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Dienstag, 28. April 2015

Wasserstoffantrieb - Der Weg in die Zukunft?

http://insideevs.com/
Im Jahr 2015 will der Autohersteller Toyota das erste Wasserstoff betriebene Auto auf den Markt bringen, den Toyota Mirai.

Der Wasserstoffantrieb, bei dem die chemische Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff (Knallgasreaktion) als Antrieb genutzt wird. Dies gilt als die große Chance für die Umwelt, da bei diesem Prozess nichts als Wasserdampf entsteht. Doch auch wenn das eine einfache und scheinbar "perfekte" Lösung wäre gibt es da einige Vor- und Nachteile die zu bedenken sind.

Neben seiner umweltfreundlichen Grundlage hat das Wasserstoffauto den Vorteil, dass es im Gegensatz zu den Elektroautos, die mit einer "Ladung" Strom nur eine recht kurze Strecke zurücklegen können, mit einer "Ladung" eine Reichweite bis zu 500 Km erreichen kann.
Zudem ist das Tanken innerhalb von wenigen Sekunden erledigt.
Mit dem Wasserstoffantrieb würde es keinen Feinstaub und weniger CO2 Emissionen durch Autos geben. Außerdem würden wertvolle Rohstoffe wie Erdöl geschont werden.
Für mich auch ein riesiger Vorteil dieser Technologie: Man stelle sich vor dieser Antrieb könnte auch für Frachtschiffe verwendet werden! Das würde noch mehr Erdöl sparen und bei Unfällen auf See würde weniger Öl ins Meer geraten.

Allerdings gibt es auch ein paar Nachteile. Die Wasserstoffautos benötigen bisher in ihren Brennstoffzellen Platin. Dieses Edelmetall ist nicht nur sehr teuer, sondern auch ein begrenzter Rohstoff. Wenn nun die Produktion in großem Maße ausgelegt werden würde, würde dies nicht nur sehr viel Geld beanspruchen, sondern auch auf Dauer auch die kompletten Platinressourcen. Allerdings sind die Wissenschaftler schon dabei den Platingehalt in den Brennstoffzellen zu minimieren.
Ein weiteres Problem ist, dass Wasserstoff in der Natur nur gebunden vor kommt, somit braucht es zur Herstellung auch einen Energieaufwand. Bei dieser Herstellung behaupten einige Wissenschaftler könnte genauso viel CO2 freigesetzt werden, wie durch das Fahren mit den Autos eingespart werden würde. Deshalb bezeichnen viele Umweltschützer diesen Antrieb auch als "Placebo für die Umwelt."

Grundsätzlich finde ich die Idee und den Fortschritt der Technologie sehr spannend. Auch wenn es noch nicht die optimale Lösung ist, so zeigt es doch, dass die Autoindustrie in die richtige Richtung arbeitet. Und wenn diese Idee weiter entwickelt wird kann, meiner Meinung nach, eine echte Alternative daraus für Mensch und Umwelt entstehen.



http://www.toyota.de/innovation/mirai.json )

Dienstag, 14. April 2015

Krombacher - Für unsere Perle: die Natur

Nun schon mehr als 13 Jahre lang engagiert sich Krombacher für den Schutz des Regenwalds. Ich habe mich gefragt was das "saufen für den Regenwald" dem Regenwald und Krombacher unterm Strich so bringt.

Laut der Werbung schützt man mit dem Kauf einer Kiste Krombacher, einen Quadratmeter Regenwald. Da so ein qm jedoch gar nicht so teuer ist wie viele Denken, reicht es wenn Krombacher pro Kiste 5-8 Cent des Gewinns abzieht und der Regenwald Stiftung zukommen lässt. Das wirkt vielleicht auf den ersten Blick sehr wenig aber auf Dauer kam ein Kapital von fast 4 Mio Euro dabei heraus. Dadurch konnte bisher die Regenwald Stiftung eine Fläche von 9.700 Hektar kaufen, also langfristig schützen. Zudem wurde eine Solaranlage im Dezember 2009 in Betrieb genommen, die dem Projekt den nötigen, nachhaltigen Strom liefert. Des Weiteren werden durch das eingenommene Geld Ranger ausgebildet und mit allem Notwendigen ausgestattet, sodass diese die Wälder aktiv schützen können.

Doch wer jetzt denkt das Krombacher viel tut und außer ein wenig Anerkennung nichts bekommt der hat falsch gedacht. Durch die Aktion gab es bei Krombacher eine Umsatzsteigerung von ca. 8,1 %, sodass der Jahresumsatz um ein vielfaches stieg. Krombacher hat nun nicht nur mehr Geld, sondern auch noch einen tollen "grünen" Ruf, den keine andere Brauerei Krombacher so schnell streitig machen kann.

Diese Art von Marketing nennt man auch Cause Related Marketing. Und ich finde diese Art von Marketing und Greenwashing eine sehr gute Sache. Beide Seiten profitieren davon und durch eine hohe Umsatzsteigerung und eine Erhöhung des Jahresumsatzes, lassen sich vielleicht viele Unternehmen dazu motivieren soziale oder ökologische Projekte zu unterstützen.

Dienstag, 7. April 2015

Erfahrungsbericht - Momox und Rebuy

Hallo ihr Lieben!

In den Semesterferien hatte ich viel Zeit und diese habe ich mit meiner Schwester zusammen genutzt um ein wenig auszumisten und ungebrauchtes zu verkaufen. Dabei vielen vor allem Bücher an.
Für den Outdoor Flohmarkt war das Wetter bisher noch nicht besonders geeignet, deshalb haben wir nach Alternativen dazu gesucht und sind recht schnell auf die Online Ankaufsportale Rebuy und Momox gestoßen.

Der erste "Rutsch" ging an Momox, da diese Plattform die von uns eingegebenen Bücher für mehr Geld angekauft hat. Die Eingabe und das Versenden ging super einfach und schnell. Es war nur etwas schwierig den Mindestankaufswert von 10€ zu erreichen, da wir viele alte Bücher dabei hatten, die nicht mehr allzu viel Geld eingebracht haben. Natürlich haben wir die Bücher vorher alle auf Sauberkeit und Zustand kontrolliert und nur die eingeschickt die unserer Meinung nach noch in Ordnung waren. Insgesamt hat Momox sein Versprechen gut eingehalten. Die meisten Bücher wurden angenommen und der Festpreis wurde auch eingehalten. Nur zwei Bücher wurden wegen starker Verschmutzung abgelehnt. Der einzige Punkt, der mir nicht so gut gefallen hat war, dass man die Rücksendung der abgelehnten Bücher selbst bezahlen muss, wenn man dies nicht möchte kann man sie jedoch kostenfrei von Momox recyclen lassen. Alles in allem waren wir also ganz zufrieden mit Momox!

Der zweite "Rutsch" Bücher ging nun an Rebuy. Auf diese Plattform bin ich schon vor ein paar Wochen gestoßen, denn da habe ich versucht eine Alternative zu Amazon zu finden. Dort bestelle ich immer meine DVDs für meine Sammlung, doch es ist ja nicht gerade unbekannt, dass dieser Anbieter nicht besonders freundlich zu Mensch und Umwelt ist. In Rebuy habe ich wirklich eine gute Alternative gefunden, die Dinge dort sind zwar gebraucht aber alle in einem sehr, sehr guten Zustand, sodass es nicht weiter auffällt. Zudem sind sie deshalb auch günstiger. Das ist wiederum gut für die Umwelt und mein Geldbeutel. Zudem kann man bei Rebuy beim Kauf auch boosten.
Nun aber zurück zum Ankauf: Ich empfehle euch wirklich die verschiedenen Plattformen miteinander zu vergleichen, denn es kommt wirklich auf das Buch drauf an, welche Plattform mehr bietet. Bei unserer zweiten Kiste Bücher hatte Rebuy die Nase vorn. (Auch hier muss ein Mindestankaufspreis von 10€ erreicht werden.) Zudem haben wir auch ein paar (sehr) alte Handys mit an Rebuy verkauft, es war zwar kein Vermögen was wir dafür bekommen haben, aber besser als das sie einfach nur ungenutzt rumliegen.
Sehr gut an Rebuy finde ich, dass alles was abgelehnt wird kostenfrei zurückgesendet werden kann.

Grundsätzlich kann ich beide Plattformen empfehlen. Sie sind seriös und man bekommt auch wirklich den festgelegten Preis. Man kann sich darum streiten ob man auf dem Flohmarkt mehr für die Dinge bekommen würde, doch da kommt es, meiner Meinung nach, auch darauf an was es für Dinge sind und wie hoch die Standgebühr auf dem jeweiligen Flohmarkt ist.