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Dienstag, 9. Dezember 2014

Gutes tun zu Weihnachten.

Ich verbinde mit Weihnachten am meisten das Gefühl der Freude und das Beschenken der Liebsten. Und mit folgenden Tipps können diese Geschenke Umwelt- und Tierfreundlich sein und die Freude ganz leicht geteilt werden.

1.) Zeitungspapier statt Geschenkpapier

Geschenke in Zeitungspapier zu verpacken machen meine Familie und ich nun schon seit 2 Jahren. Vor allem weil wir es sehr schwachsinnig finden teures, beschichtetes Geschenkpapier zu kaufen, wenn man doch massenweise Papier jeden Tag im Briefkasten hat und beides sowieso am Ende gemeinsam im Müll landet. Außerdem haben wir dabei festgestellt, dass wenn wirklich alle Geschenke in Zeitungspapier eingepackt sind das richtig gut aussieht und der geschmückte Weihnachtsbaum noch viel mehr betont wird. Es ist also eine win - win - win Situation, denn es gewinnen gleichzeitig das Portemonnaie, der Weihnachtsbaum und die Natur. 

2.) Keine Tiere zu Weihnachten verschenken.

Dies ist eine besondere Bitte von mir an alle da draußen. Tausende Haustiere die zu Weihnachten unterm Baum als Geschenk lagen, werden nach den Feiertagen in Tierheimen abgegeben oder schlimmer noch ausgesetzt, weil die Halter mit ihrem süßen, kleinen Geschenk überfordert sind. Natürlich ist es toll seiner Tochter den lang gehegten Wunsch von einem Hundewelpen an Weihnachten zu erfüllen, aber auf keinen Fall ungeplant! Man sollte sich vorher in Ruhe und lange Gedanken machen ob man die Anforderungen eines Haustiers wirklich erfüllen kann.

Darf ich ein Haustier in der Wohnung halten? Wie viel Zeit hat die Familie für den Hund? Kann ich die Kosten (Hundeschule, Futter, Tierarzt, etc) tragen? Welches Haustier passt zu meiner Familie? Kümmert sich meine Tochter/ mein Sohn / Ich / mein Partner nachher wirklich gewissenhaft um das Tier? Passt ein Haustier in unsere zukünftige Lebensplanung?

All diese Fragen sollten klar im vorraus beantwortet werden. Des Weiteren ist es besser wenn die ganze Familie sich (am besten in einem Tierheim) zusammen den Hund aussucht und sich beraten lässt wie groß dieser wird und welche Anforderung die Rasse hat. Nur so kann man sicherstellen, dass das Tier nicht nur über die Feiertage ein Spielgefährte für das Kind ist und anschließend abgeschoben wird, sondern ein tolles, freudiges und artgerechtes Leben in einer Familie führen kann.

Wichtig ist: Ein Tier ist ein Lebewesen, dass man nicht verschenkt, sondern gewissenhaft in seine Familie aufnimmt. Einen Säugling würdet ihr ja auch nicht Jemandem einfach unter den Weihnachtsbaum legen und dann mal schauen wie der damit klar kommt, oder?!
http://www.peta.de/tieresindkeineweihnachtsgeschenke

3.) Gemeinsam Spenden

Die meisten Geschenke werden heutzutage über das Internet bestellt und vor einiger Zeit habe ich euch von dem Boost - Project berichtet. (Post: Charity Shopping) Kurze Zusammenfassung: Nach Anmeldung shoppt man über den Boost Browser und von dem ausgegebenen Geld wird automatisch ein Prozentsatz auf dem Boost Konto gutgeschrieben, ohne dass man mehr Geld ausgeben muss. Somit kann man also gleichzeitig eine Spendensumme sammeln und Geschenke bestellen, ohne extra Geld auszugeben. An Weihnachten kann man dann gemeinsam entscheiden an welche Organisation/en das Geld gehen soll. https://www.boost-project.com/de

4.) Weihnachten im Schuhkarton

Dieses Projekt ist sehr bekannt. Es wird von vielen Schulen unterstützt, doch auch privat kann man gemeinsam mit der Familie ein Geschenkkarton für ein benachteiligtes Kind zusammenstellen. Vor allem wenn man dieses Projekt zusammen mit seinen Kindern macht lernen diese dabei, dass anderen Menschen zu Helfen sehr viel Freude bereiten kann, das nicht jedes Kind auf der Welt einen riesigen Berg an Geschenken bekommt und wie wertvoll es ist ein schönes Weihnachtsfest in einer sicheren, geborgenen und glücklichen Umgebung feiern zu können. Genaue Infos zu Größe, Inhalt und Abgabestellen der Geschenkkartons findet ihr hier: http://www.geschenke-der-hoffnung.org/

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