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Donnerstag, 26. März 2015

Bio Plastik - ein Retter der Welt

Bei einem ausgedehnten Spaziergang am heimischen Strand in der Bretagne kam einem Mann eine Idee, die vielleicht in Zukunft einen großen Beitrag zur Rettung unserer Welt bedeuten kann.

Remy Lucas ist ein französischer Ingenieur, dessen Familie schon immer einen guten Bezug zu Algen hatte. So sagte er in einem Interview, dass bereits seine Großmütter Algen genutzt haben um ihre Felder zu düngen. Durch diese Erinnerung, zusammen mit seiner beruflichen Erfahrung kam er dann auf die Idee aus braunen Algen einen Plastik Ersatz herzustellen. Die genaue Zusammensetzung dieses Prozesses ist natürlich streng geheim. Aber das was zählt ist, dass es funktioniert! Seine Produkte sind zu 100% aus biologisch abbaubaren Stoffen zusammengesetzt, sodass der Zersetzungsprozess sehr schnell ist. Dabei kann er sogar je nach Produkt diesen Zersetzungsprozess bis zu einem gewissen Grad anpassen. Der große Vorteil an Algen ist, dass man für ihre Züchtung einfach nur Meer und Sonnenlicht benötigt. Keine Pestizide, keine Chemikalien, nur die reine Natur. Somit ist auch die Wertschöpfungskette dieser Produkte komplett umweltfreundlich und günstiger als der Abbau von Erdöl, das zu einem großen Teil für das normale Plastik notwendig ist.

Als ich von diesem Mann und seiner großartigen Erfindung gehört habe, war ich sehr beeindruckt. Durch Leute wie ihn, die ihr Wissen und den Willen etwas ändern zu wollen nutzen und damit etwas erreichen, schöpfe ich an Hoffnung, dass wir unseren Planeten doch noch retten können!
Ich hoffe die Politik und die Industrie investieren in Zukunft kräftig in diese Idee, sodass wir irgendwann an den Punkt kommen, dass alle Kunststoffprodukte aus Algen hergestellt werden.


-> Youtube - FUTUREMAG Arte: Kunststoffersatz aus Algen
->
Algopack

Mittwoch, 11. März 2015

Der Ruf der Wale - eine wahre Geschichte

Drei Wale, eine Menge Eis und noch viel mehr Menschen.

Der Film "Der Ruf der Wale", aus dem Jahr 2012, handelt im Jahr 1988 und von vielen verschiedenen Personen die alle gemeinsam versuchen drei Grauwale in Alaska vor dem sicheren Tod zu retten. Diese sind durch das dicke Eis eingesperrt, da es zu dick ist um es zu durchbrechen und zu weitläufig ist um ohne Luft darunter hindurch zu schwimmen. Dieses Drama bemerkt der Journalist Adam Carlson und aus einem kleinen Bericht in den Medien wird bald eine große Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Kulturen, Persönlichkeiten und sogar Ländern. 

Der Film beruht dabei auf einer wahren Begebenheit, die von Tom Rose in dem Buch "Freeing the Whales" festgehalten wurde.

Dabei orientiert sich der Film auch wirklich sehr gut an der Realität, was ihn besonders wertvoll macht und garantiert für Gänsehaut sorgt. Außerdem regt er auch zum Nachdenken an, denn viele verschiedene Charaktere durchlaufen während des Filmes auch eine Art "um denk Prozess". Wie zum Beispiel die Greenpeace Aktivistin Rachel Kramer (gespielt von Drew Barrymore), die sich von einer sehr radikalen Position zu mehr Toleranz hin entwickelt oder der Öl Konzern Leiter J.W. McGraw dem im Laufe des Filmes die Umwelt immer mehr ans Herz wächst.

Besonders schön finde ich an dem Film auch, dass er zeigt (was auch wirklich so war) das auch feindliche Fraktionen friedlich und aktiv zusammenarbeiten können, wenn sie ein gemeinsamen, wichtiges Ziel haben. Und dieses gemeinsame, wichtige Ziel heißt: unsere Umwelt, bzw in diesem Fall diese kleine Wal Familie. Und auch wenn die Animation der Wale durchaus bemerkbar ist, wird dennoch in dem Film klar, wie schön und wertvoll diese Tiere sind.

Wer Lust auf eine wahre handfeste Story, tolle Schauspieler, ein wenig Drama gemischt mit Romantik sowie Spannung, packenden Szenen und etwas Umwelt / Tierschutz hat, für den ist dieser Film mehr als empfehlenswert! 

Seit heute einer meiner neuen Lieblingsfilmen!