch für die Brunnen. Zudem erfolgt eine Aufklärung über Gesundheit und Hygiene. Des Weiteren ist diese Wasserversorgung auch Grundlage für die Ernährung, denn durch lange dürre Zeiten verdurstet oft das Vieh und die Ernten gehen ein. 

Ich persönlich kann es mir gar nicht wirklich vorstellen, wie ein Leben ohne sicheres und sauberes Trinkwasser aussehen würde. Deshalb finde ich das Projekt "Dreh den Hahn auf" wirklich toll und unterstützenswert! Wünschen wir uns nicht alle, dass Kinder, wie die kleine Maria, so wie wir, gesund und ohne Durst zur Schule gehen und ein schönes Leben führen können?

Dienstag, 16. Dezember 2014

Fritz Kola & Lemonaid+ - Erfrischungen für das gute Gewissen.

Fitz Kola:
Bereits seit 2002 gibt es nun schon die Fritz Kola auf dem Markt. Mir war sie bis vor kurzer Zeit nur aus der Dorfkneipe bekannt und ich hatte sie weder probiert noch gewusst was dahinter steckt. Doch kaum bin ich in meinem Studium angekommen gab es die Friz Kola nicht nur in den Kneipen, sondern eigentlich überall und plötzlich sah ich so viele Leute sie trinken. So packte mich die Neugierde und ich probierte die Fritz Limo - Orangenlimonade. Nach dem ersten Schluck war ich schon ziemlich begeistert und dann hörte ich Worte wie "vegan" oder "nachhaltig" und sofort schaute ich nach was das auf sich hat: Auf der Internetseite von Fritz Kola scheinen die Gründer wirklich ehrlich zu sein. Es wird zwar zugegeben, dass sie noch nicht zu 100% nachhaltig und fair trade produzieren, dennoch sind sie aber auf dem richtigen Weg.
Zunächst gibt es die Fritz Getränke nur in Glasmehrwegflaschen, des Weiteren arbeiten sie nur mit familien- und inhabergeführten Betrieben zusammen, wobei z.B. der Abfüllpartner einer der am meisten nachhaltig produzierenden Anbieter ist, indem er z.B. für die Reinigung der Flaschen nur 140ml je Flasche benötigt und der Strom für die Produktion aus regenerativen Energien stammt. Außerdem sind alle Getränke von Fritz vegan und seit einiger Zeit gibt es auch Getränkesorten die Bio sind. Nebenbei unterstützt Fritz Kola auch noch viele tolle Projekte für Nachhaltigkeit oder andere soziale Projekte. Ich finde dieses sympathische Unternehmen geht mit einem tollen Bespiel voran und zudem schmecken die Getränke nicht nur super lecker, sondern sind auch preislich in einem guten, nachvollziehbaren Rahmen.
http://www.fritz-kola.de/

Lemonaid+:
Eine weitere Limonade die auf Nachhaltigkeit setzt und die mir erst jetzt in der Uni begegnet ist, ist die Lemonaid+. Dabei geht sie sogar noch viel weiter als die Fritz Kola, was die Nachhaltigkeit angeht. Auf der Homepage von Lemonaid+ wird deutlich gesagt: "Wir machen Limonade, wie sie sein sollte. Aus frischem Saft und fairem Handel. Unsere Zutaten sind biologisch angebaut und stammen von zertifizierten Kleinbauern-Kooperativen,"
Zudem gehört Lemonaid+ zu der gemeinnützigen Vereinigung "Lemonaid+ & Charitea e.V.", die sich für fairen Handel und soziale Gerechtigkeit engagiert. Des Weiteren werden auch hier sehr viele wichtige Projekte für Nachhaltigkeit und Soziales unterstützt. Die Lemonaid+ wird ebenfalls nur in Glasflaschen, die gut zu recyclen sind, hergestellt. Es gibt drei Sorten: Limette, Maracuja und Blutorange die allesamt sehr simpel hergestellt werden, was die Nachaltigkeit natürlich unterstützt. Geschmacklich ist es eine einfache, reine Version einer Limonade, die auch durchaus begeistern kann. Somit ist Lemonaid+ ebenfalls ein tolles Produkt für eine Erfrischung mit gutem Gewissen!
http://www.lemon-aid.de/

Und egal ob man Fritz oder Lemonaid+ kauft, was wichtig ist, ist der Schritt in die richtige Richtung!

Dienstag, 9. Dezember 2014

Gutes tun zu Weihnachten.

Ich verbinde mit Weihnachten am meisten das Gefühl der Freude und das Beschenken der Liebsten. Und mit folgenden Tipps können diese Geschenke Umwelt- und Tierfreundlich sein und die Freude ganz leicht geteilt werden.

1.) Zeitungspapier statt Geschenkpapier

Geschenke in Zeitungspapier zu verpacken machen meine Familie und ich nun schon seit 2 Jahren. Vor allem weil wir es sehr schwachsinnig finden teures, beschichtetes Geschenkpapier zu kaufen, wenn man doch massenweise Papier jeden Tag im Briefkasten hat und beides sowieso am Ende gemeinsam im Müll landet. Außerdem haben wir dabei festgestellt, dass wenn wirklich alle Geschenke in Zeitungspapier eingepackt sind das richtig gut aussieht und der geschmückte Weihnachtsbaum noch viel mehr betont wird. Es ist also eine win - win - win Situation, denn es gewinnen gleichzeitig das Portemonnaie, der Weihnachtsbaum und die Natur. 

2.) Keine Tiere zu Weihnachten verschenken.

Dies ist eine besondere Bitte von mir an alle da draußen. Tausende Haustiere die zu Weihnachten unterm Baum als Geschenk lagen, werden nach den Feiertagen in Tierheimen abgegeben oder schlimmer noch ausgesetzt, weil die Halter mit ihrem süßen, kleinen Geschenk überfordert sind. Natürlich ist es toll seiner Tochter den lang gehegten Wunsch von einem Hundewelpen an Weihnachten zu erfüllen, aber auf keinen Fall ungeplant! Man sollte sich vorher in Ruhe und lange Gedanken machen ob man die Anforderungen eines Haustiers wirklich erfüllen kann.

Darf ich ein Haustier in der Wohnung halten? Wie viel Zeit hat die Familie für den Hund? Kann ich die Kosten (Hundeschule, Futter, Tierarzt, etc) tragen? Welches Haustier passt zu meiner Familie? Kümmert sich meine Tochter/ mein Sohn / Ich / mein Partner nachher wirklich gewissenhaft um das Tier? Passt ein Haustier in unsere zukünftige Lebensplanung?

All diese Fragen sollten klar im vorraus beantwortet werden. Des Weiteren ist es besser wenn die ganze Familie sich (am besten in einem Tierheim) zusammen den Hund aussucht und sich beraten lässt wie groß dieser wird und welche Anforderung die Rasse hat. Nur so kann man sicherstellen, dass das Tier nicht nur über die Feiertage ein Spielgefährte für das Kind ist und anschließend abgeschoben wird, sondern ein tolles, freudiges und artgerechtes Leben in einer Familie führen kann.

Wichtig ist: Ein Tier ist ein Lebewesen, dass man nicht verschenkt, sondern gewissenhaft in seine Familie aufnimmt. Einen Säugling würdet ihr ja auch nicht Jemandem einfach unter den Weihnachtsbaum legen und dann mal schauen wie der damit klar kommt, oder?!
http://www.peta.de/tieresindkeineweihnachtsgeschenke

3.) Gemeinsam Spenden

Die meisten Geschenke werden heutzutage über das Internet bestellt und vor einiger Zeit habe ich euch von dem Boost - Project berichtet. (Post: Charity Shopping) Kurze Zusammenfassung: Nach Anmeldung shoppt man über den Boost Browser und von dem ausgegebenen Geld wird automatisch ein Prozentsatz auf dem Boost Konto gutgeschrieben, ohne dass man mehr Geld ausgeben muss. Somit kann man also gleichzeitig eine Spendensumme sammeln und Geschenke bestellen, ohne extra Geld auszugeben. An Weihnachten kann man dann gemeinsam entscheiden an welche Organisation/en das Geld gehen soll. https://www.boost-project.com/de

4.) Weihnachten im Schuhkarton

Dieses Projekt ist sehr bekannt. Es wird von vielen Schulen unterstützt, doch auch privat kann man gemeinsam mit der Familie ein Geschenkkarton für ein benachteiligtes Kind zusammenstellen. Vor allem wenn man dieses Projekt zusammen mit seinen Kindern macht lernen diese dabei, dass anderen Menschen zu Helfen sehr viel Freude bereiten kann, das nicht jedes Kind auf der Welt einen riesigen Berg an Geschenken bekommt und wie wertvoll es ist ein schönes Weihnachtsfest in einer sicheren, geborgenen und glücklichen Umgebung feiern zu können. Genaue Infos zu Größe, Inhalt und Abgabestellen der Geschenkkartons findet ihr hier: http://www.geschenke-der-hoffnung.org/

Freitag, 5. Dezember 2014

Drei Wege zu einem nachhaltigen Weihnachtsbaum.

Das Fest der Liebe steht wieder einmal vor der Tür und wohl keiner will aus Liebe zur Natur auf einen schönen Weihnachtsbaum verzichten. Doch ein Glück gibt es auch hier einige Alternativen / Wege, wie man zu einem umweltfreundlichen Kompromiss kommen kann.

1.) Nicht nur wichtig für die Umwelt, sondern auch für unsere eigene Gesundheit ist, dass die Bäume nicht mit Chemie vollgesprüht werden, in Form von Pestiziden o.Ä.. Deshalb lohnt es sich beim Kauf darauf zu achten, dass er aus einer ökologischen Land- und Waldwirtschaft oder regionalem Anbau stammt. Hierzu kann man zum Beispiel bei dem Händler seines Vertrauens nachfragen wo die Tannen herstammen oder auf Siegel wie das FSC Siegel oder das "Euro Blatt" achten. Außerdem gibt es eine Liste von Robin Wood, einer Organisation die sich für ökologische Land- und Waldwirtschaft einsetzt, auf denen Händler in den verschiedenen Bundesländern vermerkt sind, die ökologische Weihnachtsbäume verkaufen.

2.) Der Online Verkäufer "Bio Weihnachtsbaum Versand" bietet den Versand von Weihnachtsbäumen aus ökologischem Anbau an. Hier hat man natürlich den Aspekt des Transportes, der auch umweltbelastend ist, jedoch ist es eine sehr gute Alternative, falls kein ökologischer Weihnachtsbaumhändler in der eigenen Nähe zu finden ist. Des Weiteren sind die Tannen meiner Meinung nach recht günstig, wobei es auch nur Größen zwischen 1,60m und 1,70m gibt und man kann den Baum nicht umtauschen, da es sich um ein Naturprodukt handelt und somit die Form und Farbe nicht bemängelt werden kann. Außerdem muss man den Baum bis zum 14. Dezember bestellen. Dafür sind die Bäume sowohl mit einem Bio Siegel als auch mit dem "Euro Blatt" gekennzeichnet. (Auch zu finden auf der Liste von Robin Wood)

3.) Der dritte Weg ist wohl der umweltfreundlichste aber auch am meisten mit Skepsis betrachtete Weg: Ein künstlicher Weihnachtsbaum. Ja, ich gebe auch zu, dass ich bisher recht skeptisch war ob die denn auch wirklich gut aussehen. Doch ich wurde überzeugt. Bei Online Shops wie z.B. Otto gibt es welche die extrem echt aussehen und sehr gute Bewertungen bekommen haben. Wer dennoch sich die Tanne in "echt" aussuchen will kann in Baumärkten wie Obi oder Hagebau was Gutes finden. So findet das Weihnachtsbaum - Aussuchen zwar nur alle 5 - 10 Jahre statt, jedoch schont es extrem die Umwelt und den Geldbeutel, denn auch wenn der künstliche Baum einmalig mehr kostet, holt man das Geld mit Sicherheit in den nächsten Jahren wieder rein. Zudem hat es den Vorteil, dass auch Allergiker einen tollen Baum haben können ohne rote Augen zu kriegen und man braucht nach der Weihnachtszeit weniger Putzen und Saugen, da er kaum bis gar nicht nadelt. Des Weiteren lassen sie sich schnell und leicht zusammenbauen und gut den Rest des Jahres verstauen. Es lohnt sich auf jeden Fall sich mal künstliche Bäume anzusehen, vielleicht überzeugt einer ja.