Seiten

Sonntag, 26. Februar 2017

Project V - Sonstiger Einkauf

Last but not least ... Kategorie 3 der veganen Lebensmittel: "Sonstiger Einkauf".

Ein echtes Allround-Talent ist der Brotaufstrich Tomate-Kräuter von Bio Zentrale. Denn der schmeckt nicht nur sehr gut als Brotaufstrich, sondern auch als Pesto mit Nudeln oder als würziger Aufstrich auf Pfannkuchen! Außerdem ist das kleine Glas sehr ergiebig, was ebenfalls einen Plus Punkt von mir bekommt.

Ebenfalls sehr lecker die alternativen Nuss-Nougat Cremes. Die erste Variante die wir probiert haben war die Nuss Nougat Creme von Schlagfix, die mir persönlich sehr gut geschmeckt hat! Vom Geschmack her hat sie mich an Nusspli erinnert, also eher nougatiger als zum Beispiel Nutella. Dieses Glas war auch innerhalb von zwei Tagen aufgebraucht, was zeigt wie lecker es war! Die Nuss Nougat Creme von der Marke Veganz war unsere zweite Variante. Diese schmeckte ganz anders als die erste, aber genauso war sie sehr lecker. Diese Schokocreme hat eher einen Zartbitter-Geschmack, den ich zur Abwechslung sehr gut fand. Demnächst wollen wir diese Schokocreme auch mal zum backen verwenden. Mal sehen wie das wird. :)

Die Soya Sahne und Soya Milch haben wir nur noch zusätzlich zu den vorhandenen Produkten gekauft, da wir diese beiden Sachen oft zum Kochen gebraucht haben.

Zum Zwieback kann ich nur eins sagen: Zwieback ist Zwieback. Er schmeckte wie Zwieback, sah aus wie Zwieback und war somit ganz normaler Zwieback. :D

Ich gebe zu den Joghurt und die Desserts von Alpro haben wir bisher nicht probiert. Aber grundsätzlich kann ich sagen, dass mir die Produkte von Alpro gut gefallen haben und ich deswegen davon ausgehe, dass auch diese beiden Produkte von der Qualität her gut sind. Sobald ich diese aber getestet habe sag ich euch Bescheid! ;)



Donnerstag, 23. Februar 2017

Project V - Süßigkeiten

Ein Leben ohne Süßigkeiten finde ich ziemlich traurig, daher fand ich es während meiner veganen Projektwoche wichtig, dass ich auch genügend Lebensmittel zum Naschen habe. Meine Tops & Flops stelle ich euch heute vor.
Zuerst aber kurz zu der Beschaffung, die sich gar nicht als so einfach erwiesen hat. Abgesehen von der ichoc Schokolade die ich ebenfalls bei Vekoop bestellt habe, habe ich tatsächlich alles bis auf die Süßkartoffelchips (Edeka), in dem Drogeriemarkt Müller bekommen, da dieser die Marke Veganz führt. Im normalen Supermarkt wie beispielsweise Edeka, waren CaT und ich mindestens eine halbe Stunde lang damit beschäftigt jegliche Produkte zu scannen, ohne Erfolg. (Ausgenommen Chips, die sind in den meisten Fällen vegan) Besonders vegane Kekse und Weingummi zu finden war wirklich nicht leicht. Die meisten Weingummis sind zwar vegetarisch (wie das bekannteste Beispiel: Katjes) aber leider nicht vegan. Das hat uns ehrlich gesagt wirklich ziemlich frustriert. Denn eigentlich möchte man seinen Wocheneinkauf am liebsten in einem Markt erledigen und nicht in mehreren alle Produkte zusammensuchen.

Jetzt zu den Produkten: Fangen wir heute mal mit den positiven Sachen an, den Tops.
Ein absolutes Highlight an veganen Süßigkeiten waren für mich die Veganz Zitronen Kekse. Ich habe in meinen Leben noch nie Zitronen Kekse gegessen, die so frisch und natürlich geschmeckt haben! Ebenfalls sehr lecker, aber nicht so einmalig wie die Zitronen Kekse, waren die gleichen Kekse in der Sorte Schokolade. Von den Veganz Butterkeksen war ich persönlich zwar nicht angetan, aber CaT hat sie sehr gerne gegessen. Ebenfalls sehr lecker und super für gemütliche Abende vor dem Fernseher waren der Beeren-Mix und Kokos-Crunch in Zartbitterschokolade von Veganz. Im Bereich der Weingummis gefielen mir die Bunten Früchte von Veganz auch gut. Ich muss zugeben im normalen (nicht-veganen) Alltag liebe ich einfach Nimm2 Lachgummi. Im Vergleich dazu war ich aber doch recht überrascht wie gut die vegane Alternative geschmeckt hat. Der Geschmack selbst war zwar etwas weniger intensiv, aber dennoch lecker. Die Konsistenz war in diesem Fall dann doch der größere Unterschied. Die Bunten Früchte von Veganz waren nicht ganz so weich wie beispielsweise Lachgummi und beim draufbeißen weniger nachgiebig. Doch das hat meiner Meinung nach auch nicht gestört. Ebenfalls einfach absolute Top Produkte die drei Tafeln Schokolade, die auf dem Bild zu sehen sind. Zwei davon waren ebenfalls von der Marke Veganz jeweils einmal in der Sorte Waffel Crunch und Erdbeer-Crisp, die dritte im Bunde ist von der Marke ichoc in der Sorte Choco Cookie. Zu diesen drei Produkten kann ich nur sagen: Nomnomnom! *-*
Die Müsli Riegel von Alnatura waren OK. Sie waren weder nicht lecker, noch haben sie mich vom Hocker gehauen.
Der Schokoriegel Bio Veganz Choc Bar Crisp war dagegen ein echter Schmaus für zwischendurch, genauso wie der Nougat & Mandel Riegel von Alnatura.

Nun zu den Flops:
Eine große Enttäuschung waren für mich und CaT die Süßkartoffelchips mit Rosmarin von Bio Zentrale. Ich kann leider nur schlecht beschreiben warum wir sie nicht mochten, denn es war einfach der Geschmack. Für uns ein Flop, aber vielleicht ein Top für euch? Wenn Ja, hinterlasst gerne ein Kommentar!
Die Veganz Pfirsichherzen waren zwar keine geschmackliche Grausamkeit, aber waren leider auch nicht besonders gut. Wir haben einfach kaum bis gar keinen Geschmack feststellen können, was wir einfach enttäuschend fanden.
Ein kleiner Schock waren für uns die Veganz Rohkostriegel, diese haben uns einfach mit ihrer unkonventionellen Konsistenz irritiert. Vielleicht hatten wir auch falsche Erwartungen, aber statt einem knackigen Riegel, bieten diese Rohkostriegel eher eine zähe, aber dabei sehr weiche Konsistenz. Mein Geschmack war es also leider nicht, aber davon sollte sich vielleicht jeder für sich selbst ein Bild machen.

Das waren nun meine Hitlisten zu den veganen Süßigkeiten meiner Projektwoche. Besonders die Marke Veganz hat mich sehr überzeugt, denn da waren mehr Produkte ein Hit als ein Flop!
Auf dem Foto seht ihr auch noch Popcorn, dass kann man ebenfalls als Veganer Essen, dies hatte ich allerdings sowieso noch zuhause liegen, weshalb ich dazu jetzt keine einzelne Review mache, weil Popcorn ist Popcorn und das kennt ja eigentlich jeder.

Wenn ihr noch vegane Süßigkeiten kennt die ihr super findet oder es nicht-vegane Süßigkeiten gibt auf die ihr niemals verzichten könntet (so wie ich auf Lachgummis) hinterlasst gerne ein Kommentar!

Samstag, 18. Februar 2017

Project V - Das Starter Paket

Die Vegane-Woche ist bald schon wieder vorbei, aber es gibt noch vieles was ich euch berichten möchte. Besonders in der Kategorie: Lebensmittel. Da ich allerdings nicht alle Lebensmittel auf einmal präsentieren und bewerten möchte (das wäre ein elend langer Beitrag) habe ich es in verschiedene Rubriken aufgeteilt: 1. Das Vekoop Starter - Set, 2. Süßigkeiten & 3. Sonstiger Einkauf. Heute starten wir mit dem Vekoop Starter Set. Wie bereits im letzten Beitrag erwähnt ist Vekoop ein Online Shop, der sich auf die vegane Lebensweise spezialisiert hat. Hier kann man also ganz frei alle Produkte in den Warenkorb legen, ohne sich Gedanken machen zu müssen ob es wirklich vegan ist. Aber es gibt auch noch erstaunlich viele weitere Filter mit denen man die Lebensmittel durchsuchen kann! Wie zum Beispiel ohne Nüsse, ohne Gluten, Fairtrade und sehr viele mehr. Schaut einfach mal rein. Somit bietet dieser Online-Shop echt sehr vielen Menschen mit einer speziellen Ernährungsweise einen einfachen Einkauf.

Nun zu meinem Starter Set. Es handelt sich dabei um die vegane Basisbox- für Einsteiger in die vegane Küche für 29,90€. Auf dem Foto könnt ihr sehen, dass die Menge der Produkte für das Geld durchaus angemessen ist. Jedenfalls meiner Meinung nach. Die Zusammenstellung hat mir auch gut gefallen, da es wirklich alles "Basisprodukte" sind, die ein Veganer immer zuhause haben sollte. Wie zum Beispiel das Mandelmus oder der Agaven Dicksaft, diese Produkte kommen in fast jedem veganen Rezept vor und sind damit wirklich nützlich. Genauso wie die Soya-Milch und Soya-Sahne die sowohl fürs Frühstück als auch fürs Kochen wichtig sind. Aus dem Soya Natur Joghurt kann man super veganes Eis herstellen! (Dazu gibt es in einem anderen Beitrag noch mehr Infos) Den Räuchertofu habe ich ebenfalls verwendet und war wirklich überrascht wie gut der geschmeckt hat. Sogar die Nicht-Veganer in meinem Haushalt waren davon angetan. Die einzigen Produkte die ich nicht verwendet habe waren die Hirseflocken, das Geliermittel, das Kokosöl, das Saitan, das Natur Tofu, die Haferflocken, das Guarkenmehl und das Amaranth Popcorn. Das klingt jetzt zwar so als wäre die Hälfte der Produkte überflüssig, aber das würde ich nicht so sagen, denn wenn man bedenkt, dass ich nur eine Woche lang vegan gelebt habe, kann man sich vorstellen, dass man gar nicht die Chance hat alles auszuprobieren. Allerdings sind mir diese Produkte in vielen Rezepten über den Weg gelaufen, die man ebenfalls super ausprobieren kann, wozu ich allerdings in dieser Woche einfach nicht gekommen.
Wie ihr merkt, bin ich sehr angetan von dem Starter-Paket, weil es seinen Sinn wirklich erfüllt. Alle Produkte die enthalten sind bilden eine Basis für einen veganen Lebensstil. Das bedeutet zwar, dass man alleine mit dem Starter-Paket vielleicht nicht hinkommt und sich vielleicht noch weitere Produkte (so wie ich es auch getan habe) dazukaufen muss, aber es bietet einen tollen Überblick und eine super Grundlage um viele vegane Rezepte auszuprobieren! Für unser Project waren es fast zu viele Lebensmittel, die wir in einer Woche, wie bereits gesagt, gar nicht alle ausprobieren konnten, aber für jemanden, der das länger oder öfters machen möchte, denke ich ist dieses Paket ein guter Start ins vegane Leben.

Donnerstag, 16. Februar 2017

Project V - Vegane Kosmetik

Das Project V - Veganerin für eine Woche ist voll im Gange und hier gibt es meine erste Review zu einigen Produkten der Kategorie: Kosmetik
Einiges habe ich mir extra gekauft, anderes hatte ich bereits zuhause. Die meisten gekauften Produkte habe ich von dem Online-Shop Vekoop, der sich auf vegane Produkte spezialisiert hat und mir für diese Woche sehr geholfen hat!

Das erste Produkt ist der neobio 24h Deo Roll on für 3,99€. Diesen fand ich vom eigenen Geruch her nicht ganz so ansprechend, da er nach meinem Geschmack her recht scharf riecht. Dafür hat er jedoch nach der Rasur unter den Armen nicht gebrannt, hat keinen Flecken auf schwarzen Klamotten hinterlassen und ist vom Tragegefühl her auch in Ordnung. Meine Schwester, die ich ab sofort in diesem Blog CaT nennen werde, hatte das Senstitv 24h Schutz Deo Balsam Mangnolie & Jojoba von Terra Naturi (Müller) und war leider noch weniger begeistert, da das Deo leider seinen eigentlichen Zweck nicht erfüllt hat.

Die Lavera Basis Sensitiv 2in1 Reinigungsmilch für 5,49€ dagegen hat uns schon mehr überzeugt. Sowohl von der Konsistenz, als auch von der Reinigung hält sie was sie verspricht. Bei mir war die Haut zwar nach der Anwendung etwas trocken, aber das ist bei mir auch bei nicht-veganen Produkten oft der Fall.

Nun zu einer positiven Überraschung: die neobio Zahncreme fluoridfrei für 1,89€. Ich gebe zu, bei diesem Produkt waren CaT und ich besonders skeptisch, da wir was Zahncreme angeht doch eher empfindlich sind was Geruch, Konsistenz und Schärfe angeht, besonders morgens. Beim ersten Geruchstest (mit Versiegelungsfolie) befürchteten wir einen starken Lakritz Geschmack. Doch kaum war die Folie ab und die Zahncreme auf der Bürste roch diese schlicht und einfach nach Zahncreme, etwas pfefferminzig und eben typisch ein bisschen nach Zahnarzt. Im Mund angekommen waren wir wirklich positiv überrascht. Die Zahncreme hat eher weniger Geschmack als "konventionelle" Zahnpasten und war damit auch für morgens sehr angenehm. Das Gefühl im Mund, welches die Zahncreme hinterlässt war ebenfalls angenehm. Zwar fühlt es sich ein bisschen weniger frisch an, aber das liegt höchstwahrscheinlich an dem weniger intensiven Pfefferminz Geschmack als an der wirklichen Frische. Die Zähne sahen anschließend genauso aus wie sonst nach dem Zähneputzen und nach den bisherigen Tagen können wir keine andere Veränderung feststellen, weder im positiven Sinn, noch im negativen.

Ganz rechts im Bild zu sehen die neobio 24h Feuchtigkeitscreme aus Sheabutter, Traubenkernöl, Acaibeerenöl und guter, alter Aloe Vera für 3,89€. Dieses Produkt finde ich etwas schwieriger zu bewerten, besonders weil meine Haut extrem Nivea-fixiert ist. D.h. bei den meisten Produkten die nicht von Nivea sind, rebelliert meine Haut ein wenig indem sie austrocknet und Pickelchen zum Vorschein bringt. Bei dieser Creme war also meine Haut leider nach 30 Minuten wieder trocken und ich hatte das Gefühl es würde nichts helfen. Auch CaT ist nicht besonders von der Creme angetan. Sie zieht zwar schnell ein und hat bei ihr zwar zu keiner Verschlechterung der Haut geführt, aber der Geruch ist doch sehr kräuterig, was uns beide dann doch ziemlich gestört hat.

Nun zum Duschen:
Unter der Dusche habe ich folgende zwei Produkte verwendet:
Zunächst das Original Source Duschgel in Zitrone. Wie ihr auf dem Foto erkennen könnt habe ich dieses Duschgel schon länger als eine Woche und ich liebe es einfach! Der Geruch ist so frisch und echt, dass er mich jedes mal wieder umhaut und regelrecht "beflügelt" nach der Dusche mit diesem Gel fühlt man sich einfach super frisch! Auch die anderen Sorten von Original Source sind einfach himmlisch!

Das neobio Anti Schuppen Shampoo für 3,49€ bewerte ich ähnlich wie die Feuchtigkeitscreme. Zwar konnte ich jetzt nach nur kurzer Benutzungszeit weder eine Verbesserung noch eine Verschlechterung meiner Schuppen oder der Haare selbst feststellen, aber auch hier ist der Geruch nicht ganz so angenehm wie bei meinen bisherigen Shampoos. Auch hier riecht es sehr nach Kräutern und auch die Konsistenz, die eher an ein Duschgel erinnert finde ich nicht besonders gut, da mir so das Shampoo erst aus den Händen gleitet bevor ich damit am Kopf angekommen bin.

Abschließend möchte ich euch noch drei Produkte vorstellen die wir sowieso schon zuhause hatten und die ich fürs Make up verwendet habe. Am meisten hat mich hier die Catrice HD Liquid Coverage Foundation überrascht, denn sie ist vegan! Steht zwar nicht drauf aber mein Scanner hat eindeutig gesagt: Für dich geeignet. Finde ich super! Und das zeigt, dass wir öfter veganen Produkten
begegnen, denen wir es vielleicht auf den ersten Blick gar nicht ansehen.

Als zweites die Alterra Sensational Definition Mascara. Diese benutze ich auch schon länger und bin sehr zufrieden, da sie schöne lange, aber nicht klumpige Wimpern zaubert!

Das Produkt was ich wohl am längsten in Benutzung habe ist der Alterra Khol Kajal. Besonder super eignet der sich für Smokey-Eyes weil direkt ein Verblender mit an dem Stift dran ist. Eine Freundin von mir benutzt ihn auch gerne für einen normalen Lidstrich, den sie aber dann verblendet, weil sie es gerne etwas dezenter hat. Also in jedem Fall ist dieses Produkt von mir zu empfehlen!


Alles in allem bin ich doch recht überrascht wie viele Alternativen es auch im Bereich der Kosmetik für Veganer gibt. Dennoch haben mich am meisten die Produkte überzeugt, die ich aus der "normalen" Drogerie bekomme und bereits länger in Gebrauch habe. Vermutlich muss man sich einfach mal ein bisschen durch testen und stößt dann wahrscheinlich auch auf Produkte die einem gut gefallen, auch vom Geruch her. Den kann man natürlich in der Drogerie auch besser bewerten als wenn man etwas online kauft, dass kann natürlich zu diesem Ergebnis beigetragen haben.

Montag, 13. Februar 2017

Mein neues Projekt: Eine Woche Vegan - Die Vorbereitung

Die Minimalismus Challenge ist vorbei und der Alltag ist wieder eingekehrt. Aber nicht lange, denn schon stecke ich wieder einmal Hals über Kopf in einem neuen Projekt: Eine Woche lang Veganerin sein. 
Ich schiebe schon seit einer Weile immer mal einen vegetarischen Tag in meiner Woche ein um meinen Fleischkonsum bewusst etwas zu minimieren. Doch nun wollte ich mich einer neuen Herausforderung stellen. Bisher habe ich ein veganes Leben vollkommen für mich ausgeschlossen, weil es einfach zu viele Dinge gibt, die ich zu gerne esse (z.B. Nudeln mit Sahnesoße *-*) die nicht vegan sind. Außerdem finde ich es sehr aufwendig, wenn man sich so stark mit den Dingen die man täglich isst, auf der Haut trägt oder anderweitig benutzt auseinandersetzen muss um jede Zutat zu kennen. Aber da ich auch gerne mal neue Dinge ausprobieren möchte und vielleicht neben meinem vegetarischen Tag auch mal einen veganen Tag in meine Woche integrieren könnte, möchte ich nun eine Woche lang das Leben einer Veganerin ausprobieren und wer weiß, vielleicht gefällt es mir am Ende ja wirklich so gut, dass ich dabei bleibe. ;)

Siehe App ganz oben.
Innerhalb dieser Woche möchte euch verschiedene Sachen vorstellen, die mir in meinem Experiment begegnen oder die ich erlebe. Aber bevor ich euch nun meine Essenspläne und Einkäufe zeige, möchte ich euch erstmal eine App vorstellen, die mir in dieser Woche sehr weiterhilft: Der Codecheck: Inhaltsstoffe - Check.
Mit Hilfe dieser App kann man jegliche Art von Produkten per Barcode einscannen und bekommt dann in den meisten Fällen eine Einschätzung. Diese wird unterteilt in "Für dich geeignet", "Für dich nicht geeignet" und "Keine Einschätzung". Dabei kann man nicht nur das Kriterium "Vegan" angeben, sondern auch Glutenfrei und Laktosefrei. Somit ist die App vielleicht auch für nicht-Veganer interessant, die aber eventuell an einer Unverträglichkeit leiden. :)

Ich beschränke mich diese Woche auf das Kriterium "Vegan" und bin bisher sehr begeistert wie viele Produkte die App erkennt. Besonders bei Nahrungsmitteln ist die Datenbank enorm groß und durch das schnelle Einscannen spart man sich einige Zeit im Supermarkt, in der man sonst alle Inhaltsstoffe selbst analysieren müsste. Abgesehen davon, dass ich Inhaltsstoffe wie beispielsweise "Maltodextrin" oder andere unaussprechliche Wörter in keinster Weise zuordnen kann und nur ungerne ein Fremdwort-Lexikon mit zum Einkaufen nehmen würde.

Ebenfalls ein großer Pluspunkt ist, dass wenn die Einschätzung erfolgt man in jeder möglichen Einschätzung (also auch bei keiner Einschätzung) auf den Button "Warum?"klicken kann und anschließend erläutert bekommt, wie es zu dem Ergebnis gekommen ist. Des Weiteren werden einem auch Alternativ-Produkte angezeigt, wenn etwas nicht für den eigenen Ernährungsstil geeignet ist. Ein weiteres kleines Feature was mich begeistert: eine integrierte Nährwert-Ampel. So sieht man nicht nur ob das Produkt den eigenen Anforderungen entspricht, sondern auch wie nahrhaft und gesund es ist. Und das alles kostenlos!

Alles in allem kann ich nur sagen: Super App! 
Auch meine Schwester, mit der ich mal wieder gemeinsam dieses Projekt gestartet habe, ist begeistert von der App!

Wenn ihr vielleicht auch mal ein paar Tage das vegane Leben ausprobieren wollt, empfehle ich euch diese App bereits im vorhinein herunterzuladen und euch einmal durch euren Haushalt zu Scannen. Dabei wird man überrascht welche Dinge vegan sind, aber genauso welche es nicht sind auch wenn man davon ausgehen würde! So erspart man sich das Neu-Kaufen von Produkten, die man sowieso schon vegan zuhause hat! :)



Wenn ihr noch Tipps oder Tricks für das vegane Leben habt, hinterlasst gerne ein Kommentar!

Donnerstag, 9. Februar 2017

Review: More Than Honey

Viel Emotion – Wenig Info

Am Sonntag habe ich mal wieder einen gemütlichen Sofa-Tag gemacht und dabei eine Dokumentation geschaut. Ich habe mich für „More Than Honey“ entschieden, da diese Dokumentation bisher sehr gehypt wurde und ich deswegen unbedingt mal reinschauen wollte. Auch wenn Insekten eigentlich nicht so meine Lieblingstiere sind, bin ich dennoch immer wieder von ihnen fasziniert, jedenfalls mit dem nötigen Sicherheitsabstand ;)

Nun aber zur Doku:
Die Beschreibung lautete: „Dieser bereits jetzt als maßgebliches Werk gepriesene und umfassende Dokumentarfilm behandelt das weltweite Aussterben ganzer Bienenpopulationen." 
Mit dem Kommentar von Netflix: Dieser Film ist: Anspruchsvoll

Mein Kommentar: Anspruchsvoll ja, umfassend nein.

Absolut umwerfend fand ich die Qualität der Aufnahmen. Ich habe die Doku auf einem normalen Fernseher geschaut über Netflix, aber während des Films hatte ich das Gefühl plötzlich in HD zu schauen! Es war echt faszinierend die kleinen Wesen so genau zu sehen und plötzlich eine Struktur und Anmut in ihrer Vielzahl zu erkennen! Auch die Beiträge innerhalb der Doku von verschiedenen Personen fand ich sehr spannend
Doch nun komme ich zu meiner Kritik: Ich fand diese Dokumentation zwar sehr emotional, weil man viele Aufnahmen gesehen hat die einen wirklich schockierten und man tiefes Mitleid mit den Bienen empfand und man um sie und ihre Wichtigkeit trauerte. Aber leider gab es sehr wenig Infos. Bis auf die Sprecher der Dokumentation die ihre Handlungen kommentierten und eine kurze Einleitung und ein minimales Fazit durch die Off-Stimme gab es nichts Weiteres. Fast alle Handlungen wurden kommentarlos gezeigt. Sodass man sich bei jeder Szene fragen musste: Ist das jetzt gut oder schlecht für die Bienen?! Hilft derjenige da den Bienen oder ist er Teil der Zerstörung?!

Das fand ich wirklich verwirrend. Am Ende der Dokumentation habe ich zwar viele Emotionen empfunden, aber keinerlei Informationen dazu gehabt. Ich war also nicht schlauer als vorher und genau das sollte doch Ziel einer Dokumentation sein oder? Und mein Entsetzen über einige Szenen und die Motivation die daraus entstanden ist, was dagegen zu tun, hat keinerlei Input zur Umsetzung bekommen. Ich war also einfach geschockt über einige Szenen ohne zu wissen ob und warum das schlecht ist, nur aus reinem Gefühl heraus und konnte dieses Gefühl in nichts Positives umwandeln indem ich sagen konnte „Ab jetzt unterstütze ich diese Variante, weil die gut ist für die Bienen“. Denn leider wusste ich nicht welche Variante gut oder schlecht ist.


Somit ist mein Fazit zu dieser Dokumentation etwas ernüchternder als die vielversprechende Aussage „gepriesenes Werk“. Meiner Meinung nach ist „More Than Honey“ eine beeindruckende Aneinanderreihung von Nahaufnahmen, über-Bienen-sprechende-Personen und Emotionen. Aber ohne Fazit oder Lehre kann ich diese Dokumentation leider nicht weiterempfehlen, weil dies meiner Meinung nach der Sinn einer solchen Dokumentation ist. 

Aber vielleicht waren die Informationen auch nur versteckt und die Doku war einfach „zu hoch“ für mich. ;) 



Weitere Infos:
http://buy.morethanhoneyfilm.com/
https://www.youtube.com/watch?v=tkOXsuqsVQs
https://www.netflix.com/de/

Donnerstag, 2. Februar 2017

Minimalismus Challenge Tag 29+30

29.01.2017 - Stelle alle deine Benachrichtigungen aus

Zu dieser Aufgabe habe ich leider nicht viel zu sagen, denn ich habe meine Benachrichtigungen einfach ausgestellt und ehrlich gesagt gar nicht viel Unterschied gemerkt.




30.01.2017 - Analysiere deine letzten 5 Einkäufe
Eine, wie ich finde, sehr interessante Aufgabe. 

Mithilfe meiner Finanzapp, die ich euch vor einigen Tagen vorgestellt habe, war es auch gar nicht so schwer zu rekonstruieren was meine letzten 5 Einkäufe waren. 3 von 5 waren Essen. 1 war der Kauf eines Vertrages im Fitnessstudio und das letzte war ein Einkauf im Drogeriemarkt. Und das spiegelt eigentlich (bis auf das Fitnessstudio) mein normales Konsumverhalten ganz gut wieder. Denn laut meiner App habe ich im letzten Jahr tatsächlich (neben Miete) am meisten Geld für Essen ausgegeben. Auf der Rangliste nicht viel weiter hinten sind Einkäufe in Drogeriemärkten. Somit war die Erkenntnis dieser Aufgabe zwar nichts Neues. Aber ich finde jeder sollte ab und zu mal schauen wo für man sein Geld so ausgibt, denn oft ist man doch überrascht wie viel Geld man tatsächlich für Dinge ausgibt die nicht notwendig sind, oder einfach eingespart werden könnten.


Abschluss

Nun ist die Minimalismus Challenge schon wieder vorbei und ich möchte noch ein kurzes Fazit ziehen:
Ich hatte in der Challenge viel Spaß und habe einiges über mich und mein Leben gelernt. Vor allem dass man sich viele Dinge öfter bewusst machen sollte und sich selbst regelmäßig reflektiert. Aber im Großen und Ganzen habe ich auch gesehen, dass ich mit mir, meinem Verhalten und Konsum eigentlich ganz zufrieden sein kann! Und die Aspekte bei den ich mich verbessern kann habe ich nun wenigstens mal deutlich erkannt. Ich kann Jedem nur empfehlen diese Challenge zu machen und ich habe mir vorgenommen diese nun jedes Jahr im Januar zu machen um so das neue Jahr einzuleiten, mich mental von Dingen zu befreien und um mich zu ordnen, sodass ich dann immer frisch und motiviert ins Jahr starten kann!



Hier geht es zu der Übersicht der Challenge:

Typisch Sissi - Minimalismus Mai: