Seiten

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Zahnpasta im Ökotest

Hallo! Habt ihr euch schon einmal Gedanken über die Nachhaltigkeit von Zahnpasta gemacht? Ich auch nicht, bis vor ein paar Tagen. Ich hatte schon längere Zeit Probleme mit einer starken Empfindlichkeit bei süßem Essen wie Schokolade oder Honig, weshalb ich mir bewusst eine Zahnpasta gegen diese Symptome gekauft habe: Sensodyne. Die hat mir allerdings kaum geholfen, aber da ich weder Zeit und Lust hatte mich weiter damit zu beschäftigen bin ich zunächst dabei geblieben. 
Vor einigen Tagen allerdings bin ich durch Zufall, weil meine Zahnpasta leer war und ich auf eine andere vorhandene im Bad zurückgreifen musste, auf die Odol-Med-3 Original Zahnpasta gestoßen und innerhalb von drei Tagen habe ich einen riesigen Unterschied gemerkt was meine Empfindlichkeit gegenüber Zucker anging. Ich kann jetzt endlich wieder Schokolade genießen! 

Aber in dem Moment, als ich darüber nachgedacht habe, dass ich euch gerne von diesem tollen Erlebnis erzählen möchte ist mir eine weitere Frage in den Sinn gekommen: Kann Zahnpasta nachhaltig sein? Und wenn ja, wie fällt das Ergebnis für meine neue Lieblingszahnpasta wohl aus? Das habe ich natürlich erstmal recherchiert und bin auf folgende Infos gestoßen: Öko Test hat tatsächlich mal Zahnpasten auf ihre Nachhaltigkeit getestet. Insgesamt wurden 38 Zahnpasten getestet, wovon sogar ganz 19 die Note "sehr gut" erhielten, wie unter anderem die Alterra Zahncreme Bio-Minze. Die Kriterien für den Test waren unter anderem gesundheitsgefährdende Stoffe wie Fluorid oder Natriumlaurylsulfat, Parabene oder PEG/PEG-Derivaten. Aber auch der Zusatz von Zink wurde abgewertet, wenn auf dem Produkt nicht gekennzeichnet war, dass es nicht für Kinder geeignet ist und überflüssige Umkartons bemängelte Öko-Test ebenfalls mit einer Note Abzug.
Leider hat meine neue Lieblingszahnpasta nicht besonders gut abgeschnitten. Im Gegenteil, gemeinsam mit sechs anderen Pasten ist sie mit "ungenügend" durchgefallen, weil sie sowohl Fluorid enthält, als auch andere der oben genannten Schadstoffe enthält. Dafür hat sie keinen unnötigen Umkarton, doch das rettet sie leider für diesen Test nicht. Die besten Bio Zahnpasten nach Ökotest sind unter anderem die Weleda Zahncreme (Platz 1), SANTE Dental med Zahncreme, alviana Zahncreme, lavera Zahncreme, Apeiron Kräuter-Zahcreme und die Dr. Hauschka Zahncreme. Wobei hier zu sagen ist, dass einige von diesen Pasten ebenfalls Fluorid enthalten. Bei diesem Stoff scheiden sich nämlich die Geister. Einerseits kann er nicht als "gesund" bezeichnet werden, andererseits gibt es für ihn noch keinen gleichwertigen Ansatz, der so gut vor Karies und Empfindlichkeit an Zähnen vorbeugen kann. Außerdem ist die Menge entscheidend. Damit Fluorid wirklich negative Auswirkungen auf einen Körper hat müsste man schon mehr als eine ganz Tube am Tag von der Zahnpasta zu sich nehmen. 

Abschließend muss ich zugeben, dass auch wenn meine neue Zahnpasta durchgefallen ist, ich sie dennoch weiter verwenden werde, da sie mir einfach sehr gut hilft. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass ich bei gegebener Zeit mal eine von den sehr gut bewerteten Bio Zahnpasten ausprobieren werde. 
Vielleicht seit ihr ja sowieso auf der Suche nach einer neuen Zahnpasta und wollt euch bewusst auf das Kriterium der Nachhaltigkeit konzentrieren. Oder vielleicht wollt ihr auch mal schauen wie eure Zahnpasta so abgeschnitten hat.
Dann schaut doch einfach mal bei Öko Test vorbei unter:

Dienstag, 6. Dezember 2016

Let's work together - Social Impact Labs

goodimpact.org
In den letzten Wochen und Monaten habe ich innerhalb eines Praktikums festgestellt, dass der Klimawandel und die ganzen gesellschaftlichen Herausforderungen die es in der Gegenwart gibt und in Zukunft vermehrt geben wird, vielleicht doch nicht unser Ende bedeuten müssen. Denn schaut man mal genauer hin, gibt es viele Menschen die richtig coole Ideen haben, mit denen sie nicht nur Geld verdienen können, sondern auch aktiv die Zukunft positiv beeinflussen könnten. Doch selbst mit einer guten Idee, ist die Umsetzung nicht garantiert. Der Weg in die Selbstständigkeit und in den Markt ist alles andere als einfach und gerade deshalb benötigt es viel Unterstützung und Zusammenarbeit um Visionen wie eine Klima-neutrale Gesellschaft, Artenvielfalt oder soziale Gerechtigkeit zu erreichen.

Ein Konzept, welches genau an diesem Punkt ansetzt, ist das der "Social Impact Labs". Diese werden von dem Unternehmen "Social Impact" geführt und bieten Gründern einen Raum, indem effizientes Co-Working ermöglicht wird, ein starkes Netzwerk aufgebaut werden kann, Events für Gründer stattfinden und eine gezielte Beratung in Anspruch genommen werden kann. Diese Labs gibt es bereits in Berlin, Hamburg, Frankfurt, Leipzig, Duisburg und Potsdam. 
Wenn man nun also eine sozial-innovative Idee hat und mit dem Unternehmen noch nicht am Markt gestartet ist oder ein kreatives und unternehmerisches Talent hat, welches ausgebaut werden kann, der kann sich über die Internetplattform im Lab seiner Wahl für verschiedene Programme bewerben, die auf der Homepage von Social Impact einzusehen sind. Es gibt zum Teil auch Stipendien für einige Programme, welche man ergattern kann.Wie beispielsweise das Projekt "Ankommer.-Perspektive Deutschland". Im Vordergrund dieses Projektes steht die Integration von geflüchteten Menschen durch die Entwicklung und Implementierung von neuen Modellen und Strategien. Im Rahmen eines achtmonatigen Stipendiums können dann die ausgewählten Teilnehmer und Teilnehmerinnen ein umfassendes Qualifizierungsprogramm in den Social Impact Labs durchlaufen.
Es gibt viele verschiedene, coole Projekte in den Social Impact Labs und ein Blick auf die Homepage lohnt sich auf jeden Fall! 

Ich finde dieses Konzept super spannend und vor allem sehr wichtig für die Zukunft. Denn wenn wir gemeinsam an den guten Ideen unserer Mitmenschen arbeiten, könnten wir irgendwann wirklich in einer Welt leben, in der es sowohl sozialen, als auch ökologischen Mehrwert in verschiedenen Bereichen des Marktes geben kann. 

Infos: