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Freitag, 15. Dezember 2017

buch7.de - Bücher kaufen und Gutes tun

Weihnachten steht vor der Tür und die Suche nach Geschenken wird immer kniffliger. Viele von Euch haben bestimmt Freunde und Familienmitglieder die gerne lesen - also warum nicht ein gutes Buch verschenken zusammen mit einem Wohlfühlpaket, bestehend aus einem leckeren, einem neuen Lesezeichen, selbst gebackenen Keksen und einer gemütlichen Wolldecke? Ein einfaches, aber persönliches Geschenk. Und nun stellt Euch vor, ihr könntet demjenigen auch noch sagen, dass das Buch eine "soziale Seite" hat. Damit meine ich, dass ihr es auf einer ganz besonderen Buch Anbieter Seite gekauft habt: buch7.de!

buch7buch7 ist eine komfortable Alternative, der man kaum anmerkt, dass es sich eigentlich um ein soziales Projekt handelt. Ganze 75 Prozent ihres Gewinns spendet die Buchhandlung an soziale, ökologische oder kulturelle Projekte. Wie das Geld genau aufgeteilt wird, ist auf der Website transparent aufgelistet. Insgesamt wurden schon 190.550 Euro gespendet. Benedikt Gleich, der Gründer dieser Seite stellte sein Unternehmen beim Social Entrepreneurship Camp der Hilfswerft gGmbH an der Universität in Augsburg vor und sagte, dass die Gründung seines sozialen Online-Buchhandels nicht immer einfach war, aber auch, dass er es immer wieder tun würde.

Ich finde buch7 ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie man einfache Konsumgüter dazu benutzen kann um Gutes zu tun. Jeder Kauf bringt die sozialen Projekte voran und uns alle in kleinen Schritten näher in Richtung Nachhaltigkeit & Menschlichkeit. Auf jeden Fall unterstützenswert und eine super Alternative!

Freitag, 8. Dezember 2017

Die Nachhaltigkeits-Krise

Zwischen April und November diesen Jahres habt ihr auf diesem Blog nur sehr wenig von mir gehört und das hatte einen Grund, den ich euch heute erklären möchte.

Tatsächlich steckte ich bis zum Hals in einer Nachhaltigkeits-Krise. Durch meine Arbeit und mein Studium habe ich mich im letzten Jahr täglich mit der Thematik der Nachhaltigkeit auseinander gesetzt und begann zu Zweifeln. Fragen wie "Hat das Alles einen Sinn?", "Kann ich alleine überhaupt etwas ausrichten" und "Eigentlich kann es mir doch auch egal sein oder nicht?" wurden plötzlich in meinem Kopf immer lauter. Besonders die Tatsache, dass es so viele Probleme auf der Welt gibt und es eine zu große Anzahl von Akteuren gibt, die so tun als wären sie nachhaltig, es aber nicht sind (und das auch gut genug wissen) hat mich auf Dauer nicht nur wütend gemacht, sondern auch an dem ganzen Thema zweifeln lassen. Was soll ich kleiner Mensch schon tun, wenn doch eigentlich immer mehr zu tun ist, als ich alleine kann? Besonders auf einer Ebene, der zwischenmenschlichen, gab es Momente in denen ich einfach keine Lust mehr auf Nachhaltigkeit hatte.
Mein Umfeld ist was diese Thematik angeht vollkommen bunt gemischt. Einerseits habe ich Freunde und Bekannte, die keinen Wert auf Nachhaltigkeit legen, dann wiederum welche, die es interessant finden aber nur zum Teil danach leben und die, ich nenne sie jetzt mal die Hardcore Ökos, die selbst von sich behaupten "nachhaltig" zu sein. Und um ehrlich zu sein, hat mich diese letzte Gruppe der Personen am meisten gegen die Nachhaltigkeit aufgebracht.

Jeder von Euch kennt sie sicherlich, diese mit dem Finger auf andere Personen zeigenden Menschen, die den ganzen Tag nur Wörter wie bio, vegan und fair benutzen und dabei scheinbar völlig vergessen, dass ein guter Mensch zu sein mehr bedeutet als nur fair produzierte Kleidung zu tragen und es mehr Werte im Leben gibt als nur Nachhaltigkeit. Freundlichkeit und Höflichkeit bleiben bei diesen Leuten leider häufiger auf der Strecke, als ein Einkäufer Plastiktüten verwenden kann. Diese oft sich selbst als "Gutmenschen" ansehenden Menschen, betrachten sich selbst als etwas besseres, weil sie ja angeblich ganz toll nachhaltig und fair leben und deshalb "genug tun".
Aber ich frage mich, ist es nicht ebenso verwerflich mit dem Finger auf eine allein erziehende Mutter zu zeigen, die statt dem Bio Obst das konventionelle Obst kauft, ohne zu wissen, dass sie die Kleidung ihrer Kinder immer auf Flohmärkten oder Second-Hand-Läden kauft um die Umwelt zu schonen, nur weil sie deshalb nicht 100% nachhaltig ist, wie die Tatsache Kleidung von ausgebeuteten Näherinnen von großen Modefirmen zu kaufen?

Das Problem dahinter ist: Niemand kann in unserer heutigen Gesellschaft und in Ländern wie Deutschland komplett nachhaltig sein. Das ist einfach nicht möglich. Denn vieles was nachhaltig scheint, ist es nicht und es gibt zu viele Situationen im Alltag, in denen man nicht beeinflussen kann wie nachhaltig diese ist. Man kann eben nicht aufhören zu Atmen um Co2 einzusparen.
Anderen Personen einzureden, dass sie etwas schlechteres sind oder ein schlechtes Gewissen haben müssen, weil sie nicht komplett nachhaltig leben ist also nicht nur asozial, sondern auch heuchlerisch. Unsere Welt braucht mehr als nur faire Kleidung und nachhaltig angebauten Kaffee. Das was wir wirklich brauchen ist Mitgefühl, Vertrauen und vor allem Menschlichkeit. Wenn ich einer alten Frau bei ihrem Einkauf helfe oder mich im Wartezimmer nett mit dem Rentner neben mir unterhalte, weil er nach menschlichem Kontakt sucht, ist das mindestens genauso viel Wert, wie das Verzichten auf Plastiktüten beim Einkauf. Ich möchte nicht in einer nachhaltigen Welt leben, in der man mit dem Finger auf Menschen zeigt die keine Bio Produkte kaufen, weil sie nur halbtags arbeiten damit sie sich um ihre pflegebedürftigen Eltern kümmern können und deshalb zu wenig verdienen um immer und alles in Bio Qualität zu kaufen.
Ich wünsche mir eine Welt, in der nicht von außen geurteilt wird, ohne ein Blick hinter die Kulissen zu werfen.
Ich wünsche mir eine Welt, in der die Menschlichkeit an erster Stelle steht und nicht bloß die Nachhaltigkeit. Denn wenn Menschlichkeit im Vordergrund stünde, wären viele Probleme der Nachhaltigkeit schon längst von alleine gelöst. Dann müsste beispielsweise keiner explizit als fair gehandelte Ware bezeichnete Produkte kaufen, weil das dann der Standard wäre.

An alle "Gutmenschen" da draußen mit nachhaltigen Klamotten und fairem Kaffee, wie viel Gutes habt ihr heute wirklich schon getan? Für die Menschen in eurer Nähe, für den Nachbar oder die Tante? Und wem habt ihr heute schon weh getan in dem ihr ihn verurteilt habt für vermeintlich schlechtes (nicht nachhaltiges) Verhalten ohne die Geschichte, den Hintergrund oder die restlichen Tätigkeiten dieser Person zu kennen? Ich bewundere eure nachhaltige Lebensweise, ganz ehrlich, aber bitte hört auf von euch auf andere zu schließen. Denn nicht jeder kann, auch wenn er wollte. Zwingt anderen nicht eure Lebensweise und eure Meinung auf, denn damit erreicht ihr in vielen Fällen das Gegenteil von dem was ihr möchtet.

Und an alle nicht "Gutmenschen": Das hier soll kein Aufruf dazu sein nicht auf Nachhaltigkeit zu achten. Im Gegenteil, tut alles was ihr könnt und seid stolz darauf. Mit jeder Kleinigkeit die ihr für die Umwelt und unsere Gesellschaft tut, kommen wir dem großen Ziel einer nachhaltigen Gesellschaft näher. Lasst euch von Niemandem einreden, dass ihr schlechte Menschen seid, denn das zeigt sich nicht anhand eurer Kleidung oder den Bio Produkten die ihr kauft, sondern im täglichen Umgang mit der Umwelt und den darin lebenden Menschen.

Wenn Jeder sein Bestes gibt, ist der Idealzustand nicht mehr fern.

Ich habe mich zurück auf die kleinen Schritte in Richtung Nachhaltigkeit besinnt und den Glauben daran wiedergefunden, dass jeder Schritt und jede Tat zählt und mich damit aus meiner Nachhaltigkeits-Krise befreit. Ich tue was ich kann, ich gebe mein Bestes und das ist gut so. Und genau das möchte ich euch allen da draußen mit auf den Weg geben. Nachhaltigkeit ist wichtig, aber es ist nicht das Wichtigste überhaupt.

Donnerstag, 23. November 2017

Aktion #BOCKAUFBUNT

Quelle: https://www.dasding.de/musicondemand/
Fotos-von-Culcha-Candela/-/id=464014/did=
335442/i8u14b/index.html
Ich war vor kurzem auf einem Culcha Candela Konzert - das war einfach der HAMMA! Die Musik & Show war La Bomba, der DJ hat den Tune zurückgebracht und die Meute spielte verrückt. Es war das absolute Erlebnis.

Aber diese Band wäre nicht Culcha Candela, wenn nicht auch noch eine coole Message dabei gewesen wäre - bei dem Konzert konnte man ein Benefiz Album kaufen, dessen Einnahmen für den Bau einer Schule in einem Entwicklungsland genutzt wird. Aber das war natürlich nicht Alles. Die Culchas haben am Ende des Konzerts zu Toleranz und zum Miteinander statt gegeneinander aufgerufen und damit ausgesprochen, was ihre Aktion #BOCKAUFBUNT ausmacht. Der Flüchtlingsstrom des letzten Jahres hat in Deutschland große Wellen geschlagen. Auf der einen Seite entstanden neue Initiativen für die Hilfe für Geflüchtete, auf der anderen Seite wurde durch die Medien und Öffentlichkeit die Skepsis gegenüber Migranten und Flüchtlingen verstärkt.
https://www.merchstore.net
Dagegen geht Culcha Candela mit ihrer Aktion an. Schon immer als die Band bekannt, die kulturell am vielfältigsten ist und sich für Toleranz einsetzt, haben sie mit der Aktion #BOCKAUFBUNT auf ihre eigene Weise auf die Geschehnisse in Deutschland reagiert. Mithilfe ihrer letzten Tour haben sie stolze 15.000 Euro an Pro Asyl gespendet und unterstützen darüber hinaus die Arche Kindernothilfe. Mit dem Slogan "Bock auf Bunt" treffen sie es auf den Punkt. Toleranz, Akzeptanz und der Spaß an kultureller Vielfalt macht nicht nur die Musik von Culcha Candela unverwechselbar und cool, sondern würde auch unsere Gesellschaft ein großes Stück voran bringen. Die Aktion wird weiter fortgesetzt und ihr könnt sie hier unterstützen. Neben einer einfachen Spende, könnt ihr aber auch ein T-Shirt oder andere Produkte mit dem Slogan erwerben und so euren Teil zur Aktion und damit auch für eine offene, tolerante Gesellschaft beitragen.

Montag, 6. November 2017

Der CIR Label Quick Check

Die Christliche Initiative Romeo ist nach dem, 1980 ermordeten, salvadorianischen Erzbischof Oscar Arnulfo Romero benannt und setzt sich seit 1981 für Arbeits- und Menschenrechte in Mittelamerika ein. Fokus ihrer Arbeit ist die Unterstützung von Basisbewegungen und Organisationen, sowie Kampagnen- und Bildungsarbeit in Deutschland. Hauptziel ist es Ungerechtigkeiten zu beseitigen und eine Bücke zwischen den Ländern des Südens und Deutschland zu schlagen.

Die Initiative hat vor kurzem eine Übersicht zu Labels herausgegeben, die ich persönlich super hilfreich und empfehlenswert finde! In einem kleinen Buch-ähnlichen Heft werden bekannte (und zum Teil auch unbekannte) Labels für Lebensmittel, Textilien und Ähnlichem genauer unter die Lupe genommen und mit Hilfe von Stufen (von anspruchsvoll bis mangelhaft) eingeordnet. In drei Kategorien, Soziales, Ökologie und Glaubwürdigkeit werden die Labels bewertet und für den Konsumenten transparent gemacht. Dazu gibt es einen kleinen Beipackzettel mit einer praktischen Übersicht, fürs Portemonnaie, den man direkt beim Einkauf zücken und damit die Labels überprüfen kann.

Als ich mir diesen Wegweiser durch das Label-Labyrinth angeschaut habe ist mir eines wieder einmal klar geworden: Nichts ist so wie es scheint. Zum Teil stecken hinter vermeintlich besonders bekannten Labels niedrige Anforderungen und undurchsichtige Aktivitäten. Da frage ich mich: Wo fängt Betrug an? Ist diese Art Labels zu nutzen nicht schon von krimineller Art? Der Konsument wird bewusst hinters Licht geführt und die Funktion von Labels, nämlich dem Kunden bei seiner Kaufentscheidung zu helfen, skrupellos missbraucht. Doch dank dieser Übersicht von der CIR, kann diese "Volksverarsche" endlich etwas eingedämmt werden.

Ich kann allen nur empfehlen sich diesen Quick Check hier zu bestellen und einen Blick hinein zu werfen, damit man nicht auf die vermeintlich tollen Labels rein fällt und die wahrhaftigen übersieht.

Montag, 7. August 2017

#Wochenchallenge

"Jede neue Herausforderung ist ein Tor zu neuen Erfahrungen." (Ernst Ferstl *1955)
Aus diesem Grund, sollten wir uns alle ab und zu mal vor neue Herausforderungen stellen. Egal ob die Minimalismus-Challenge oder eine Woche vegan leben, bei allen bisherigen Herausforderungen denen ich mich bewusst gestellt habe, bin ich um viele Erfahrungen reicher geworden. Häufig habe ich schon darüber nachgedacht, mir Challenges zu suchen, die mein nachhaltiges Verhalten fördern und nun bin ich tatsächlich vor kurzem bei der Arbeit auf eine Internetseite gestoßen, die sich mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzt und unter anderem die Rubrik #Wochenchallenge hat.

Diese Seite wurde vom Rat nachhaltiger Entwicklung (RNE) herausgegeben und bietet dem Besucher eine riesige Bandbreite an Themen an. Egal ob Energie, Lebensmittel oder Freizeit bei Nachhaltiger-Warenkorb findet man wirklich eine ganze Menge. Die Aktion #Wochenchallenge gibt jede Woche eine neue Aufgabe für die Besucher heraus wie beispielsweise "Kaffee nur aus fairem Handel" oder die aktuelle Challenge "Nur regionale Getränke kaufen". Die Aufgaben sind erfüllbar, abwechslungsreich und zeigen auf mit welchen einfachen, kleinen Änderungen man im Alltag nachhaltiger leben kann. Ich werde die #Wochenchallenge die nächsten Wochen ausprobieren und bin schon sehr gespannt welche Erfahrungen ich machen werde. Bisher habe ich durch die Challenges die ich gemacht habe meistens neue Dinge kennengelernt, die nun Teil meines Alltags sind, so wie beispielsweise das regelmäßige Aussortieren von E-Mails und Daten auf dem PC nach der Minimalismus Challenge oder die absolut leckere Spaghetti-Carbonara aus der veganen Woche.

Wer keine Lust hat immer die Internetseite zu besuchen, kann auch einfach die App des nachhaltigen Warenkorbs runterladen, da bekommt ihr alles auf einen Blick und habt es immer griffbereit!


Sonntag, 25. Juni 2017

The Plastic-Problem: Startups & Alltagshilfen

Nach einer ganzen Weile melde ich mich mal wieder zurück, mit einem Thema, was schon eine ganze Weile aktuell ist: Plastik im Meer.

Erst vor kurzem habe ich wieder eine Dokumentation zu diesem Thema gesehen „A plastic ocean“ (Verfügbar bei Netflix). Und die Bilder waren wie immer erschreckend. So viele Tiere verenden täglich an unserem Plastik Müll und selbst in Hunderten von Metern Tiefe findet sich unser Müll auf dem Meeresboden.

Aber heute möchte ich euch nicht nur erzählen wie schlimm dieses Problem ist und das wir unbedingt etwas dagegen tun müssen – nein, heute möchte ich euch zeigen WER und WAS dagegen tut und getan werden kann! Somit stelle ich euch heute ein paar coole Startups und Alltags-Tipps vor, die diesem Problem entgegenwirken.

Eines der wohl bekanntesten Startups in diesem Bereich ist „TheOceanCleanUp“. Gegründet von Boyan Slat aus den Niederlanden ist es eine absolute Erfolgsgeschichte des 21. Jahrhunderts. Der 22-Jährige hat eine Fangvorrichtung entwickelt, bei der gigantische Arme mit der Wasserströmung im Meer an der Oberfläche treiben und den Plastikmüll einsammeln. Diese Idee wurde in den letzten vier Jahren durch Crowdfunding und viele Unterstützer weiterentwickelt und soll 2018 erstmalig umgesetzt werden. 

Doch was passiert mit dem ganzen Müll, wenn wir ihn dann aus den Meeren gesammelt haben? Er muss weiterverarbeitet werden und genau das tun diese zwei Startups: 

"Bionic Yarn" ist ein Biotech-Startup, welches den Müll aus dem Meer zu Garn weiterverarbeitet. Musiker und Stilikone Pharrel Williams unterstützt diese Mode aus Plastikresten und hat persönlich in dieses Startup investiert. Und bald soll sogar in Zusammenarbeit mit dem Modelabel "G-Star" eine "Raw for the Oceans"- Jeanskollektion herausgebracht werden.

In einem ganz anderem Bereich tätig, aber mindestens genauso innovativ ist das Unternehmen "ByFusion". 
Dieses Unternehmen hat ein alternatives Baumaterial entwickelt, welches aus jeglicher Form von Plastik Müll hergestellt wird. Dieses Material kann sogar in verschiedenen Dichten hergestellt werden und somit für unterschiedliche Zwecke verwendet werden. Außerdem ist das Verfahren sehr umweltfreundlich, da es keine Vorwäsche oder Sortierung des Mülls benötigt. 


Aber selbst wenn es tolle Startups gibt, die den Müll aus den Meeren holt, reicht das noch nicht aus. Denn wenn der Kreislauf nicht am Anfang der Kette gestoppt wird, also bei jedem einzelnen von uns, dann wird dies eine Sisyphusufgabe für alle Retter der Welt. Aber auch hier gibt es kluge Köpfe die sich Gedanken gemacht haben:


Entdeckt habe ich dieses Startup im Enorm-Magazin. Diese Jungs, leidenschaftliche Surfer, lieben das Meer und wollen es so erhalten wie es ist. Ihnen ist bewusst geworden, dass nicht nur das Plastik ein Problem ist, dass wir mit bloßem Auge sehen können wie z.B. Tüten oder Netze die im Meer umhertreiben. Der wirkliche Feind liegt im Verborgenen – Mikroplastik. Ohne Mikroskop nicht zu erkennen. Aber somit für die Tiere und Lebewesen im Meer nur noch gefährlicher. Und für diese Art von Plastik ist jeder Mensch verantwortlich, der seine Wäsche wäscht. Kaum zu glauben oder? Auf diese Weise schwemmt „allein eine Stadt wie Berlin […] jeden Tag eine Plastikmenge von 540.000 Tüten in die Gewässer“ (Enorm Magazin). Denn Mikroplastik kommt im Großteil unserer Kleidung vor, wie z.B. in Socken. Also was können wir jetzt dagegen tun? Das Startup Guppy Friend aus Berlin hat einen Waschbeutel entwickelt, der Mikroplastik beim Waschgang herausfiltert. Das Mikroplastik wird dann im Beutel angesammelt und kann von dort aus entsorgt werden.

Ein weiteres Startup, was euch hilft im Alltag weniger Plastik zu verbrauchen ist "Original unverpackt". Dieses Unternehmen hat ein Supermarkt-Konzept entwickelt, bei dem die Lebensmittel ohne Verpackungen angeboten werden um den Konsumenten ein verpackungsfreien Einkauf zu ermöglichen. Bisher gibt es einen Laden in Berlin, aber auch einen deutschen und englischen Online Shop, bei dem ihr verschiedene Produkte für ein verpackungsfreies Leben bekommt. Aber es gibt bereits ähnliche Konzepte in anderen Städten wie beispielsweise "Ohne" in München. Ich hoffe, dass sich dieses Konzept weiter verbreitet und hoffentlich irgendwann in jedem Ort zu finden ist!

Wie ihr nun sicherlich gemerkt habt, ist Plastik ein großer Problem, aber es gibt bereits eine Vielzahl an Personen die sich diesem Problem mit coolen, innovativen Lösungen stellen wollen und die Zahl wächst täglich. Und auch wenn nicht jeder von uns eine brillante Startup Idee hat um den Plastik Müll aufzuhalten, so können wir wenigstens im Alltag unser Bestes geben den Plastik Müll zu vermeiden und coole Startups, wie die eben beschriebenen, tatkräftig unterstützen!


Donnerstag, 20. April 2017

Coming Out als Flexitarierin

Ich bin eine Flexitarierin! - Warum manchmal weniger schon mehr ist.

Eine Mitschülerin von mir sagte einmal "die einzige artgerechte Tierhaltung die es gibt ist die Freiheit!". Die Reaktion der meisten anderen Mitschüler: Augenverdrehen. Und das konnte ich gut nachvollziehen. Natürlich bin ich auch dafür, dass Tiere nicht getötet werden sollten und vor allem nicht um nachher als Überproduktion weggeschmissen zu werden, aber wie realistisch ist es, dass jeder Mensch dieser Erde aufhört Fleisch zu essen? Und wie realistisch ist es, dass wir alle Tiere in die Freiheit entlassen? Nun mal ehrlich: ein kleiner gezüchteter Dackel käme genauso wenig in der freien Natur zurecht wie eine hausgezüchtete Kuh. In den letzten Jahren hat es sich nun einmal so entwickelt, dass Tier und Mensch eine dauerhafte Beziehung eingegangen sind, die so einfach gar nicht wieder aufzulösen ist. Die Frage ist doch eher wie diese Beziehung aussieht? Das große gesellschaftliche Problem dass wir meiner Meinung nach heute haben ist nicht das Essen der Tiere selbst, sondern die Haltung dieser, also konkret gesagt: Die Massentierhaltung.
Und wenn diese nur dann verhindert werden kann wenn alle Menschen kein Fleisch mehr essen, dann denke ich werden wir dieses Ziel nie erreichen, denn es sind nun einmal nicht alle Menschen bereit auf Fleisch zu verzichten und auch ich gebe zu, dass ich nicht komplett auf Fleisch verzichten möchte. Und nun zum Thema: Deshalb bin ich Flexitarierin. Das bedeutet, dass ich zwar Fleisch esse, aber in geringeren Mengen als der Durchschnittsverbraucher und wenn ich Fleisch kaufe, dann nur aus biologischer und artgerechter Tierhaltung. Früher hatte ich einen "Veggie Day" in meine Woche integriert an dem ich bewusst kein Fleisch gegessen habe. Heute habe ich diese Taktik leicht verändert, ich versuche im Alltag bewusst Alternativen für Fleisch zu essen und auszuprobieren, verbiete es mir aber nicht solange es den eben genannten Bedingungen entspricht.

Einige von euch werden nun bestimmt sagen, dass ich das nur für mein eigenes Gewissen mache, dieses Verhalten aber für die Gesellschaft und die Tiere keinerlei positive Wirkungen hat. Für all diejenigen die das denken: Schaut mal hier vorbei: Mit kleinen Schritten in Richtung Nachhaltigkeit - Juts Blog. Hier habe ich vor einiger Zeit habe mal eine grobe Rechnung aufgestellt was genau es für die Umwelt bedeuten würde, wenn jeder Deutsche nur einen Tag die Woche auf Fleisch verzichtet und das Ergebnis hat sogar mich selbst positiv überrascht! ;)

Aber Flexitarierin zu sein bedeutet nicht nur den Fleischkonsum im Auge zu behalten. So ist es für mich auch wichtig mich ausgewogen zu ernähren, mir selbst keine Verbote zu erteilen aber bewusst auf Dinge für bestimmte Zeiträume zu verzichten. So wie beispielsweise meine "Vegane Woche" die ich eingelegt habe. Oder auch die Lebensmittel nach Saison zu berücksichtigen. Meiner Meinung nach zählt eben nicht welche Lebensmittel man genau man isst, sondern wo es herkommt und vor allem die Menge.
Denn wie wir in meiner Familie zu sagen pflegen: Die Menge macht das Gift!

Weitere Infos:
https://de.wikipedia.org/wiki/Flexitarismus
http://eatsmarter.de/ernaehrung/ernaehrungsarten/grosse-fleisch-debatte-teilzeitvegetarier-loesung
http://www.zeit.de/lebensart/essen-trinken/2013-10/infografik-artikel-ernaehrungsarten

Donnerstag, 13. April 2017

THE HUMAN EXPERIMENT

Habt ihr euch seit der letzten Chemie Stunde in der Schule nochmal mit Chemikalien und ihren Wirkungen auseinandergesetzt? Wenn nicht, dann geht es euch genau wie mir. Als absolute Nicht-Naturwissenschaftlerin war ich nur froh, dass ich dieses Fach in der 11. Klasse abwählen konnte.

Aber vor ein paar Tagen bin ich durch eine Dokumentation bei Netflix wieder mit dem Thema Chemikalien in Berührung gekommen, allerdings auf einer Ebene. Eine die uns alle interessieren sollte. Viele Chemikalien sind nämlich Teil unseres Alltags, einige bewusst wie zum Beispiel Fluorid in Zahnpasten, aber andere auch unbewusst wie zum Beispiel BPA in Brotdosen. Und genauso unbewusst sind wir uns den Auswirkungen die diese Chemikalien auf uns haben können. BPA zum Beispiel steht im Verdacht Unfruchtbarkeit auszulösen, da es, wenn es in unseren Körper gelangt wie Hormone wirkt. Doch nicht nur BPA wird in der Dokumentation „THE HUMAN EXPERIMENT“ thematisiert.

Innerhalb der Dokumentation werden verschiedene Personen und ihre Geschichten vorgestellt wie beispielsweise ein Pärchen. Die beiden versuchen schon lange Kinder zu bekommen, was ihnen leider aber nicht gelingt. Und selbst in dem Moment, in dem es so scheint als würde sich alles sich zum Guten wenden folgt die nächste Tragödie. Diese und weitere Geschichten werden in Zusammenhang mit den Chemikalien in unserem Alltag gestellt und das Ergebnis ist nicht nur überraschend, sondern vor allem auch beängstigend. Denn dieser Feind ist für uns alle unsichtbar und damit besonders gefährlich - und die Politik versucht es zu ignorieren.


Ich war sehr beeindruckt von dieser Dokumentation und möchte sie euch ans Herz legen zu schauen. Denn nicht nur emotional, sondern auch thematisch hat mich diese Dokumentation sehr gepackt und obwohl ich mit diesem Thema vorher noch keine Berührung hatte, habe ich nach der Dokumentation das Gefühl bewusster im Alltag auf „Gefahren aus dem Labor“ achten und mich vor ihnen schützen zu können. 

Weitere Infos:

Dienstag, 28. März 2017

Fasten für die Umwelt

Es ist Fastenzeit und auch ich mache dieses Jahr mit, indem ich weitestgehend auf industriellen Zucker verzichte, d.h.: keine Süßigkeiten, keine Chips, kein Fast-Food auch kein Alkohol und Kuchen ist natürlich auch verbannt worden (leider ;D). 
In meinem Umfeld ist mir aufgefallen, dass es sehr viele verschiedene Arten des Fastens gibt. Denn neben den Klassikern auf Alkohol und Süßigkeiten zu verzichten gibt es beispielsweise auch noch das Smartphone-Fasten oder das Fernsehen-Fasten. Während ich eines vergangenen Morgens der letzten Tage, bei herrlichem Sonnenschein, seit einer Ewigkeit mal wieder mein Fahrrad benutzt habe, um Einkaufen zu gehen, ist mir die Idee gekommen, dass man doch auch für die Umwelt fasten könnte. Nun habe ich zwei Fasten Ideen für euch mit der ihr in der Fastenzeit nicht nur euch, sondern auch der Umwelt Gutes tun könnt:

(1) CO2-Fasten
Das Auto mal stehen lassen? Finde ich ehrlich gesagt gar nicht so einfach. Aber in der Fastenzeit geht es schließlich auch darum bewusst zu leben und auf etwas zu verzichten, dass wir sonst als selbstverständlich erachten. Und das trifft, jedenfalls bei mir, vollkommen auf das Auto zu. Ich gebe zu, oft bin ich zu bequem um das Fahrrad zu nehmen und das Wetter bietet immer eine passende Ausrede „zu kalt… zu windig… zu warm… zu nass...“ und so weiter. Aber als Challenge für die Fastenzeit finde ich es eine coole Idee so viel wie möglich auf das Auto zu verzichten und stattdessen das Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. So spart man Co2 und danach weiß man das Luxusgut Auto erst recht wieder zu schätzen! Aber natürlich gehört zum Co2 Fasten nicht nur das Auto dazu. Auch bestimmte Produkte die wir täglich nutzen sind mit viel Co2 belastet. So könnte man in der Co2-Fastenzeit darauf achten nur regionales und saisonales Obst und Gemüse zu kaufen, bei dem weniger Co2 aufgrund der kürzeren Transportwege und Lagerungen verbraucht wurde.
 Tabelle des BOLW zum Co2 Gehalt von Lebensmitteln
Tabelle des BOLW zum Co2 Gehalt von Lebensmitteln
Hier habe ich für euch eine Tabelle rausgesucht vom Bund ökologische Lebensmittelwirtschaft, die die Co2 Belastung von verschiedenen Lebensmitteln darstellt. Besonders überraschend fand ich den Wert der Butter, aber auch Fleisch ist hoch im Kurs, weshalb beim Co2 Fasten auch das vegetarische Leben zu empfehlen wäre ;)

(2) Plastik-Fasten
Meiner Meinung nach noch schwieriger als das Co2 Fasten… Denn wenn man nicht gerade in großen Städten lebt, in denen es Läden wie beispielsweise Original unverpackt gibt, bei denen ich ohne Probleme hineinspazieren und alle Lebensmittel ohne Verpackung kaufen kann, wird das wirklich schon schwieriger. In kleinen Orten gibt es nur die gewöhnlichen Supermärkte und in denen ist erschreckend viel unnötig verpackt wie z.B. jede einzelne Gurke oder die Dreier-Packung Paprika. Während man aber im Obst und Gemüse Abteil noch Alternativen findet wird es in den anderen Regalen noch schwieriger. Oder habt ihr schon einmal Nudeln gesehen die in einem Supermarkt nicht in Plastik verpackt waren? Bei diesem Fasten muss man vieles planen bevor es losgeht. Natürlich gibt es bereits einige Online-Shops die plastikfreie Produkte verkaufen, jedoch handelt es sich hier weniger um Lebensmittel selbst, als um die Aufbewahrungsmöglichkeiten. Die Seite Utopia hat verschiedene dieser Online-Shops getestet und einen Vergleich erstellt: Utopia - Plastikfreie Online Shops im Vergleich
Für diese Art des Fastens bietet es sich an viele neue Rezepte auszuprobieren, denn am Einfachsten ist es auf Plastik zu verzichten, indem man vieles selbst macht. Da man aber natürlich nicht alles selbst machen kann, bietet sich der Einkauf in Bio Läden an, diese gibt es schon in den meisten Kleinstädten und haben meist mehr Auswahl an plastikfreien Produkte als normale Supermärkte.


Falls ihr noch andere Ideen für umweltfreundliches Fasten habt oder diese Arten vom Fasten bereits ausprobiert habt oder sogar gerade dabei seid, würde ich mich über eure Erfahrungen, Tipps und Tricks in den Kommentaren freuen! :)

Montag, 20. März 2017

Projekt V - Fazit

Ja, Leute, ich gebe zu mein Fazit hat lange auf sich warten lassen. Aber dafür ist es ausführlicher und ich habe genug Zeit gehabt die vegane Woche zu reflektieren! ;) Dazu gibt es einmal einen kurzen Fragebogen, für die die keine Lust haben so viel zu lesen und die wichtigsten Aspekte auf einen Blick lesen möchten und anschließend eine lange Reflexion in der ich meinen Gedanken freien Lauf lasse und meine Erfahrungen berichte.




Kurzreflexion:

1.  Wurde das Projektziel erreicht? (Begründen Sie Ihre Ansicht)
Mein oberstes Projektziel war es eine Woche lang vegan zu leben; Ja, das habe ich erfolgreich erreicht. Aber meine Unterziele wie beispielsweise nachhaltiger zu leben nicht.

2.  Was trug zum Erreichen des Ziels bei?
Die Unterstützung von CaT (meiner Schwester). Alleine hätte ich wahrscheinlich viele Momente gehabt in denen ich Schwach geworden wäre und nicht-vegan gegessen hätte. Besonders wenn es ums kochen ging. Denn für sich alleine jeden Abend kochen, während alle anderen was anderes leckeres bekommen wäre mir echt schwer gefallen. Aber dadurch dass ich dieses Projekt mit CaT durchgezogen habe konnten wir uns gegenseitig gut helfen und motivieren.

3.  Welche Schwierigkeiten gab es
     -   inhaltlicher / organisatorischer Art: Oft gab es Schwierigkeiten Zutaten zu kriegen die in veganen Rezepten standen. Z.B. hatten wir erhebliche Schwierigkeiten im normalen Supermarkt eine Zartbitter-Schokolade (70% Kakao) zu bekommen, für eine vegane Schoko-Torte. Wir sind sprichwörtlich von A bis Z gerannt und standen am Ende mit leeren Händen da. Erst mit einer Online-Bestellung konnte das Problem gelöst werden.

     -   auf der Beziehungsebene (in der Gruppe ...): Essen gehen mit einer Freundin, Kaffee trinken und Kuchen essen mit der Familie war plötzlich gar nicht mehr so einfach.. Man muss sich erklären, das Verhalten teilweise rechtfertigen und gerät dadurch ständig in dieselbe Diskussion über Veganismus, was zum Teil natürlich interessant ist, aber nach 7 Tagen irgendwann auch langweilig werden kann..

4.  Wie könnte dieses Projekt weitergeführt werden?
Ich werde das Projekt weiterführen indem ich versuche einen veganen Tag in meine Woche oder in den Monat zu integrieren.
5.  Was haben Sie für sich gelernt?
Vegan ist spannend... aufwendig... interessant... bringt neue Erfahrungen... lässt einen manchmal verzweifeln... kann auch Spaß machen...  aber ist einfach nichts für mich.

Ausführliche Reflexion:

Ich gebe ehrlich zu, ich bin froh dass es vorbei ist. Besonders im Bereich der Kosmetik fand ich es schwierig gute Alternativen zu finden. Ich denke man braucht einfach viel Zeit um sich mit den Produkten auseinander zu setzen und festzustellen was der eigenen Haut gut tut und mit welchen Produkten man gut umgehen kann und dafür benötigt es einfach mehr als eine Woche.

Im Food-Bereich dagegen war ich überrascht wie gut mir die Gerichte, auch mit Tofu, geschmeckt haben! Aber dennoch finde ich es sehr aufwendig. Man muss den ganzen Tag darüber nachdenken was man essen kann und was man als nächstes Einkaufen muss. Das ist mir ehrlich gesagt zu viel Aufwand. Ich denke Veganer sein kann eine gute Sache sein, aber nur wenn man sich so stark damit auseinandersetzt, dass man weder unter Mangelerscheinungen leidet, noch dass man die Zeit für wichtigere Dinge im Leben verliert, weil man damit beschäftigt ist nur noch über Essen nachzudenken.

Des Weiteren habe ich mir einige Gedanken zum Thema Nachhaltigkeit und Veganismus gemacht und habe dabei für mich festgestellt, dass ich durch das vegane Leben nicht nachhaltiger gelebt habe. Vegan bedeutet nämlich in den meisten Fällen nicht gleich Bio und auch nicht gleich FairTrade. Dabei Frage ich mich ob dann nicht eins der primären Ziele von vielen Veganern gar nicht erreicht wird? Ich kenne viele Veganer die aus "Liebe zur Umwelt" vegan sind. Aber wenn diese Produkte ebenfalls nicht Bio oder vegan sind, dann vermeide ich zwar die Tötung von Tieren (was jedoch auch "einfache" Vegetarier tun) aber unterstütze z.B. den Anbau von Soya in Monokulturen und die dafür zum Teil abgeholzten Wälder zum Platzschaffen für diese Felder sind keineswegs nachhaltig. Somit muss ich beim veganen Lebensstil, genauso wie als Vegetarier und "Normalesser" weiterhin darauf achten ob die Produkte nachhaltig sind, weil die Eigenschaft vegan damit meist nicht gleichzusetzen ist.  Natürlich gibt es auch Argumente für veganes Leben und einige Punkte entsprechen vielleicht auch Kriterien der Nachhaltigkeit. Aber ich, für mich, habe festgestellt, dass bei mir das Hauptziel der veganen Ernährung auch eine nachhaltigere Lebensweise war, das ich aber mit vielen Produkten nicht erreicht habe.
Ich bin generell der Meinung das Extreme nicht gut sind. Weder ein extremer Fleischkonsum, noch der komplette Verzicht auf jegliche tierischen Produkte. Ich sehe die Problematik in der Extremen und denke, dass wir mehr erreichen können, wenn wir die Gesellschaft davon überzeugen können einen vegetarischen oder veganen Tag in der Woche einzulegen oder in der Fastenzeit auf Fleisch oder Tierprodukte zu verzichten, als sie davon zu überzeugen ihr Leben komplett umzukrempeln und für den Rest ihres Daseins auf alles zu verzichten. Was passieren würde, wenn jeder Deutsche einen Tag auf Fleisch verzichten würde habe ich in einem früheren Post mal hier diskutiert.

Ich habe in der veganen Woche wirklich viele interessante Erfahrungen gemacht, habe Schwierigkeiten gehabt die ich Lösen konnte und bin Hürden begegnet die ich nicht überwinden konnte. Aber ich denke es war wichtig diese Erfahrungen zu machen und nun kann ich sagen: ich habe es probiert! Denn das finde ich wichtig, besonders bevor man über den veganen Lebensstil urteilt! Ich habe seit dieser Woche einen noch größeren Respekt vor den Menschen die es schaffen sich vegan und nachhaltig zu ernähren und dabei nicht den ganzen Tag nur an Essen denken müssen. Doch ich schaffe das leider nicht und möchte es auch gar nicht schaffen müssen. Aber da ich einige gute Gerichte gefunden habe und auch noch andere Produkte zuhause habe die ich mindestens aufbrauchen möchte werde ich demnächst immer mal wieder einen veganen Tag in meiner Woche unterbringen, denn ich denke dass tut nicht nur dem Körper mal ganz gut, sondern bringt auch Abwechslung und neue, interessante Erfahrungen mit sich.

Sonntag, 26. Februar 2017

Project V - Sonstiger Einkauf

Last but not least ... Kategorie 3 der veganen Lebensmittel: "Sonstiger Einkauf".

Ein echtes Allround-Talent ist der Brotaufstrich Tomate-Kräuter von Bio Zentrale. Denn der schmeckt nicht nur sehr gut als Brotaufstrich, sondern auch als Pesto mit Nudeln oder als würziger Aufstrich auf Pfannkuchen! Außerdem ist das kleine Glas sehr ergiebig, was ebenfalls einen Plus Punkt von mir bekommt.

Ebenfalls sehr lecker die alternativen Nuss-Nougat Cremes. Die erste Variante die wir probiert haben war die Nuss Nougat Creme von Schlagfix, die mir persönlich sehr gut geschmeckt hat! Vom Geschmack her hat sie mich an Nusspli erinnert, also eher nougatiger als zum Beispiel Nutella. Dieses Glas war auch innerhalb von zwei Tagen aufgebraucht, was zeigt wie lecker es war! Die Nuss Nougat Creme von der Marke Veganz war unsere zweite Variante. Diese schmeckte ganz anders als die erste, aber genauso war sie sehr lecker. Diese Schokocreme hat eher einen Zartbitter-Geschmack, den ich zur Abwechslung sehr gut fand. Demnächst wollen wir diese Schokocreme auch mal zum backen verwenden. Mal sehen wie das wird. :)

Die Soya Sahne und Soya Milch haben wir nur noch zusätzlich zu den vorhandenen Produkten gekauft, da wir diese beiden Sachen oft zum Kochen gebraucht haben.

Zum Zwieback kann ich nur eins sagen: Zwieback ist Zwieback. Er schmeckte wie Zwieback, sah aus wie Zwieback und war somit ganz normaler Zwieback. :D

Ich gebe zu den Joghurt und die Desserts von Alpro haben wir bisher nicht probiert. Aber grundsätzlich kann ich sagen, dass mir die Produkte von Alpro gut gefallen haben und ich deswegen davon ausgehe, dass auch diese beiden Produkte von der Qualität her gut sind. Sobald ich diese aber getestet habe sag ich euch Bescheid! ;)



Donnerstag, 23. Februar 2017

Project V - Süßigkeiten

Ein Leben ohne Süßigkeiten finde ich ziemlich traurig, daher fand ich es während meiner veganen Projektwoche wichtig, dass ich auch genügend Lebensmittel zum Naschen habe. Meine Tops & Flops stelle ich euch heute vor.
Zuerst aber kurz zu der Beschaffung, die sich gar nicht als so einfach erwiesen hat. Abgesehen von der ichoc Schokolade die ich ebenfalls bei Vekoop bestellt habe, habe ich tatsächlich alles bis auf die Süßkartoffelchips (Edeka), in dem Drogeriemarkt Müller bekommen, da dieser die Marke Veganz führt. Im normalen Supermarkt wie beispielsweise Edeka, waren CaT und ich mindestens eine halbe Stunde lang damit beschäftigt jegliche Produkte zu scannen, ohne Erfolg. (Ausgenommen Chips, die sind in den meisten Fällen vegan) Besonders vegane Kekse und Weingummi zu finden war wirklich nicht leicht. Die meisten Weingummis sind zwar vegetarisch (wie das bekannteste Beispiel: Katjes) aber leider nicht vegan. Das hat uns ehrlich gesagt wirklich ziemlich frustriert. Denn eigentlich möchte man seinen Wocheneinkauf am liebsten in einem Markt erledigen und nicht in mehreren alle Produkte zusammensuchen.

Jetzt zu den Produkten: Fangen wir heute mal mit den positiven Sachen an, den Tops.
Ein absolutes Highlight an veganen Süßigkeiten waren für mich die Veganz Zitronen Kekse. Ich habe in meinen Leben noch nie Zitronen Kekse gegessen, die so frisch und natürlich geschmeckt haben! Ebenfalls sehr lecker, aber nicht so einmalig wie die Zitronen Kekse, waren die gleichen Kekse in der Sorte Schokolade. Von den Veganz Butterkeksen war ich persönlich zwar nicht angetan, aber CaT hat sie sehr gerne gegessen. Ebenfalls sehr lecker und super für gemütliche Abende vor dem Fernseher waren der Beeren-Mix und Kokos-Crunch in Zartbitterschokolade von Veganz. Im Bereich der Weingummis gefielen mir die Bunten Früchte von Veganz auch gut. Ich muss zugeben im normalen (nicht-veganen) Alltag liebe ich einfach Nimm2 Lachgummi. Im Vergleich dazu war ich aber doch recht überrascht wie gut die vegane Alternative geschmeckt hat. Der Geschmack selbst war zwar etwas weniger intensiv, aber dennoch lecker. Die Konsistenz war in diesem Fall dann doch der größere Unterschied. Die Bunten Früchte von Veganz waren nicht ganz so weich wie beispielsweise Lachgummi und beim draufbeißen weniger nachgiebig. Doch das hat meiner Meinung nach auch nicht gestört. Ebenfalls einfach absolute Top Produkte die drei Tafeln Schokolade, die auf dem Bild zu sehen sind. Zwei davon waren ebenfalls von der Marke Veganz jeweils einmal in der Sorte Waffel Crunch und Erdbeer-Crisp, die dritte im Bunde ist von der Marke ichoc in der Sorte Choco Cookie. Zu diesen drei Produkten kann ich nur sagen: Nomnomnom! *-*
Die Müsli Riegel von Alnatura waren OK. Sie waren weder nicht lecker, noch haben sie mich vom Hocker gehauen.
Der Schokoriegel Bio Veganz Choc Bar Crisp war dagegen ein echter Schmaus für zwischendurch, genauso wie der Nougat & Mandel Riegel von Alnatura.

Nun zu den Flops:
Eine große Enttäuschung waren für mich und CaT die Süßkartoffelchips mit Rosmarin von Bio Zentrale. Ich kann leider nur schlecht beschreiben warum wir sie nicht mochten, denn es war einfach der Geschmack. Für uns ein Flop, aber vielleicht ein Top für euch? Wenn Ja, hinterlasst gerne ein Kommentar!
Die Veganz Pfirsichherzen waren zwar keine geschmackliche Grausamkeit, aber waren leider auch nicht besonders gut. Wir haben einfach kaum bis gar keinen Geschmack feststellen können, was wir einfach enttäuschend fanden.
Ein kleiner Schock waren für uns die Veganz Rohkostriegel, diese haben uns einfach mit ihrer unkonventionellen Konsistenz irritiert. Vielleicht hatten wir auch falsche Erwartungen, aber statt einem knackigen Riegel, bieten diese Rohkostriegel eher eine zähe, aber dabei sehr weiche Konsistenz. Mein Geschmack war es also leider nicht, aber davon sollte sich vielleicht jeder für sich selbst ein Bild machen.

Das waren nun meine Hitlisten zu den veganen Süßigkeiten meiner Projektwoche. Besonders die Marke Veganz hat mich sehr überzeugt, denn da waren mehr Produkte ein Hit als ein Flop!
Auf dem Foto seht ihr auch noch Popcorn, dass kann man ebenfalls als Veganer Essen, dies hatte ich allerdings sowieso noch zuhause liegen, weshalb ich dazu jetzt keine einzelne Review mache, weil Popcorn ist Popcorn und das kennt ja eigentlich jeder.

Wenn ihr noch vegane Süßigkeiten kennt die ihr super findet oder es nicht-vegane Süßigkeiten gibt auf die ihr niemals verzichten könntet (so wie ich auf Lachgummis) hinterlasst gerne ein Kommentar!

Samstag, 18. Februar 2017

Project V - Das Starter Paket

Die Vegane-Woche ist bald schon wieder vorbei, aber es gibt noch vieles was ich euch berichten möchte. Besonders in der Kategorie: Lebensmittel. Da ich allerdings nicht alle Lebensmittel auf einmal präsentieren und bewerten möchte (das wäre ein elend langer Beitrag) habe ich es in verschiedene Rubriken aufgeteilt: 1. Das Vekoop Starter - Set, 2. Süßigkeiten & 3. Sonstiger Einkauf. Heute starten wir mit dem Vekoop Starter Set. Wie bereits im letzten Beitrag erwähnt ist Vekoop ein Online Shop, der sich auf die vegane Lebensweise spezialisiert hat. Hier kann man also ganz frei alle Produkte in den Warenkorb legen, ohne sich Gedanken machen zu müssen ob es wirklich vegan ist. Aber es gibt auch noch erstaunlich viele weitere Filter mit denen man die Lebensmittel durchsuchen kann! Wie zum Beispiel ohne Nüsse, ohne Gluten, Fairtrade und sehr viele mehr. Schaut einfach mal rein. Somit bietet dieser Online-Shop echt sehr vielen Menschen mit einer speziellen Ernährungsweise einen einfachen Einkauf.

Nun zu meinem Starter Set. Es handelt sich dabei um die vegane Basisbox- für Einsteiger in die vegane Küche für 29,90€. Auf dem Foto könnt ihr sehen, dass die Menge der Produkte für das Geld durchaus angemessen ist. Jedenfalls meiner Meinung nach. Die Zusammenstellung hat mir auch gut gefallen, da es wirklich alles "Basisprodukte" sind, die ein Veganer immer zuhause haben sollte. Wie zum Beispiel das Mandelmus oder der Agaven Dicksaft, diese Produkte kommen in fast jedem veganen Rezept vor und sind damit wirklich nützlich. Genauso wie die Soya-Milch und Soya-Sahne die sowohl fürs Frühstück als auch fürs Kochen wichtig sind. Aus dem Soya Natur Joghurt kann man super veganes Eis herstellen! (Dazu gibt es in einem anderen Beitrag noch mehr Infos) Den Räuchertofu habe ich ebenfalls verwendet und war wirklich überrascht wie gut der geschmeckt hat. Sogar die Nicht-Veganer in meinem Haushalt waren davon angetan. Die einzigen Produkte die ich nicht verwendet habe waren die Hirseflocken, das Geliermittel, das Kokosöl, das Saitan, das Natur Tofu, die Haferflocken, das Guarkenmehl und das Amaranth Popcorn. Das klingt jetzt zwar so als wäre die Hälfte der Produkte überflüssig, aber das würde ich nicht so sagen, denn wenn man bedenkt, dass ich nur eine Woche lang vegan gelebt habe, kann man sich vorstellen, dass man gar nicht die Chance hat alles auszuprobieren. Allerdings sind mir diese Produkte in vielen Rezepten über den Weg gelaufen, die man ebenfalls super ausprobieren kann, wozu ich allerdings in dieser Woche einfach nicht gekommen.
Wie ihr merkt, bin ich sehr angetan von dem Starter-Paket, weil es seinen Sinn wirklich erfüllt. Alle Produkte die enthalten sind bilden eine Basis für einen veganen Lebensstil. Das bedeutet zwar, dass man alleine mit dem Starter-Paket vielleicht nicht hinkommt und sich vielleicht noch weitere Produkte (so wie ich es auch getan habe) dazukaufen muss, aber es bietet einen tollen Überblick und eine super Grundlage um viele vegane Rezepte auszuprobieren! Für unser Project waren es fast zu viele Lebensmittel, die wir in einer Woche, wie bereits gesagt, gar nicht alle ausprobieren konnten, aber für jemanden, der das länger oder öfters machen möchte, denke ich ist dieses Paket ein guter Start ins vegane Leben.

Donnerstag, 16. Februar 2017

Project V - Vegane Kosmetik

Das Project V - Veganerin für eine Woche ist voll im Gange und hier gibt es meine erste Review zu einigen Produkten der Kategorie: Kosmetik
Einiges habe ich mir extra gekauft, anderes hatte ich bereits zuhause. Die meisten gekauften Produkte habe ich von dem Online-Shop Vekoop, der sich auf vegane Produkte spezialisiert hat und mir für diese Woche sehr geholfen hat!

Das erste Produkt ist der neobio 24h Deo Roll on für 3,99€. Diesen fand ich vom eigenen Geruch her nicht ganz so ansprechend, da er nach meinem Geschmack her recht scharf riecht. Dafür hat er jedoch nach der Rasur unter den Armen nicht gebrannt, hat keinen Flecken auf schwarzen Klamotten hinterlassen und ist vom Tragegefühl her auch in Ordnung. Meine Schwester, die ich ab sofort in diesem Blog CaT nennen werde, hatte das Senstitv 24h Schutz Deo Balsam Mangnolie & Jojoba von Terra Naturi (Müller) und war leider noch weniger begeistert, da das Deo leider seinen eigentlichen Zweck nicht erfüllt hat.

Die Lavera Basis Sensitiv 2in1 Reinigungsmilch für 5,49€ dagegen hat uns schon mehr überzeugt. Sowohl von der Konsistenz, als auch von der Reinigung hält sie was sie verspricht. Bei mir war die Haut zwar nach der Anwendung etwas trocken, aber das ist bei mir auch bei nicht-veganen Produkten oft der Fall.

Nun zu einer positiven Überraschung: die neobio Zahncreme fluoridfrei für 1,89€. Ich gebe zu, bei diesem Produkt waren CaT und ich besonders skeptisch, da wir was Zahncreme angeht doch eher empfindlich sind was Geruch, Konsistenz und Schärfe angeht, besonders morgens. Beim ersten Geruchstest (mit Versiegelungsfolie) befürchteten wir einen starken Lakritz Geschmack. Doch kaum war die Folie ab und die Zahncreme auf der Bürste roch diese schlicht und einfach nach Zahncreme, etwas pfefferminzig und eben typisch ein bisschen nach Zahnarzt. Im Mund angekommen waren wir wirklich positiv überrascht. Die Zahncreme hat eher weniger Geschmack als "konventionelle" Zahnpasten und war damit auch für morgens sehr angenehm. Das Gefühl im Mund, welches die Zahncreme hinterlässt war ebenfalls angenehm. Zwar fühlt es sich ein bisschen weniger frisch an, aber das liegt höchstwahrscheinlich an dem weniger intensiven Pfefferminz Geschmack als an der wirklichen Frische. Die Zähne sahen anschließend genauso aus wie sonst nach dem Zähneputzen und nach den bisherigen Tagen können wir keine andere Veränderung feststellen, weder im positiven Sinn, noch im negativen.

Ganz rechts im Bild zu sehen die neobio 24h Feuchtigkeitscreme aus Sheabutter, Traubenkernöl, Acaibeerenöl und guter, alter Aloe Vera für 3,89€. Dieses Produkt finde ich etwas schwieriger zu bewerten, besonders weil meine Haut extrem Nivea-fixiert ist. D.h. bei den meisten Produkten die nicht von Nivea sind, rebelliert meine Haut ein wenig indem sie austrocknet und Pickelchen zum Vorschein bringt. Bei dieser Creme war also meine Haut leider nach 30 Minuten wieder trocken und ich hatte das Gefühl es würde nichts helfen. Auch CaT ist nicht besonders von der Creme angetan. Sie zieht zwar schnell ein und hat bei ihr zwar zu keiner Verschlechterung der Haut geführt, aber der Geruch ist doch sehr kräuterig, was uns beide dann doch ziemlich gestört hat.

Nun zum Duschen:
Unter der Dusche habe ich folgende zwei Produkte verwendet:
Zunächst das Original Source Duschgel in Zitrone. Wie ihr auf dem Foto erkennen könnt habe ich dieses Duschgel schon länger als eine Woche und ich liebe es einfach! Der Geruch ist so frisch und echt, dass er mich jedes mal wieder umhaut und regelrecht "beflügelt" nach der Dusche mit diesem Gel fühlt man sich einfach super frisch! Auch die anderen Sorten von Original Source sind einfach himmlisch!

Das neobio Anti Schuppen Shampoo für 3,49€ bewerte ich ähnlich wie die Feuchtigkeitscreme. Zwar konnte ich jetzt nach nur kurzer Benutzungszeit weder eine Verbesserung noch eine Verschlechterung meiner Schuppen oder der Haare selbst feststellen, aber auch hier ist der Geruch nicht ganz so angenehm wie bei meinen bisherigen Shampoos. Auch hier riecht es sehr nach Kräutern und auch die Konsistenz, die eher an ein Duschgel erinnert finde ich nicht besonders gut, da mir so das Shampoo erst aus den Händen gleitet bevor ich damit am Kopf angekommen bin.

Abschließend möchte ich euch noch drei Produkte vorstellen die wir sowieso schon zuhause hatten und die ich fürs Make up verwendet habe. Am meisten hat mich hier die Catrice HD Liquid Coverage Foundation überrascht, denn sie ist vegan! Steht zwar nicht drauf aber mein Scanner hat eindeutig gesagt: Für dich geeignet. Finde ich super! Und das zeigt, dass wir öfter veganen Produkten
begegnen, denen wir es vielleicht auf den ersten Blick gar nicht ansehen.

Als zweites die Alterra Sensational Definition Mascara. Diese benutze ich auch schon länger und bin sehr zufrieden, da sie schöne lange, aber nicht klumpige Wimpern zaubert!

Das Produkt was ich wohl am längsten in Benutzung habe ist der Alterra Khol Kajal. Besonder super eignet der sich für Smokey-Eyes weil direkt ein Verblender mit an dem Stift dran ist. Eine Freundin von mir benutzt ihn auch gerne für einen normalen Lidstrich, den sie aber dann verblendet, weil sie es gerne etwas dezenter hat. Also in jedem Fall ist dieses Produkt von mir zu empfehlen!


Alles in allem bin ich doch recht überrascht wie viele Alternativen es auch im Bereich der Kosmetik für Veganer gibt. Dennoch haben mich am meisten die Produkte überzeugt, die ich aus der "normalen" Drogerie bekomme und bereits länger in Gebrauch habe. Vermutlich muss man sich einfach mal ein bisschen durch testen und stößt dann wahrscheinlich auch auf Produkte die einem gut gefallen, auch vom Geruch her. Den kann man natürlich in der Drogerie auch besser bewerten als wenn man etwas online kauft, dass kann natürlich zu diesem Ergebnis beigetragen haben.

Montag, 13. Februar 2017

Mein neues Projekt: Eine Woche Vegan - Die Vorbereitung

Die Minimalismus Challenge ist vorbei und der Alltag ist wieder eingekehrt. Aber nicht lange, denn schon stecke ich wieder einmal Hals über Kopf in einem neuen Projekt: Eine Woche lang Veganerin sein. 
Ich schiebe schon seit einer Weile immer mal einen vegetarischen Tag in meiner Woche ein um meinen Fleischkonsum bewusst etwas zu minimieren. Doch nun wollte ich mich einer neuen Herausforderung stellen. Bisher habe ich ein veganes Leben vollkommen für mich ausgeschlossen, weil es einfach zu viele Dinge gibt, die ich zu gerne esse (z.B. Nudeln mit Sahnesoße *-*) die nicht vegan sind. Außerdem finde ich es sehr aufwendig, wenn man sich so stark mit den Dingen die man täglich isst, auf der Haut trägt oder anderweitig benutzt auseinandersetzen muss um jede Zutat zu kennen. Aber da ich auch gerne mal neue Dinge ausprobieren möchte und vielleicht neben meinem vegetarischen Tag auch mal einen veganen Tag in meine Woche integrieren könnte, möchte ich nun eine Woche lang das Leben einer Veganerin ausprobieren und wer weiß, vielleicht gefällt es mir am Ende ja wirklich so gut, dass ich dabei bleibe. ;)

Siehe App ganz oben.
Innerhalb dieser Woche möchte euch verschiedene Sachen vorstellen, die mir in meinem Experiment begegnen oder die ich erlebe. Aber bevor ich euch nun meine Essenspläne und Einkäufe zeige, möchte ich euch erstmal eine App vorstellen, die mir in dieser Woche sehr weiterhilft: Der Codecheck: Inhaltsstoffe - Check.
Mit Hilfe dieser App kann man jegliche Art von Produkten per Barcode einscannen und bekommt dann in den meisten Fällen eine Einschätzung. Diese wird unterteilt in "Für dich geeignet", "Für dich nicht geeignet" und "Keine Einschätzung". Dabei kann man nicht nur das Kriterium "Vegan" angeben, sondern auch Glutenfrei und Laktosefrei. Somit ist die App vielleicht auch für nicht-Veganer interessant, die aber eventuell an einer Unverträglichkeit leiden. :)

Ich beschränke mich diese Woche auf das Kriterium "Vegan" und bin bisher sehr begeistert wie viele Produkte die App erkennt. Besonders bei Nahrungsmitteln ist die Datenbank enorm groß und durch das schnelle Einscannen spart man sich einige Zeit im Supermarkt, in der man sonst alle Inhaltsstoffe selbst analysieren müsste. Abgesehen davon, dass ich Inhaltsstoffe wie beispielsweise "Maltodextrin" oder andere unaussprechliche Wörter in keinster Weise zuordnen kann und nur ungerne ein Fremdwort-Lexikon mit zum Einkaufen nehmen würde.

Ebenfalls ein großer Pluspunkt ist, dass wenn die Einschätzung erfolgt man in jeder möglichen Einschätzung (also auch bei keiner Einschätzung) auf den Button "Warum?"klicken kann und anschließend erläutert bekommt, wie es zu dem Ergebnis gekommen ist. Des Weiteren werden einem auch Alternativ-Produkte angezeigt, wenn etwas nicht für den eigenen Ernährungsstil geeignet ist. Ein weiteres kleines Feature was mich begeistert: eine integrierte Nährwert-Ampel. So sieht man nicht nur ob das Produkt den eigenen Anforderungen entspricht, sondern auch wie nahrhaft und gesund es ist. Und das alles kostenlos!

Alles in allem kann ich nur sagen: Super App! 
Auch meine Schwester, mit der ich mal wieder gemeinsam dieses Projekt gestartet habe, ist begeistert von der App!

Wenn ihr vielleicht auch mal ein paar Tage das vegane Leben ausprobieren wollt, empfehle ich euch diese App bereits im vorhinein herunterzuladen und euch einmal durch euren Haushalt zu Scannen. Dabei wird man überrascht welche Dinge vegan sind, aber genauso welche es nicht sind auch wenn man davon ausgehen würde! So erspart man sich das Neu-Kaufen von Produkten, die man sowieso schon vegan zuhause hat! :)



Wenn ihr noch Tipps oder Tricks für das vegane Leben habt, hinterlasst gerne ein Kommentar!

Donnerstag, 9. Februar 2017

Review: More Than Honey

Viel Emotion – Wenig Info

Am Sonntag habe ich mal wieder einen gemütlichen Sofa-Tag gemacht und dabei eine Dokumentation geschaut. Ich habe mich für „More Than Honey“ entschieden, da diese Dokumentation bisher sehr gehypt wurde und ich deswegen unbedingt mal reinschauen wollte. Auch wenn Insekten eigentlich nicht so meine Lieblingstiere sind, bin ich dennoch immer wieder von ihnen fasziniert, jedenfalls mit dem nötigen Sicherheitsabstand ;)

Nun aber zur Doku:
Die Beschreibung lautete: „Dieser bereits jetzt als maßgebliches Werk gepriesene und umfassende Dokumentarfilm behandelt das weltweite Aussterben ganzer Bienenpopulationen." 
Mit dem Kommentar von Netflix: Dieser Film ist: Anspruchsvoll

Mein Kommentar: Anspruchsvoll ja, umfassend nein.

Absolut umwerfend fand ich die Qualität der Aufnahmen. Ich habe die Doku auf einem normalen Fernseher geschaut über Netflix, aber während des Films hatte ich das Gefühl plötzlich in HD zu schauen! Es war echt faszinierend die kleinen Wesen so genau zu sehen und plötzlich eine Struktur und Anmut in ihrer Vielzahl zu erkennen! Auch die Beiträge innerhalb der Doku von verschiedenen Personen fand ich sehr spannend
Doch nun komme ich zu meiner Kritik: Ich fand diese Dokumentation zwar sehr emotional, weil man viele Aufnahmen gesehen hat die einen wirklich schockierten und man tiefes Mitleid mit den Bienen empfand und man um sie und ihre Wichtigkeit trauerte. Aber leider gab es sehr wenig Infos. Bis auf die Sprecher der Dokumentation die ihre Handlungen kommentierten und eine kurze Einleitung und ein minimales Fazit durch die Off-Stimme gab es nichts Weiteres. Fast alle Handlungen wurden kommentarlos gezeigt. Sodass man sich bei jeder Szene fragen musste: Ist das jetzt gut oder schlecht für die Bienen?! Hilft derjenige da den Bienen oder ist er Teil der Zerstörung?!

Das fand ich wirklich verwirrend. Am Ende der Dokumentation habe ich zwar viele Emotionen empfunden, aber keinerlei Informationen dazu gehabt. Ich war also nicht schlauer als vorher und genau das sollte doch Ziel einer Dokumentation sein oder? Und mein Entsetzen über einige Szenen und die Motivation die daraus entstanden ist, was dagegen zu tun, hat keinerlei Input zur Umsetzung bekommen. Ich war also einfach geschockt über einige Szenen ohne zu wissen ob und warum das schlecht ist, nur aus reinem Gefühl heraus und konnte dieses Gefühl in nichts Positives umwandeln indem ich sagen konnte „Ab jetzt unterstütze ich diese Variante, weil die gut ist für die Bienen“. Denn leider wusste ich nicht welche Variante gut oder schlecht ist.


Somit ist mein Fazit zu dieser Dokumentation etwas ernüchternder als die vielversprechende Aussage „gepriesenes Werk“. Meiner Meinung nach ist „More Than Honey“ eine beeindruckende Aneinanderreihung von Nahaufnahmen, über-Bienen-sprechende-Personen und Emotionen. Aber ohne Fazit oder Lehre kann ich diese Dokumentation leider nicht weiterempfehlen, weil dies meiner Meinung nach der Sinn einer solchen Dokumentation ist. 

Aber vielleicht waren die Informationen auch nur versteckt und die Doku war einfach „zu hoch“ für mich. ;) 



Weitere Infos:
http://buy.morethanhoneyfilm.com/
https://www.youtube.com/watch?v=tkOXsuqsVQs
https://www.netflix.com/de/

Donnerstag, 2. Februar 2017

Minimalismus Challenge Tag 29+30

29.01.2017 - Stelle alle deine Benachrichtigungen aus

Zu dieser Aufgabe habe ich leider nicht viel zu sagen, denn ich habe meine Benachrichtigungen einfach ausgestellt und ehrlich gesagt gar nicht viel Unterschied gemerkt.




30.01.2017 - Analysiere deine letzten 5 Einkäufe
Eine, wie ich finde, sehr interessante Aufgabe. 

Mithilfe meiner Finanzapp, die ich euch vor einigen Tagen vorgestellt habe, war es auch gar nicht so schwer zu rekonstruieren was meine letzten 5 Einkäufe waren. 3 von 5 waren Essen. 1 war der Kauf eines Vertrages im Fitnessstudio und das letzte war ein Einkauf im Drogeriemarkt. Und das spiegelt eigentlich (bis auf das Fitnessstudio) mein normales Konsumverhalten ganz gut wieder. Denn laut meiner App habe ich im letzten Jahr tatsächlich (neben Miete) am meisten Geld für Essen ausgegeben. Auf der Rangliste nicht viel weiter hinten sind Einkäufe in Drogeriemärkten. Somit war die Erkenntnis dieser Aufgabe zwar nichts Neues. Aber ich finde jeder sollte ab und zu mal schauen wo für man sein Geld so ausgibt, denn oft ist man doch überrascht wie viel Geld man tatsächlich für Dinge ausgibt die nicht notwendig sind, oder einfach eingespart werden könnten.


Abschluss

Nun ist die Minimalismus Challenge schon wieder vorbei und ich möchte noch ein kurzes Fazit ziehen:
Ich hatte in der Challenge viel Spaß und habe einiges über mich und mein Leben gelernt. Vor allem dass man sich viele Dinge öfter bewusst machen sollte und sich selbst regelmäßig reflektiert. Aber im Großen und Ganzen habe ich auch gesehen, dass ich mit mir, meinem Verhalten und Konsum eigentlich ganz zufrieden sein kann! Und die Aspekte bei den ich mich verbessern kann habe ich nun wenigstens mal deutlich erkannt. Ich kann Jedem nur empfehlen diese Challenge zu machen und ich habe mir vorgenommen diese nun jedes Jahr im Januar zu machen um so das neue Jahr einzuleiten, mich mental von Dingen zu befreien und um mich zu ordnen, sodass ich dann immer frisch und motiviert ins Jahr starten kann!



Hier geht es zu der Übersicht der Challenge:

Typisch Sissi - Minimalismus Mai:

Montag, 30. Januar 2017

Minimalismus Challenge Tag 27+28

27.01.2017 - Halte Ordnung auf deinem Schreibtisch

Ich gebe zu, ich habe an diesem Tag nicht direkt meinen Schreibtisch aufgeräumt, aber ich habe dennoch eine Art von Ordnung geschaffen indem ich mit "Themenmappen" zugelegt habe. Da ich zur Zeit Arbeite, Studiere und auch private Verpflichtungen habe, habe ich mir 3 unterschiedlich-farbende Mappen bei Rossmann gekauft und diese den Themen Arbeit, Uni und Privat zugeordnet. Dazu habe ich für jede Mappe eine passende To Do Liste genutzt die ich bereits an Tag 17 der Challenge mit Hilfe von Microsoft Office entworfen habe. So habe ich nun eine gute Art alle meine Zettel und Notizen zu Ordnen und kann je nachdem wo ich gerade hin will die richtige Mappe einpacken.

28.01.2017 - Nehme dir einen Tag nichts vor
Gesagt - getan. Wie bereits im letzten Post gesagt habe ich diese Aufgabe mit einer anderen getauscht, sodass sie auf einen Samstag fällt, denn unter der Woche kann ich mir einfach nicht nichts vornehmen, dass geht allein schon wegen Arbeit und Studium nicht. Aber einen Samstag ungeplant zu lassen war machbar, wenn auch nicht ganz einfach. Denn oft genug wird das Wochenende in der Woche geplant und man bekommt hier und da mal eine Anfrage für ein Treffen oder eine Einladung zu einem Geburtstag oder Ähnlichem. Ein Geburtstag stand diesen Samstag zum Glück nicht an, so war dieses Hindernis schon einmal nicht vorhanden. Anfragen für Treffen kamen auch recht spontan, auf die ich dann auch mit Spontanität reagiert habe. Im Großen und Ganzen bin ich an diesem Samstag ungeplant aufgestanden und habe spontan viele Dinge an diesem Tag erledigt, was mir sehr gut gefallen hat. Auch wenn ich nichts geplant hatte, war der Tag dennoch nicht unstrukturiert oder verschwendet, im Gegenteil ich konnte spontan entscheiden wozu ich Lust habe und es einfach machen ohne jegliche Verpflichtungen, das war super!



Hier geht es zu der Übersicht der Challenge:

Typisch Sissi - Minimalismus Mai:

Sonntag, 29. Januar 2017

Minimalismus Challenge Tag 25+26

25.01.2017 - Lass ein altes, unerfülltes Ziel hinter dir
Ja, genau diese Aufgabe habe ich vom 28. Tag auf den 25. vorgeschoben und dafür die vom 25. auf den 28. denn diese lautet: Nehme dir nichts vor und dass ist im normalen Alltag einfach nicht möglich. So habe ich also die Aufgaben getauscht und bin damit ganz gut gefahren. Ein altes, unerfülltes Ziel hinter mir zu lassen klingt für mich eigentlich wie eine gute und einfache Aufgabe. Doch ich muss zugeben, dass ich es nicht geschafft habe. Mein einziges Ziel was alt und unerfüllt ist, ist dass ich gerne Spagat können möchte, aber dieses Ziel verfolge ich immer noch (mal mehr mal weniger) aber ich habe es einfach nicht übers Herz gebracht es wirklich hinter mir zu lassen. Diese Aufgabe habe ich also leider nicht bestanden.

26.01.2015 - Erkenne & eliminiere Stressfaktoren

Gar nicht so einfach wie ich finde. Vor allem der zweite Aspekt dieser Aufgabe. Ich bin zum Beispiel besonders gestresst von monatlichen, festen Ausgaben die ich habe wie zum Beispiel mein Handyvertrag. Das ist immer etwas was einem im Nacken sitzt zum Ende des Monats. Aber wie kann man das eliminieren? Diesen Vertrag zu kündigen ist jedenfalls keine Option. Aber ich habe mir überlegt, dass es vielleicht weniger stressig ist, wenn man einen besseren Überblick über seine Ausgaben im Ganzen hat und so auch besser damit planen kann. Aus diesem Grund habe ich eine Finanz-App auf dem Handy. Diese heißt "Meine Finanzen" und sowohl als normale, kostenlose Version als auch als Pro Version hat diese mich einfach echt überzeugt. Man kann sowohl Einnahmen als auch Ausgaben eintragen und diese sogar in verschiedene Kategorien einordnen, die man ebenfalls individuell anpassen kann. So kann ich jeden Monat sehen was ich wo für ausgegeben habe und vor allem, wie viel ich noch übrig habe. Das gibt mir ein gutes Gefühl der Kontrolle und somit habe ich den Stressfaktor "Zahlungen" eliminieren bzw deutlich verringern können.

Samstag, 28. Januar 2017

Minimalismus Challenge Tag 21-24

21.01.2017 – Lies Zeitung für 15 Minuten

Zeitung lesen ist eigentlich gar nicht mein Ding, besonders, weil mich die Negativität der konventionellen Medien ziemlich stört. Liest man die Tageszeitung oder schaut sich die Tagesschau an gibt es nicht außer Terror, Mord, Totschlag und die neusten politischen Skandale. Wenn aber mal Jemand heldenhaft gerettet wurde, es ein neues soziales Projekt gibt oder auch nur die Statistiken der geretteten Menschen durch die Feuerwehr im letzten Jahr, diese Dinge werden leider nicht berichtet, weil es sich nicht so gut „verkauft“ wie die schrecklichen Nachrichten. Aus diesem Grund versuche ich mehr Zeitschriften oder spezielle Sendungen zu sehen, die eben eine offenere, positivere Perspektive haben. Natürlich muss man sich auch mal mit den negativen Dingen in unserer Welt beschäftigen, aber viel besser finde ich es sich damit zu beschäftigen diese zum positiven zu verändern, anstatt einfach nur darüber zu philosophieren wie schrecklich das doch alles ist. Um meine Aufgabe dennoch ordentlich zu erfüllen habe ich mir den Regionalteil der Tageszeitung durchgelesen. Das war echt ganz gut, weil man das Gefühl hatte zu diesen Themen auch ein Bezug zu haben. Ich denke eigentlich auch, dass ich das öfter tun sollte, doch an meiner Motivation dafür muss ich wohl noch arbeiten.

22.01.2017 – Führe ein entspannendes Ritual vor dem schlafen gehen ein
Eine sehr schöne Aufgabe! Mein entspannendes Ritual bestand darin mich zunächst ganz in Ruhe abzuschminken und einzucremen. Dafür habe ich die Nivea Reinigungsmilch und die Nivea Soft Creme benutzt, da ich von Nivea einfach überzeugt bin, weil es schlichten Duft mit guter Pflege vereinbart und somit besonders für Abends meiner Meinung nach perfekt ist.
Anschließend habe ich mich in mein Bett gesetzt und mithilfe der "auszeit"-App (die ich euch nochmal ein anderes Mal vorstellen werde) eine kleine Runde meditiert. Anschließend habe ich noch ein großes Glas Wasser getrunken und bin dann entspannt und glücklich eingeschlafen...

23.01.2017 – sei ungeschminkt.
Für Jemanden wie mich, der eigentlich jeden Tag (bis auf Sonntags) geschminkt ist, ist ein Montag ohne Schminke schon eine kleine Herausforderung. Nicht weil ich mich ohne Schminke nicht wohl fühle, sondern weil es für mich einfach zum Alltag dazugehört. Ich genieße es morgens diese Zeit für mich zu haben und nutze diese um mich auf den Tag vorzubereiten und wach zu werden. Ich schminke mich für mich und das macht einfach Spaß (große Inspiration was das angeht das "The Power of Make Up" Video von NikkieTutorial). Aber gut, für die Challenge habe ich darauf verzichtet und das war im Endeffekt auch nicht weiter schlimm. Und ich habe sowohl morgens als auch abends mehr als eine halbe Stunde Zeit eingespart, die ich mit schlafen verbringen konnte.


24.01.2017 – Übe dich in Dankbarkeit
Diese Aufgabe hat mit an diesem Tag nicht nur die Minimalismus Challenge gegeben, sondern auch das Universum. Der Morgen fing sehr gut an und ich war bereits sehr dankbar für ein leckeres Frühstück und die Tatsache das mein Bus ausnahmsweise einmal pünktlich kam. Nachdem ich dann aber aus dem Bus ausgestiegen war, in den Zug eingestiegen bin und dort gemerkt habe, dass ich mein Handy im Bus verloren haben muss wurde das mit der Dankbarkeit schon schwieriger. Ich bin also aus dem Zug wieder raus und zurück zum Busbahnhof gerannt und da fuhr der Bus geradewegs an mir vorbei. So bin ich dann schnell zum DB Service und habe den netten Herren dort um Hilfe gebeten. Er war sehr zuvorkommend und hat mich sofort mit der zuständigen Person in Verbindung gebracht – dafür war ich sehr dankbar! – und ab da begannen ca 24 Stunden hoffen und bangen, dass ich mein Handy bald wiederbekommen würde. Und ein Glück, ich habe es wiederbekommen und meine Dankbarkeit darüber, kann ich kaum in Worte fassen, der Finder hat eine Belohnung bekommen und ich bin glücklich. Deshalb würde ich mal behaupten: Dankbarkeit habe ich geübt und kann ich jetzt! 

Hier geht es zu der Übersicht der Challenge:

Typisch Sissi - Minimalismus Mai: